Hallo,
jeder kennt das ja:
Die … stinken nach …!
Ich habs ja immer gesagt, die … würden auch ihre eigene Großmutter verkaufen!
Woher kommt das?
Bastlen wir uns da Argumente in dem wir eigenen Ängste auf andere projezieren?
Versuchen wir da unbewußte Gefühle auf andere zu übertragen?
Tauchen die „dunklen Seiten“ unseres Menschseins auf, die wir unbewußt auf anderen Anwenden?
Oder anders rum: Gibt es unterbewußtes Verhalten, welches unseren moralischen Ansprüchen entgegensteht, wir zwar vor uns selbser kontrolliern können, anderen aber zutrauen?
Danke für die Antwort
Vorurteile sind zunächst einmal eine willkürliche
Vervollständigung unvollständigen Wissens. Irgendwie versucht
man alles neue durch Benennen von Eigenschaften zu
klassifizieren, es in bekannte Spaten einzuordnen. Die Frage
ist, warum sehr häufig überwiegend negative Eigenschaften
„entdeckt“ werden. Die Antwort dürfte vermutlich in dem
evolutionär erfolgsversprechenderen Vorgehen zu suchen sein,
neues erst einmal als Bedrohung aufzufassen.
Gruss
Enno
Hallo Klaus,
eine komplexe Angelegenheit.
Falls du Lust haben solltest, mal ein bißchen durchs Internet zu diesem Thema zu browsen, kannst du es ja mal hier versuchen:
Ein Artikel der Bundeszentrale für politische Bildung zur Begriffsbestimmung, den psychischen Mechanismen, individuellen Unterschieden, Gruppenbeziehungen etc.:
http://www.bpb.de/info-franzis/Info_271/body_i_271_1…
Ein Interview über die Entstehung von Vorurteilen:
http://www.intro-online.de/p7.html
Eine Studienarbeit zum Thema Vorurteile und StarTrek (ernst gemeint! 
http://www.studierfix.de/Inhalte/Studienarbeiten/Stu…
Schönen Gruß,
Christiane