Hallo,
Bei mir scheint das Klischee zu stimmen. Ich bin eine Frau, und ich klatsche und tratsche
gern. Jedoch sind mir einige damit zusammenhängende „Nebeneffekte“ bereits klar und ich
würde mir diese unangenehme Eigenart gern abgewöhnen. Es stimmt natürlich - ich kann eine
Menge Schaden damit anrichten, was ich natürlich nicht will. Erstens. Und zweitens, auch
auf mich fällt es negativ zurück, da der Gegenüber ja nicht unbedingt auch so denkt über
das „Opfer“, jedoch negativ über mich denkt, da ich über andere so rede.
Aber hier nun beginnt mein Problem. Ich kann Geheimnisse durchaus für mich behalten - ich
bin also kein „haste schön gehört? der hat…“ - Typ. Ich will nicht im Mittelpunkt stehen,
weil ich ein Geheimnis weiß. Auch ein „haste gesehen, was die anhat?“ Typ bin ich nicht, das
interessiert mich eher weniger.
Was ich jedoch nicht für mich behalten kann, ist, wenn andere mich ärgern, nerven oder deren
Meinung/Einstellung meilenweit von der Meinen entfernt ist.
Dann habe ich geradezu körperlich das Bedürfnis, mich unbedingt jemandem anvertrauen/mitteilen zu müssen und ihm das Geschehen zu schildern (was natürlich nur aus
meiner persönlichen Sicht ist) und zu sagen, was mich nervt. Irgendwie ist das ja auch
Klatsch, Tratsch, über-jemanden-herziehen, jemanden-schlecht-machen, oder wie auch immer
man das nennt. Wenn ich das nicht tue, fühle ich mich innerlich angespannt, als müsse „irgendwas raus“, als Ventil sozusagen. Ich kann damit (noch) nicht umgehen, mich nicht davon distanzieren.
Nun mag ja mancher sagen - ist doch normal. Aber ich finde, irgendwas ist nicht normal bei
mir. Natürlich habe ich mich über denjenigen geärgert, kann seine Einstellung nicht einordnen, oder sie ist mir vollkommen fremd. Ich bin also auch sehr emotional bei der Sache und färbe dann meinen „Klatsch“ entsprechend. Ich schaukle mich also auf, werde „herablassend“, wie es ein Bekannter formulierte und „maße mir ein Urteil an, das mir nicht zusteht“, wie er sagte.
Irgendwie verstehe ich das, und erkenne auch die Nachteile, die sich für mich ergeben - aber: ja wie kann ich denn sonst über eine Sache reden, die mir emotional nahe ging? Wenn ich meine Meinung äußere, gebe ich dann auch ein Urteil ab, was den anderen „vernichtet“? Ich dachte bisher nicht. Meine Meinung ist was privates, das muß ein anderer doch nicht auch so sehen. Oder?
Konkret ging es (als Beispiel) um die Situation, daß eine Bekannte meinte, Schwule Pärchen dürften keine Kinder adoptieren, da sie sich ja schließlich entschlossen hätten schwul zu sein, da dürften sie auch keine Kinder haben! Dann würden die auch noch schwul werden oder eine „falsche“ Entwicklung bekommen.
Diese Aussage einer, in meinen Augen sonst intelligenten Person, brachte mich so innerlich auf die Palme, daß ich das auch so weitergab.
Ich verwende natürlich keine Worte wie „doof, blöd“ oder so. Aber man merkt ja auch an Tonfall oder Lautstärke, das mich das aufgebracht hat.
Ich denke, es sind hauptsächlich Situationen, in denen ich keine Toleranz aufbringen kann. Weil der Gegenüber in meinen Augen völlig absurd denkt/reagiert, oder sich in meinen Augen offensichtlich besseren Lösungen völlig verschließt, oder so umständlich handelt/denkt, daß es mich nur Nerven und Geduld kostet ohne das es etwas bringt. Oder auch in meinen Augen „hinterwäldlerisch“ ist (nach Horoskopen den Tag gestaltet, mit-Kissen-aus-dem-Fenster-Gucker, Falsch-parker-Anzeiger o.ä.) Oder ähnliches eben.
Nun frage ich mich - darf ich also eigentlich, als zivilisierte Mensch sozusagen, überhaupt nicht über dritte und meine Meinung über sie reden? Muß ich nun alles in mich reinfressen, oder wie kann ich diesen inneren Druck bewältigen? Wo liegt mein Fehler? Sachlich soll ich sein, ja, schon klar. Aber wie ist man sachlich, wenn es Emotionen aufgewühlt hat? Das sind doch zwei verschiedene Ufer.
Wär schön, wenn jemand einen Hinweis hat, der mir hilft, das Problem in den Griff zu kriegen.
Danke, Kerstin
Liebe Kerstin
…
Äh… eigentlich wollte ich jetzt leicht ausrasten …
Aber da du den gleichen lieben vornamen hast wie eine liebe bekannte meiner freundin will ich mal auch lieb’ sein obwohl ich mich selber immer als ‚‚Bösen Dieter‘‘ bezeichne 
Also fangen wir beude mal an
:
Kerstin, komunikation egal welcher art aber besondes verbale unterscheidet uns von den tieren, recorsivschluss: je mehr du mit anderen menschen redest [egal über was] um so mehr bist du MENSCH!
Weiterhin Kerstin [die andere Kerstin hat übrigens schöne schwarze lockige haare, du auch? Du kannst sie manchmal auf 7live sehen wenn sie für Goofy bei diesem reisedings einspringt, sie ist eine exarbeitskollegin von Anja meiner flamme
!!Ich bin also nicht mehr frei und das hier ist kein anbaggern, sondern ich möchte einen weg in deine seele finden um dir zu helfen, deshalb erzähle ich dir erstmal etwas von mir!!], ist die sympatie bzw. antipatie [die neue rechtschreibung is’ mir übriegens egal] ein ABSELUT!!! natürlicher vorgang und sich über diesen seeelischen vorgang eine emotionale befreihung zu verschaffen zb. durch ein gespräch ist eine GNADE KERSTIN! die du auf KEIEN FALL sublimieren oder unterdrücken solltest!
Mein GOTT mädchen, sei doch froh das du nichts in dich hineinfrisst so wie wir männer es gerne tuen um dann mit 65 j. am schlaganfall zu sterben!
Kerstin DU BIST SO WIE DU BIST, akzeptiere das! wenn andere das nicht tuen … mädchen es gibt fast 300 millionen eu-leut’ meins’t echt ned’ das du keine andern leut’ findest die dich so mögen oder vielleicht auch lieben wie du bist …
???
KESTIN ich rate dir dringend dich nicht nur weil einige dieser meinug sind, tiefgreifendes in deiner seele zu ändern, überleg doch mal, wenn du nun andere menschen kennenlerenst die anderes an dir ändern möchten, WILLST DU DICH DANN SEEELISCH WIEDER ÄNDERN und wie oft willst du das mit dir machen lasseen ??
Kerstin, willst du dich in letzter konsequenz WIRKLICH ganz selbst aufgeben …
nun gut wenn du masochistisch veranlagt bist dann wäre das u.u. der richtige weg um dein leben so zu gestalten wie es deine seele möchte …
wenn aber nicht, DANN VERDAMMT NOCHMAL KÜMMER DICH UM DICH und tue nicht das was andere dir einreden wollen oder willst du mir ehrlich sagen das es in deutschland verboten ist eine eigene meinung über jemanden anderen zu haben und diese auch zu äussern ???
Kerstin, bitte bleib dir nur einfach treu und was andere wollen oder reden darauf würde ich dir
meiner reaktion empfehlen:
*schulterzuck*
bzw.
*lma*
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo Kerstin,
Bei mir scheint das Klischee zu stimmen. Ich bin eine Frau,
und ich klatsche und tratsche gern.
Du hast recht, Du bist eine Frau. Ursprünglich hat die Frau das Reden erfunden, d.h., es gehört zu ihrer ursprünglichen Rolle, ihre Probleme durch Gespräche zu lösen. In dem Moment, in dem Du erzählst, was Dich beschäftigt, wird Dir das Ausmaß Deines Problemes bewußt.
Ich kann Dir versichern, daß Du nicht allein da stehst. Frauen, die sich in ihrer Sinnlichkeit leben und daß Gefühl haben, an ihren Emotionen ersticken zu müßen, quatschen viel oder nehmen seelischen Schaden. Und das tun sie, wenn sie anfangen die Rolle des Mannes anzunehmen und in sich kehren und dort stecken bleiben. So manche Partnerschaften sind aus diesem Grund schon in die Brüche gegangen.
So wie der Rollentausch sich heute bei den Frauen abspielt, so ist er auch bei den Männern festzustellen…hast Du Männern schon mal beim Tratschen zugehört? Manchmal ganz lustig, manchmal auch richtig ecklig, kommt darauf an, wie es mir gerade geht…und wie weibisch mir die Männer dann gerade erscheinen.
Tratschen, Quatschen ist gesund. Wichtig ist, nicht verletzend zu werden aber offen und ehrlich die eigene Meinung zu sagen ist legitim. Ich weiß ja nicht, ob Du eine richtig gute Freundin hast, mit der Du reden kannst, wie Dir der Schnabel gewachsen ist, die Dich versteht und so gut kennt, daß sie genau weiß, wie Du was meinst. Oder einen Partner, der gelernt hat, Deinen Emotionsbomben auszuweichen? Sich solche Bezugspersonen zu suchen ist schon sinnvoll, da Frau sonst all zu oft mißverstanden wird.
Gut ist es auch, sich anzugewöhnen, von seinem Gefühl ausgehend von der Sache zu sprechen…wie in Deinem Beispiel: ich empfinde es verletzend…herabwürdigend…homosexuellen das Recht…! Du mußt die Person, die ihre Meinung äußerte nicht angreifen, die These hat Dich aufgeregt- nicht die Person…denke: sie weiß es eben nicht besser…verzeih ihr, sie hat Dir schließlich einen Denkimpuls gegeben!
Dann gibt es auch noch die Möglichkeit, sich mal richtig auszuschimpfen, wenn man allein zu Hause ist…Du weißt ja, wie Du es meinst…
Sei Dir also nicht mehr böse und hab Dich wieder lieb! 
lieben Gruß,
Fionny
Hallo Fionny
Danke für deine Antwort, das beruhigt mich natürlich nicht allein dazustehen. Aber was du ansprichst, ist wahrscheinlich ein weiteres Problem. Ich habe keine „beste Freundin“. Vielleicht rede ich daher mit Leuten, mit denen ich lieber nicht solche emotionalen Ausbrüche teilen dürfte. Warum ich keine Freundin habe? Weil ich leider immer die Erfahrung gemacht habe, daß Freundinnen zwar wollen, daß man für sie da ist, aber umgekehrt nie. Oder sie „helfen“ dir, indem sie Kommentare abgeben wie „gewöhn dir dies und das ab“. Toll, würd ich es mir abgewöhnen können, hätte ich das Problem ja nicht! Du siehst, meine „Freundinnen“ waren nie welche und daher habe ich es seit wohl 10J. auch nie wieder „soweit kommen lassen“, das ich ausschließlich einer einzelnen, vertrauten Person meine Probleme erzähle. Da es die eben nicht gibt. Mein Partner, ja, er ist sehr verständnisvoll. Aber die meisten Dinge kann man kaum in Worte fassen. Vielleicht rege ich mich gerade daher so auf, weil die richtigen Worte fehlen? Weil ich versuche mit der Menge an Worten doch irgendwo das Richtige zu finden? Wer weiß. Ich merke, daß ich damit nirgendwo so recht auf Verständnis stoße. Daher würde ich es eben gern unterlassen. Was wie gesagt, nicht geht 
Männer - ja, die tratschen mehr als wir
Und wenn ich mich mal wieder aufschaukle höre ich aus der „Männerecke“: Weiber! Wie die Hühner! Gack, Gack, Gack…
tja, so ist das.
Vielleicht fällt dir ja noch was ein? Aber danke erst mal für deine Hilfe.
Kerstin
Hallo Dieter
Danke für deine Antwort, und danke für deinen Trost und den Hinweis, ich sei schon in Ordnung so, wie ich bin. Das Problem ist nicht, daß ich etwas an mir ändern will, weil andere mir sagen, ich sei blöd oder so. Ich kann einordnen, daß das eine persönliche Meinung des andren ist und nicht heißt, alle Welt mag mich nun nicht. Es ist so: es stört *mich selbst*, das ich nicht auf Verständnis stoße bei anderen, wenn ich mich verbal erleichtere und es ist so, daß ich in den Augen der anderen oft sehe, daß die meinen Ausbruch weder verstehen, noch gutheißen, noch finden, er sei gerechtfertigt.
Ich mache meinen Teufelskreis quasi selbst! Ich rede mir was von der Seele und zwar auf eine Art und Weise, daß es mir hilft. Bei dem anderen entsteht der Eindruck ich „hetze“ über Unschuldige, übertreibe eine banale Situation und mache mich damit in dessen Augen unmöglich. Mit dem Ergebnis, einen schlechten Ruf zu haben, was ja nun überhaupt nicht meine Absicht ist. Dabei denke ich schon, ich passe auf *wie* ich etwas sage. Aber da es eben emotional rüberkommt…naja wie ich schon sagte.
Eine beste Freundin habe ich nicht, wahrscheinlich erzähle ich deshalb alles weiter, was mich beschäftigt - und wohl den falschen Leuten oder zur falschen Zeit… oder auf die falsche Weise, genau das macht mir Kummer.
Vielleicht fällt dir ja noch was ein?
Übrigens habe ich leider keine schwarzen Locken, schön wärs. Meine Haare sind einfach 08/15
braun.
Danke aber für deine Hilfe
Kerstin
Beziehungen?!
Hi Kerstin,
Du wirst eine Frau sein, mit der nicht gut Kirschen essen ist. Einige wenige haben es geschafft, sich in deiner Nähe aufhalten zu dürfen, da du sie als kompetent und ebenbürtig einschätzt?!
Die übrigen und das dürfte die Mehrheit sein, werden durch dein Raster durchfallen und sind gelinde ausgedrückt, unter ferner liefen bei dir eingestuft. Und damit stehst du ziemlich alleine da?!
Das was du als Tratsch bezeichnest, wird wohl nichts anderes sein als Abwertungen, Kränkungen und Verletzungen anderer Menschen!?
Du bist vielleicht ein Mensch, der als rechthaberisch, perfektionistisch und Allwissend umschrieben wird und in dieser Liga pfeift ein eiskalter genadenloser Wind?!
All meine Absätze sind mit Fragezeichen versehen, was anklingen soll, daß es Fragen an dich sind, keine Wahrheiten.
MfG Harald
Lieber Xtal,
Du scheinst ja sehr von Dir überzeugt. Mich stört schon, und ich staune über Kerstin, dieses Mädchen, Mädchen, Mädchen…
Sie ist doch kein Mädchen mehr!
Und
liebe Kerstin,
ich glaube, Du erkennst ganz gut,daß es mit, sagen wir mal Deiner Art der Meinungsäußerung, nicht ganz mit rechten Dingen zugehen kann, da Du in der überwiegenden Anzahl negative Äußerungen zurückbekommst. Es stört Dich ja regelrecht selber.
Ich bin zwar auch der Meinung, man sollte sein, wie man ist,
aber jeder hat halt seine neg. Seiten, die man etwas in den
Griff bekommen sollte, vor allem, wenn sie einem selber auffallen. Bei Dir denk ich, ist nicht das „Tratschen“ das Problem, sondern das WIE Du Deine Meinung an den Mann/die Frau
bringst. Aber da kann man was machen. Wie genau dies von statten geht, weiß ich nicht. Meine Oma sagte immer, zähl bis 10, atme
tief durch und dann, erst dann rede. Ich meine, ich hab es bis heute nicht gelernt, aber in manchen Situationen hat es mich schon gerettet. Dein ganzes Problem hat viel mit Selbstbeherrschung und evtl. mangelndem Toleranzvermögen zu tun.
Lies Dir die Fragen von Harald Schmidt nochmal durch, könnte da was dahinter sein???
Liebe Grüße
H.-D.
Hmm,
wie wär es eigentlich mit der offensichtlichsten Lsg. mit
der betreffenden Person direkt zu diskutieren ?
Und selbst wenn es zu keinen Konsenz kommt, irgendwelche
nachvollziehbaren Beweggründe werden sich schon auftun,
ansonsten hättest Du die Person vermutlich schon viel früher
als fremdartig eingestuft. Mit dritten über jmd. herzuziehen,
was soll das bringen - Dich bestärken in der Ansicht das Du
den „wahren Weg“ gefunden hast ? Sowas gibt es nicht, und wenn
Dich die Differenzen mit der betreffenden Person zu sehr
nerven, brich doch einfach den Kontakt ab.
Da Du in Gera wohnst:
Auch auf das Risiko hier eine Ossi/Wessi Diskussion zu ent-
fachen. Ich lebe seit gut 4 Jahren in Dresden und habe die
dortige Bevölkerung weitgehend schätzen gelernt - allerdings
was wirklich nervt, ist das Unvermögen Konflikte _direkt_
auszutragen (ob das für andere sächsiche Städte zutrifft,
kann ich nicht sagen). Bei Frauen aktzeptiere ich so ein
Verhalten noch aber wenn mir ein Bekannter nach über einen
Jahr irgendeine für ihn offensichtlich wesentliche Unwichtig-
keit an den Kopf wirft, die in genervt hat, irritiert mich das
gelinde gesagt. Ich kann auch für den einzelnen keinen Vorteil
sehen, solchen Müll ein Jahr mit sich rumzuschleppen.
Von mir aus betrachtet sind damit seine Handlungen nicht mehr
gut nachvollziehbar bzw. hervorsagbar, was ein deutliches
Manko in Punkto Sympathie ist.
Man fährt aus meiner Sicht besser damit Konflikte direkt und
unmittelbar auszutragen - kein Ballast und langfristig
kalkulierbares Verhalten anderen gegenüber.
Gruss
Enno
Hallo Enno,
:
: Auch auf das Risiko hier eine Ossi/Wessi Diskussion zu ent-
: fachen. Ich lebe seit gut 4 Jahren in Dresden und habe die
: dortige Bevölkerung weitgehend schätzen gelernt - allerdings
: was wirklich nervt, ist das Unvermögen Konflikte _direkt_
: auszutragen (ob das für andere sächsiche Städte zutrifft,
: kann ich nicht sagen).
Ich schon, NEIN, außerdem hast Du das ganz richtig eingeschätzt.
Schließl. wurde die Bevölkerung 40 Jahre lang geschult, die Schn*** zu halten, wer es nicht tat, so
wie ich z.B., war unbequem und hatte mit argen Konsequenzen zu rechnen.Übrigens immer ein herrliches Streitthema mit meinem Freund. Trotzdem hatten die Leute hierzulande WOHL ihre Meinung, nur an den Mann bringen konnten es die meisten nur hinter vorgehaltener Hand, was zumindest bei der älteren Generation zu
Konfliktaustragungsunfähigkeit (oh Gott) führte.
Bei Frauen aktzeptiere ich so ein Verhalten noch
Ach??? Wieso das denn?
Und besonders süß, Deine (lt. Metapher) Freud´sche Fehlleistung
AKTzeptiere, hahahahahaha. Tschuldigung
LG
H.-D.
Es geht eine Benachrichtigung an den/die Autor/-in, wenn auf diesen Artikel geantwortet wird.
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Ach liebe Dilarah
Ich kann sehrwohl deine als auch Kerstins Vitra lesen…
fühlst du dich den nicht mehr als schönes junges mädchen das die sinnlichkeit und freude am leben genisst, das gerne mit anderen lieben jungen schönen menschen kommuniziert, lacht und auch weint, teilnimmt am leben anderer lieber menschen …
Eben ein wunderschönes junges im geiste frohes wesen ist, das allem mit freude und offen entgegengeht und dem Neuen vieleicht sogar als junge neue erfahrung entgegenfiebert …
Liebe Dilarah _*DAS*_ meinte ich als sinnbildliche übertragung meiner begriffswahl eines ‚jungen‘ ‚mädchens‘, liebe Dilarah [und wenn du mir jetzt sagst das du und Kerstin in der gleichen altersgruppe sind und deshalb ALT seit dann ist das schlichtweg FALSCH! Sorry wie einer der vorredner schon sagte, ich habe eine eigene meinung, *dumm gelaufen*. Wenn das missfällt]. Ich wollte und wöchte eine frische [das ist meine def. von jung/mädchen/etc…] offene kommunikation, wenn sie es wollen, mit anderen menschen führen. Dazu halte ich andere menschen ersteinmal für offen, ‚jung‘. Und gehe davon aus das sie mir mit einer ‚jugentlichen‘, ‚offenen‘ freiheit auf mich zukommen wollen. Bei jedem/der auf den/die ich treffe freue ich mich das ich ihm/ihr offen und frei sowie freundlich begegnenen kann,
denn Dilarah wir können nur gemeinsam alle probleme vom kleinsten persönlichen bist zum größten globalen lösen und das nur wenn wir MITEINANDER REDEN und bitte nicht versuchen uns gegenseitig umzubrigen …
ber du hast vieleicht recht Dilarah, ich sehe das vieleicht falsch und sollte meine psyche behandeln lassen um in dieser eiseskalten welt nicht zutodezufrieren …
bye vom cristal
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Chris, vielleicht hast Du recht, ich sollte mal wieder den Mund halten wenn da nicht dieses:
Ach liebe Dilarah
und vor allem dieses
aber du hast vieleicht recht Dilarah, ich sehe das vieleicht
falsch und sollte meine psyche behandeln lassen um in dieser
eiseskalten welt nicht zutodezufrieren …wäre…
Kommt da leichter Zynismus einher??? Etwa? Egal, denn so bist
Du, ich bin anders. Von daher. Aber ich möchte Dir etwas
schönes mit auf Deinen Weg geben, lass Dein Karma (hahahaha)
entscheiden, was Du draus machst. Es ist eines meiner Lieblings-
zitate, hoffe Du kannst etwas damit anfangen, auch wenns Dir
jetzt vielleicht zusammenhangslos vorkommt, was es evtl. auch ist, gebrauchen kann mans immer (meinen tu ich es in Bezug auf das „Jungsein“)
Also: Aldous Huxley:
„Erfahrung ist nicht, was einem Menschen zustößt, sondern vielmehr das, was der Mensch aus dem macht, was ihm zustößt.“
Siehst Du, dies erklärt, warum man aus ERFAHRUNG klug wird und warum es so viele dumme Menschen gibt. Und um jedem Mißverständnis gleich zuvorzukommen, damit meine ich NICHT etwa Dich.
Liebe Grüße
H.-D.
Lieber Xtal,
Du scheinst ja sehr von Dir überzeugt. Mich stört schon, und
ich staune über Kerstin, dieses Mädchen, Mädchen, Mädchen…
Sie ist doch kein Mädchen mehr!
Und
liebe Kerstin,
ich glaube, Du erkennst ganz gut,daß es mit, sagen wir mal
Deiner Art der Meinungsäußerung, nicht ganz mit rechten Dingen
zugehen kann, da Du in der überwiegenden Anzahl negative
Äußerungen zurückbekommst. Es stört Dich ja regelrecht selber.
Ich bin zwar auch der Meinung, man sollte sein, wie man ist,
aber jeder hat halt seine neg. Seiten, die man etwas in den
Griff bekommen sollte, vor allem, wenn sie einem selber
auffallen. Bei Dir denk ich, ist nicht das „Tratschen“ das
Problem, sondern das WIE Du Deine Meinung an den Mann/die Frau
bringst. Aber da kann man was machen. Wie genau dies von
statten geht, weiß ich nicht. Meine Oma sagte immer, zähl bis
10, atme
tief durch und dann, erst dann rede. Ich meine, ich hab es bis
heute nicht gelernt, aber in manchen Situationen hat es mich
schon gerettet. Dein ganzes Problem hat viel mit
Selbstbeherrschung und evtl. mangelndem Toleranzvermögen zu
tun.
Lies Dir die Fragen von Harald Schmidt nochmal durch, könnte
da was dahinter sein???Liebe Grüße
H.-D.
nein liebe Dilarah
ich bin fast sarkasmus und zynismus-unfähig
das was ich schreibe entspringt meiner ganzheitlichen Aura
Es ist selbstverständlich auch ein produkt meines in
jedem mann innewohnenden Yin, das hier leider in dieser
europäischen männerkultur rundweg verleugnet wird …
Wirklich Dilarah ich hege immer zuerst bei allem,
auch was du schreibst H. D.
[Helena? Ich heise übrigens Dieter] nur postive gedanken
Abneigung und hass tuen mir im kopf, im herz
und in der seele weh, und das mag’ ich nicht,
da bin ich wie ein kleines kind …
bye vom Dieter
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo Kerstin,
ich bin keine Psychologin und kann Dir nur meine persönliche Meinung sagen: Wenn jemand mir gegenüber nicht sagt, daß er anderer Meinung ist als ich, aber dann bei Dritten über mich herzieht, werde ich wirklich wütend. Sowas ist falsch!
Aber wenn Du der Person schon gesagt hast, daß Du nicht mit ihr einverstanden bist, warum sollst Du dann nicht auch mit anderen drüber reden? Die Person tut das doch auch!
Viele grüße, Sabine
Bei Frauen aktzeptiere ich so ein Verhalten noch
Ach??? Wieso das denn?
Hmm,
gute Frage eigentlich. Vermutlich weil sie aus meiner
Sicht ohnehin andersartig sind (nicht im negativen Sinne)
und es einige Verhaltensweisen gibt die ich nicht
nachvollziehen kann.
Gruss
Enno
Aha.Nichtnachvollziehbares wird verziehen
)o.t.
…
Hallo Harald, Hm, hab darüber nachgedacht, aber auch wenn es jetzt heißen wird, „die ist nicht ehrlich zu sich“ muß ich sagen, das irgendwie nix von dem paßt, was du sagst.
Ich versuchs trotzdem mal
Hi Kerstin,
Du wirst eine Frau sein, mit der nicht gut Kirschen essen ist.
Einige wenige haben es geschafft, sich in deiner Nähe
aufhalten zu dürfen, da du sie als kompetent und ebenbürtig
einschätzt?!
Stimmt nicht. Ich habe keinerlei Probleme mich in andere hineinzversetzen und sie zu akzeptieren, wenn ich ihre Beweggründe sehen oder auch nur entfernt nachvollziehen kann. Das betrifft 90% meiner Umgebung. Die anderen 10%, die kann ich einfach nicht verstehen, mich auch nicht hineindenken. *Die* machen mir Kopfzerbrechen.
Die übrigen und das dürfte die Mehrheit sein, werden durch
dein Raster durchfallen und sind gelinde ausgedrückt, unter
ferner liefen bei dir eingestuft. Und damit stehst du ziemlich
alleine da?!
Auch wenns anders klingt, ich komme mit den Leuten meiner Umgebung meist sehr gut aus. Die 10% sind eher meist die, die sich auch von selbst nicht meine Nähe suchen, so wie auch umgekehrt. Auf Arbeit laufen wir uns aber nun mal ständig über den Weg! Ich muß also irgendwie mit ihnen auskommen.
Das was du als Tratsch bezeichnest, wird wohl nichts anderes
sein als Abwertungen, Kränkungen und Verletzungen anderer
Menschen!?
Es kommt mir so vor, als würden andere das so sehen, ja. Vielleicht übertreibe ich das auch, aber ich denke, auf andere wirkt das so.
Du bist vielleicht ein Mensch, der als rechthaberisch,
perfektionistisch und Allwissend umschrieben wird und in
dieser Liga pfeift ein eiskalter genadenloser Wind?!
Bei uns auf Arbeit herrscht allgemein ein „rüderer“ Umgangston. 80% Männer, wir alles Arbeiter, nix mit Büro… Ich könnte mir vorstellen, daß ich als besserwisserisch gelte. Rechthaberisch nicht, ich kann dem anderen gut recht geben, auch wenn ich anders denke. Quasi des Friedens willen.
All meine Absätze sind mit Fragezeichen versehen, was
anklingen soll, daß es Fragen an dich sind, keine Wahrheiten.MfG Harald
Kerstin
Eindruck verstärkt
Hi Kerstin,
Mein anfänglicher Eindruck von dir hat sich durch dein Posting verstärkt. Ich kenne dich nicht und will mir hier auch kein Urteil über deine Person erlauben, zumal du eine andere Sichtweise hast. Du wirst dich besser kennen, als ich, aber dennoch verstehe ich dein Problem nicht und jetzt noch weniger.
Wer hat den nun ein Problem, du oder die anderen?
MfG Harald
PS: Bin eine Woche nicht online, aber nicht abhalten lassen vom schreiben!
Hi,
da mein erstes Gefühl von dir und deinem Problem sich mit jedem Posting von dir sich bestätigt hat, hoffe ich mal, dass ich etwas Verwertbares zur Bewältigung des Problems beitragen kann:
Ich beschäftige mich recht gerne mit Transaktionsanalyse, und jeder Transaktionsanalytiker weiß, dass nahezu jeder Mensch aus drei großen Persönlichkeitsteilen zusammengesetzt ist, aber in jedem Augenblick nur einen davon leben kann. Die meisten Menschen sind sich dessen jedoch nicht bewusst und lehnen a) in der jeweils aktiven Persönlichkeit die Verantwortung für vorangegangene Handlungen der anderen Persönlichkeitsteile ab und b) halten jeden Persönlichkeitsteil für ihr wahres Ich, wenn er denn aktiv ist.
(Die drei Persönlichkeitsteile heißen in der TA „Eltern-Ich“, „Erwachsenen-Ich“ und „Kindheits-Ich“ bzw. EL, ER und K)
Du hast offenbar schon den Schritt gemeistert, an dem du erkannt hast, dass in dir was „nicht im Lot“ ist. Dein ER (der logische Teil der Persönlichkeit) hat festgestellt, dass an deinen Handlungen etwas unlogisch ist bzw. dass ihm EL und K „irgendwie“ dazwischenfunken und hat daraufhin dein Mail geschrieben, um einen Hinweis zu kriegen. Du hast erkannt, dass deine Persönlichkeit nicht nur aus einer integrierten Komponente besteht.
Die Frage ist nun für mich: Welcher Teil klatscht und tratscht und warum? Ist es EL oder K?
Variante 1 - K klatscht:
Diese Variante schiebe ich auf Minderwertigkeitsgefühle bzw. Depressionen im K. Oder wie der Transaktionsanalytiker das auch ausdrücken kann: K fühlt sich „nicht o.k.“
Es greift in einer Art „Spott“ (wie Kinder das halt auch machen) sein Ziel an, um sich selbst besser zu fühlen (starke und selbstbewusste Persönlichkeiten spotten nicht, weil sie sich schon von allein o.k. finden). Da es aber intuitiv schon weiß, dass es unterliegen wird, wenn es sein Ziel direkt verspottet, tut es das eben nur in Gegenwart von anderen.
Gründe für eine Nicht-o.k.-Haltung im K liege im Allgemeinen darin, dass der Betroffene entweder als Baby mit seinem Ausgeliefertsein und seiner Ohnmacht gegenüber Erwachsenen oder deren (möglicherweise dogmatischen) Ansichten wiederholt Probleme hatte oder darin, dass die Eltern das gleiche Problem hatten (deren K fühlte sich nicht o.k.) und deshalb auch den unbändigen Zwang hatten, ihr kleines Etwas zu „verspotten“ (meist unterschwellig).
Es kann auch daran liegen, dass Eltern wiederholt Schuldgefühle vermittelt haben, die sich der Macht des Kindes völlig entzogen haben (z.B. „Bei deiner Geburt habe ich große Schmerzen ausgestanden“).
Variante 2, K klatscht auf Geheiß von EL:
Dieser Fall hätte damit zu tun, dass deine Eltern dir auf irgendeine Weise das Gefühl vermittelt haben, du seist etwas Besseres bzw. eure Familie sei etwas Besseres. Meist tun das Eltern, die das von sich selbst glauben, weil sie es von ihren Eltern so gelernt haben. Kommen andere Faktoren hinzu, wird dieses „Etwas-Besseres-Sein“ vom K des Kindes früher oder später als existenziell eingestuft, und dann sieht es zwanghaft jede auch nur scheinbare Bedrohung dieses Status als Grund, vermeintliche Gegner zu schwächen. Genannte Faktoren könnten z.B. Niederlagen sein, die nur mit Hilfe eines bestärkenden „wenigstens bin ich etwas Besseres“ „bewältigt“ wurden. Fällt diese Kompensation eines Tages weg, brechen die so archivierten Niederlagen (oft sind es viele) wieder als dunkle Wolke hoch, und dadurch entsteht der unbedingte Drang, da von vorn herein den Deckel draufzudrücken, damit das nicht passieren kann.
Unter der Meinung, etwas Besseres zu sein, verbirgt sich im Allgemeinen trotzdem die Nicht-o.k.-Haltung. Das „Ich bin etwas Besseres“ ist dann sozusagen nur die von den Eltern erlernte Kompensation, an der krampfhaft festgehalten werden muss, damit die darunterliegende Depression nicht hochkommen kann.
Variante 3, EL klatscht:
Das wäre die „Ich hab’s nicht anders gelernt“- bzw. noch besser: „Tu, wie ich es dir beigebracht habe!“-Variante, ohne dass ein wirklicher „Spielgewinn“ dabei verfolgt wird (wie z.B., dass K deine Depression unterdrücken will).
Die halte ich für unwahrscheinlich, sonst hätte ER schon bessere Erfolge erzielt bei seiner Erkenntnis, dass man das Klatschen gefahrlos (bzw. sogar gewinnbringender) auch weglassen kann.
Mein Tip: Spiele Klatsch-Situationen gedanklich durch und forsche nach, welche Emotionen sich mit dem Klatschen „verkleiden“.
Verbiete dir dann (ebenso in Gedanken) das Klatschen und probiere eine alternative Handlungsweise (am extremsten die öffentliche (und nicht unterschwellig verseuchte) Lobpreisung der anderen Meinung als wertvollen Beitrag, obwohl du sie nicht vertrittst). Dann werden die verkleideten Emotionen relativ offen zutage treten, und wenn dein ER aufmerksam ist, wird es sie erkennen können.
(Ich persönlich vermute, dass du dabei mehr oder weniger depressiv wirst, dich nutzlos oder überflüssig oder seinerseits verspottet fühlst - das wäre dann das Zeichen dafür, dass dein Tratschen wirklich eine Kompensation für ein depressives K ist.
Diese Anmerkung soll dich aber nicht in eine bestimmte Richtung drängen.)
Wenn’s nicht klappt mit dem Erkennen des Problems in Gedanken: Lass in der Realität einfach mal dein ER die „kalte Schulter“ leben, d.h. gehe einfach nicht auf die Klatschversuche deines K oder EL ein.
Entweder sie geben sich geschlagen (unwahrscheinlich, aber dann wäre das Problem ja ohnehin gelöst) oder der Schuldige (K oder EL) „bedrängt“ dich. Solange du nicht drauf eingehst, wird er dich immer stärker bedrängen, bis du ihn identifizieren kannst.
Eine Nicht-o.k.-Haltung im K abzubauen, ist eine schwierige Aufgabe. Wenn du sie jedoch als Grundursache identifizieren solltest, wird es dein ER nicht schwer haben, ihr klarzumachen, dass sie wenig Erfolg haben wird mit ihrer bisherigen Strategie. K wird dich also dann zumindest nicht mehr (so stark) bedrängen.
Versuche dann die Ursachen für die Nicht-o.k-Haltung herauszufinden und sie gezielt anzugehen, indem du deinem K klarmachst, dass es nicht schlechter ist als das anderer Leute und dass es auch nicht in jeder Hinsicht brillieren muss, um eine Daseinsberechtigung zu genießen.
Viel Erfolg,
Torsten