Nicht das, was du gefragt hast, aber vielleicht interessiert es dich.
Die wenigsten Menschen bringen sich um, weil sie sterben wollen! Menschen bringen sich um, weil sie nicht mehr leben wollen. Und zwar das Leben, was ihnen in dem Moment so zu setzt.
Ich bin selber ehemaliger Selbstmordkanidat(und heute froh, das ich nicht den Mut aufgebracht habe), und ich weiß noch, das ich
damals sterben wollte.
Ich erinnere mich nicht mehr an alle Gründe (ich verdränge da viel, und versuche gerade aufzuarbeiten) die einzigen Gründe, an die ich mich erinnere waren die beiden, die ich in meinem Ausgangsposting genannt haben … ich kenne mich also mit Selbstmord aus, und WEISS was man da beenden will. (Nein, ich brauche keine professionelle Hilfe mehr - als ich sie gebraucht hätte, war ich nicht in der Lage, drüber zu sprechen).
Freundliche Grüße, Scrabz.
Nicht das, was du gefragt hast, aber vielleicht interessiert
es dich.
Die wenigsten Menschen bringen sich um, weil sie sterben
wollen! Menschen bringen sich um, weil sie nicht mehr leben
wollen. Und zwar das Leben, was ihnen in dem Moment so zu
setzt.
Ich habe gerade deinen Link nur kurz überflogen, weil ich gerade keine Zeit habe, mich intensiv damit zu beschäftigen, aber das scheint genau das zu sein, was ich gesucht habe!
Tausend Dank!
Liebe Grüße, Scrabz.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Ich respektiere deine Erfahrungen mit diesem Thema, will dir dennoch oder gerade deshalb, meinen Ansatz nahe bringen.
Ich denke, daß dich deine Anteile, die leben wollten, vor dem Tod gerettet haben. Und um die geht es mir, die gilt es zu unterstützen. Und du scheinst das ja prima hingekriegt zu haben! )
Ich finde es hilfreicher sich um die Ressourcen von Menschen zu kümmern und diese zu fördern, als um die Sachen, die nicht klappen. Das machen die Betroffenen schon zu genüge und es ist auch diese Sichtweise, die viele so hoffnungslos macht und glauben tut, daß es sonst keinen Ausweg mehr gibt.
Ich finde es hilfreicher sich um die Ressourcen von Menschen
zu kümmern und diese zu fördern, als um die Sachen, die nicht
klappen.
Da hast Du zweifelsohne recht, ich wollte damit nur sagen, es gibt Situationen, wo ich Menschen verstanden habe, die ihrem Leben ein Ende setzten. Siehe mein Beispiel dazu.
Vielleicht stimmt ja meine Sicht der Dinge auch nicht.
Es ist halt auch ein schwieriges Thema.
an dieser Stelle würde mich Deine Meinung interessieren:
besteht nicht die Gefahr bei der „Förderung der Ressourcen eines Menschen“ ihm die eigene Sichtweise aufzudrücken. Ich stelle mir vor, dass ein Suicidgefährdeter seine Fürs und Widers gegeneinander erwogen hat, bevor er sich mit dem Gedanken an Selbstmord vertraut machte. Nimmt man demjenigen nicht durch verbaler Überlegenheit eine Entscheidungsfreiheit?
Meine persönliche Meinung hierzu lautet, ja und nein.
Ja, weil ich in erster Instanz davon ausgehe, daß der Mensch der da nicht mehr leben will so fixiert ist auf das negative in seinem Leben, daß er nicht im Stande ist auch positives zu sehen, weil immmer vorhanden und daher keine Wahl hat. Und ich will ihm diese Wahl aufzeigen, ich will ihm zeigen, daß er wohl noch diese Wahl hat, nämlich weiter zu leben oder aber zu sterben. Damit respektiere ich zum ersten seine Meinung nicht.
Nein, weil ich denke verpflichtet zu sein einem Menschen, wie oben beschrieben, zu helfen. Wenn er dann immer noch sterben will, werde ich das respektieren. Auch deshalb, weil ich keinen davon abhalten kann, der wirklich sterben will.