was der Bauer nicht kennt …
Grüsse an „Metapher“!
kannst die Anführungszeichen weglassen, das ist seit Urzeiten mein scrennname 
Da hab ich wohl in ein neurotoides Wespennest gestochen - neues Material zum Thema „soziale Kompetenz“, wenn auch nicht neu.
Werter angehender Kollege, ich wollte eigentlich nur einen kleinen Hinweis beamen, daß menschliche Dialog-Szenarien um einiges komplexer funktionieren, als es aus behaviouristischen Reinforcement-Blickwinkeln erscheinen mag. Daß aus dieser Richtung außerordentlich interessante Erkenntnisse über Resonanzeffekte in der Interaktion von Mammalia gekommen sind und kommen, damit bin ich bestens vertraut.
Ferner wollte ich andeuten, daß es mit der mathematischen Quantisierung biologischer Observablen einige Probleme gibt, die in der Verhaltenspsychologie oft leichtfertig übersehen werden und die aus wissenschaftstheoretischer Sicht die Brauchbarkeitsvalenz von Modellen erheblich beschränken. Das betrifft insbesondere die Zählbarkeit von sog. Resourcen, sowie die Meßbarkeit von Dauern der Zuwendung. Bei beiden ist nämlich nur ein geringfügiger Anteil observabel.
Diese Hinweise erschienen mir opportun, da Du Dich hier nicht in einem verhaltenspsychologischen Fachkollegium befindest. Sorry, ich hatte nicht die Absicht, ein metastabiles Selbstbild zu irritieren und auch nicht Deine 9-semestrige wissenschaftliche Kompetenz
)
Vielleicht interessiert es jemanden, was so geforscht wird und erweitert seinen oder ihren Horizont.
Horizonterweiterung ist immer was Feines, ja. Ich bot Dir das Gleiche an…
Willst Du damit Einfluss darauf nehmen, wer sich zu welchem Thema wie äussert?
bemerkenswerte Rückfrage
Ich werde auch weiterhin Artikel verfassen, wie ich es für richtig halte.
Da Dir das niemand verwehrt hat, fragt man sich, warum Du das erwähnst *grübel* ich stimme Dir zu: Interessant, was für Charaktere sich hier „so rumtreiben“
)
… dass ein entschiedener Gegner solcher Forschungen
blanker Nonsense
Ohne Mathematik, genauer Statistik und Wahrscheinlichkeitstheorie, kommt wissenschaftliche psychologische Forschung welcher Richtung kaum aus.
Mit Wahrscheinlichkeitstheorie hat Psychologie nichts am Hut, nur mit Wahrscheinlichkeitsrechnung.
Meinst Du, es ginge ohne Mathematik in der Psychologie?
Einige psychologischen Fachgebiete benutzen ein paar mathematische Hilfsmittel, ganz richtig.
Ich denke, dann könnte man die Institute schliessen und das Fach ganz den Philosophen … überlassen.
den Philosophen! juppiii!
Ein auch bemerkenswert horizontbeschränktes Outing über die Kenntnis des sogar eigenen Fachbereiches, wenn man bedenkt, wieviele psycholgische Gebiete es gibt, die mit Mathematik nun wirklich gar nichts zu tun haben *lach*
… denn jeder hat sein Recht auf Alltagspsychologie
denn - man bedenke!! - außer Verhaltenspsychologie gibt es nur noch Alltagspsychologie und Philosophie???
… aber den Philosophen möchte ich es nicht überlassen, denn ihre Aussagen hätten so etwas wie Autoritätscharakter
Was für ein peinlich-ignoranter Nonsense!
Wie halten wir’s doch gleich mit der Horizonterweiterung??
Furchtbare Vorstellung!
Volle Zustimmung!
Wie Du erkannt hast, stammt es aus der behavioristischen Ecke.
Jaja, ich bin ein schlaues Kerlchen *grins*
Über die „Wohldefiniertheit“ will ich nicht disputieren
Ich aber! 
und auch ich „werde auch weiterhin Artikel verfassen, wie ich es für richtig halte“
))
darauf hinweisen, dass Psychologie mehr sein kann als Laienpsychologie …
… ja, und auch mehr als Verhaltenspsychologie - aber ich wiederhole mich.
Du schreibst weiter, daß Isomorphismus zwischen empirischen und mathematischen Objekten gegeben sein sollte und daß es in Herrnsteins Gleichung nicht der Fall ist.
Hä?
Isomorphismus " in einer Gleichung" ???
Die Begründung hast Du nicht angegeben. Insofern ist es eine Behauptung.
Ich verfasse hier genausowenig einen wissenschaftlichen Artikel wie Du. Nein, es ist ein Hinweis zwecks Horizonterweiterung! Ich hatte nicht die Absicht, eine Vorlesung über Modelltheorie für Einsteiger zu halten.
Dann kommst Du zum Inhaltlichen:
Bin ich so gewohnt, ja.
Ich verweise wieder auf den Zweck meines Artikels. Da ich für Nicht-Fachleute geschrieben habe, müssen die Beispiele und „Erklärungen“ einfach und nahe am Alltag sein, um Interesse zu wecken.
Ganz recht Herr Schulmeister!
Meisterhaft sensible Motivationstechnik!
Und vor allem sollten sie richtig sein, oder?
Es ist aber bei allen wissenschaftlichen Thematiken so …
Wieso? ich dachte es gibt außer Deiner eigenen wissenschaftlichen Thematik nur noch Laienpsychologie?
… daß meistens nur derjenige Aussagen für richtig hält, der sie aufgestellt hat.
Ich kenn mich in Wissenschaften ja nicht aus *g*, hab aber mal läuten hören, daß es zum wissenschaftlichen Ethos gehört, gerade die eigenen Aussagen bis zum endgültigen Beweis stringent zu bezweifeln. Alles andere ist Esoterik.
Bis jetzt bezieht sich Deine Gegenposition nur auf in der
psychologischen Diskussion Altbekanntes und kann gegen jede
psychologische Forschung und wahrscheinlich auch gegen viele
nichtpsychologische Forschungen vorgebracht werden.
Merke! Nicht jeder Kommentar oder jede Zusatzbemerkung zu Deinem „Forschungsbericht“ ist gleich eine „Gegenposition“ *ggg*
Falls Dir das öfter so vorkommt: Im DSM III R findet sich Einschlägiges zur Diagnostik.
Aber worauf gründet sich Deine Behauptung, die Antworten seien falsch? Hast Du sie geprüft? Wie?
Ooooch - kenn mich halt in Dialogszenarien seit ein paar Jahrzehnten ein wenig aus
- kann man sogar irgendwo nachlesen 
Experimentelle Laborstudien sind diejenigen, bei der Du die
Chance hast, Aussagen empirisch am besten zu belegen und
Abhängigkeitsverhältnisse zwischen Variablen aufzudecken.
Auch wenn ich es hinreichend unmißverständlich schon schrieb: … nur wenn sie sich auf eindeutig quantisierbare Observable beziehen. Das - und weiter nichts - gab ich zu bedenken 
Die Message, mit der ich Deinen „Horizont erweitern“ wollte, ist nicht angekommen. Der Rest lohnt nicht, daher in Kürze (anläßlich Deines abundanten und etwas laienhaft-ungelenken Gebrauchs des Begriffs „trivial“):
Die „Ressourcen“ darfst Du mit „Verstärkungen“ übersetzen.
Danke! ich weiß, was Ressourcen sind.
Zeit ist meßbar.
Ach!
… hast Du mit Deiner Flucht in den Ausdruck „im Gespräch sein“ vorzubeugen erhofft … Du flüchtest ins Subjektive und ins Erleben!
Selten so gelacht! Tja - es gibt (Horizonterweiterung vorausgesetzt) mehr Fachtermini in anderen Wissenschaften, als manche Schulweisheit sich träumen läßt.
Ich muß Dich daran erinnern, daß bei wissenschaftlicher Betrachtung …
Ach wie bin ich Dir dankbar! Hätte ichs doch sonst vergessen!
„Bei einer dialogisch passiven Persönlichkeit bricht das matching law nämlich bereits zusammen“ ist eine nicht begründete Behauptung ohne hinreichend definierte Begriffe und daher nicht diskutabel.
Ganz recht, mit einem Laien nicht. Und wie schon gesagt: Nicht eine Behauptung, sondern ein Hinweis zwecks Horzonterweiterung. Bzgl. wohldefinierter Fachtermini anderer Wissenschaften siehe oben!
„…daß er sich mit einem anderen Thema der dritten Person zuwendet“ ist ein Kuriosum.
Ich wollte Dein „Interesse wecken“ an Dingen, die Du offenbar nicht kennst 
Aber es ist eine typische Reaktion für ein wissenschaftliches Gehabe in statu nascendi, daß das, was jenseits des eigenen Horizontes liegt, nicht existiert.
Eine dritte Person habe ich in meinem Beispiel nicht angenommen.
„Ich muß Dich daran erinnern“, daß Dein „simplifiziertes“ Beispiel 3 (drei) Personen enthielt 
"Das ist eine unzulässige Ablenkung von der Thematik der Diskussion. Dein Einwurf ist also ungültig.
Die Diagnose konkretisiert sich. Ich zitiere v.v.: „Willst Du damit Einfluss darauf nehmen, wer sich zu welchem Thema wie äussert?“. Und dieses narzißtisch gestörte Kuriosum nenne ich nicht „Diskussion“.
Die Statements, die den von Dir angenommenen Effekt haben, fasse ich als negative Verstärker (Bestrafer) auf.
Das ist falsch aufgefaßt. Wenns negative wären, hätte ich es nicht zu erwähnen brauchen.
Das Matching Law entstammt der experimentellen Analyse des Verhaltens, dem wissenschaftlichen Zweig des radikalen Behaviorismus.
Danke für die Belehrung. War mir allerdings schon bekannt, als Du noch „soziale Kompetenz“ lehrtest 
Du argumentierst also in Einwand 2 gegen das Matching Law aufgrund radikal behavioristischer Vorstellungen.
Deshalb ist Dein „Einwand“ kurios.
Da Du unkorrekt den Einwand als negativen Verstärker interpretiertest, ist dieser Einwand v.v. kurios.
"Es sind … aber fast immer Fragen, die zu aktivem dialogischen Verhalten motivieren … " besteht aus unbegründeten Behauptungen … Er ist daher indiskutabel.
Natürlich undiskutabeler Nonsense. Fällt Dir das inzwischen auch auf (ich meine im Sinne „Interesse wecken“ und „Horizonterweiterung“), daß Du alles, was Du nicht verstehst, „indiskutabel“ nennst? Ohne eine einzige Rückfrage? z.B. auch zwecks Ausräumen von Miß- oder Falschverständnissen? Daß Du alles Komplexe, das selbstverständlich hier nur vorläufig erwähnt werden kann, ohne die geringste Verständnisabsicherung als „unbegründete Behauptung“ abzuwimmeln versuchst? Sollte es einem jungen Wissenschaftler, der sich seine ersten Meriten verdient, wirklich derartig zuwider sein, einige kommentierende Statements, die ihm noch unbekannt sind, einfach mal aufzunehmen und Interesse genug zu entwickeln, dazu Rückfragen zu stellen???
Herrje! Wie willst Du denn mit diesem abstrusen dialogischen Verhalten jemals Deinen eigenen Urteilshorizont erweitern?
Diesen Einwand habe ich bereits oben als trivial dargestellt.
… dann erhebt man trivialerweise andere Ergebnisse.
Klar. Alles was ich nicht kenne, ist trivial. So betoniert man dann seinen Horizont ein…
Ich sage: Ein Körper bewegt sich die schiefe Ebene herunter
nach bestimmten Gesetzen der klassischen Mechanik.
Du sagst: Aber wenn ich ihn festhalte, dann nicht.
Das meine ich mit Trivialität.
Ganz nett, nur eben nicht ein simplifiziertes Analogon zu dem, auf das ich Dich hinwies.
…machst Du … ausdrücklich keine Aussagen zur Gültigkeit des Matching Law bei „Kühen und Ratten“
Das einzige, was Du richtig gelesen hast: Genau das habe ich geschrieben, und es gibt auch keinen Anlaß, dazu etwas zu sagen, da es bei Kühen und Ratten ja längst bewährt ist.
(die Miniröcke schenk ich Dir).
Immer wieder nett, wieweit man Reaktionen voraussehen kann
)
Und: Sind Menschen biologisch gesehen nicht auch Tiere?
eine Frage der Terminologie, ansonsten trivial.
- Du machst keine Aussage über Verhalten von Tieren bzgl. des Matching Laws.
Keine Veranlassung
- Menschen sind Tiere.
Eine typische Kategorienverwechslung. Passiert auch in vielen anderen Bereichen der Psychologie.
- Daraus folgt, dass Du keine Aussage über Verhalten von Menschen bzgl. des Matching Laws machst
Doch: Daß es bzgl. zwischenmenschlichen Dialogszenarien nur unter extrem eingeschränkten experimentellen Randbedingungen verifizierbar ist, in denen ausschließlich noch dasjenige interaktive Verhalten observiert wird, das Menschen mit Ratten u.a. gemeinsam haben (was ich im Übrigen gar nicht bestreite). Und auf dieses enorm weite Gebiet menschlichen dialogischen Verhaltens, das Menschen nicht mit anderen Mammalia gemeinsam haben, wollte ich hinweisen.
Darüberhinaus war von einer vermuteten Gegenposition gegen das Forschungsgebiet, an dem Du teilnimmst, in keiner Weise die Rede.
Jetzt alles klar?
Metapher