Hallo Marco!
http://www.hellinger.com
ich habe die Seite nur mal überflogen, speziell den Text des
Hr. hellinger zum Familienstellen.
Ich sehe es als Visualisierungsstrategie/Abstraktionshilfe,
kurz ein Hilfsmittel zur Psychotherapie.
Ja, da stimme ich Dir zu.
Diese Theorie ist mir völlig neu und ich bin
ziemlich am Staunen. Mich würde nun einerseits interessieren,
was Experten davon halten - das wirkt da ja schon regelrecht
esoterisch und ich denke mal, das ist noch nicht
doppelblindstudienmäßig wasser- und feuerfest
durchverifiziert?
Ich sehe nicht das esoterische. Was kommt Dir esoterisch vor ?
Naja solche Phänomene z.B. (aus der besagten Site rauskopiert)
—schnipp—
Zum Beispiel hörte ein Amerikaner, der gerade deutsch lernte, während einer Aufstellung, in der er einen Vater vertrat, dauernd auf deutsch den Satz: „Sagen Sie Albert.“ Später fragte er den Klienten, ob ihm der Name Albert etwas sage. „Aber ja“, war die Antwort, „so heißen mein Vater und mein Großvater, und Albert ist mein zweiter Vorname.“
Ein anderer Stellvertreter, der in einer Aufstellung den Sohn eines bei einem Hubschrauberabsturz tödlich verunglückten Vaters vertrat, hörte dauernd die Rotorgeräusche eines Hubschraubers. Dieser Sohn war selbst einmal als Pilot eines Hubschraubers mit seinem Vater abgestürzt, überlebte aber mit seinem Vater. Natürlich braucht es ein hohes Einfühlungsvermögen und eine hohe Bereitschaft, von eigenen Vorstellungen abzusehen, bis so etwas gelingt, und der Therapeut muß vorsichtig sein, damit von den Stellvertretern nicht Phantasien als Wahrnehmungen ausgegeben werden. Dieser Gefahr können sowohl der Therapeut als auch die Stellvertreter um so leichter entgehen, je weniger Vorinformationen sie über die Familie haben.
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Ich finde es verblüffend, das ein mir wildfremder Mensch, der in einer Aufstellung z.B. meinen Vater vertritt, wahrnehmen kann, wie mein Vater heißt. Das wäre ja sowas wie Gedankenübertragung.
jemand - wie Gunter - einen verdrängten Vorfahren aufgestöbert
von dem er vorher nix wusste?
Hab ich da was falsch verstanden ? Es geht ja wohl nicht um
verdrängte Vorfahren, sondern um Handlungsweisen/Richtlinien
die wir von (uns bekannten) Vorfahren (unbewußt) aufgeprägt
bekommen haben.
Da musst Du genauer lesen.
Mit dieser Methode ist es anscheinend möglich, zu erkennen, dass es jemanden in der Familie gibt, der „verdrängt“ wurde:
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Oder wenn alle Stellvertreter in die gleiche Richtung schauen, weiß er (der Therapeut) sofort, daß vor ihnen eine Person stehen muß, die vergessen oder ausgeklammert wurde, zum Beispiel ein früh verstorbenes Kind oder ein früherer Verlobter der Mutter, der im Krieg fiel. Dann fragt er den Klienten, wer das sein könnte, und stellt die Person in das Bild, bevor irgendeiner der Stellvertreter etwas gesagt hat.
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Es werden Fälle beschrieben, wo es sich eben um dem Klienten UNbekannte Vorfahren handelt, die sein Leben beeinflussen:
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Vor kurzem hat mir eine Bekannte von einer Frau berichtet, deren Vater Jude war, der das aber vor seinen Kindern verheimlicht hat, auch indem er alle taufen ließ. Sie hat es von ihm erst kurz vor seinem Tod erfahren. Dabei erfuhr sie auch, daß ihr Vater noch zwei Schwestern hatte, die in einem Konzentrationslager umgekommen sind. Diese Frau hatte hintereinander mehrere Berufe. Erst war sie Bäuerin, und dann hat sie alte Möbel restauriert, bevor sie ihren jetzigen therapeutischen Beruf ergriff. Als sie nun nachforschte, um mehr über die Lebensumstände ihrer toten Tanten zu erfahren, kam ans Licht, daß die eine einen Bauernhof führte, und die andere einen Antiquitätenladen. Ohne darum zu wissen, war sie beiden durch ihre Berufe nachgefolgt und hat sich so mit ihnen verbunden.
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Grüßli
Pamela