parabelflug luftballon sinkt?
Von: , Frage gestellt am Mi, 10. Feb 2010
Warum sinkt ein Gasballon (beispielsweise mit Helium befüllt) zu Boden, während alles andere im kontrollierten Sinkflug schwebt?
Warum sinkt ein Gasballon (beispielsweise mit Helium befüllt) zu Boden, während alles andere im kontrollierten Sinkflug schwebt?
Hallo,
Warum sinkt ein Gasballon (beispielsweise mit Helium befüllt)
zu Boden, während alles andere im kontrollierten Sinkflug
schwebt?
das wird hier sehr schön erklärt:
http://www.swr.de/naturwunder/-/id=1223312/nid=12233...
Viel mehr noch hier zu finden: http://www.google.de/search?hl=de&rlz=1G1GGLQ_DEDE29...
*wink*
Petzi
Warum sinkt ein Gasballon (beispielsweise mit Helium befüllt)
zu Boden, während alles andere im kontrollierten Sinkflug
schwebt?
Hallo Fleischpeitsche,
Stell dir das komplette Verhalten von Gegenständen, einschließlich des Heliumgefüllten Ballones, einmal umgekehrt vor.
Normalerweise fallen die schweren Sachen nach unten und die leichter als Luft Sachen, der Heliumballon, wollen in die Höhe, wenn man sie lässt.
Da bei einem kontrollierten schnellen Sinkflug aber alles andersherum geschieht, will auch der Heliumballon, wie üblich, nach oben,
Aber durch die auf den Kopf gestellte Situation beim schnellen sinken, ist nun mal für den Ballon nun:
"unten ist oben"
Und deswegen fällt optisch gesehen der Ballon nach unten
Verstanden? sonst frag nochmal nach und sag was du noch nicht verstanden hast
Aber da auch ich neugierig bin, verate du mir bitte einmal wie du auf den Namen "Fleischpeitsche" gekommen bist.
Gruß
Franz Burbach
Hi
Ich bin auch neugierig, darum interessiert mich mal folgendes.
Normalerweise fallen die schweren Sachen nach unten und die
leichter als Luft Sachen, der Heliumballon, wollen in die
Höhe, wenn man sie lässt.
Sie wollen in die Höhe, weil die Auftriebskraft höher ist, als die Gewichtskraft, soweit klar.
Da bei einem kontrollierten schnellen Sinkflug aber alles
andersherum geschieht, will auch der Heliumballon, wie üblich,
nach oben,
Wieso geschiet denn bei einem Parabelflug alles andersherum?
Aber vor allem, warum will der Heliumbalon überhaupt irgendwohin, wo die Auftriebskraft ja nicht mehr vorhanden sein sollte?
Meine Neugierde bezieht sich also hauptsächlich auf: woher kommt die Kraft, die den Ballon bei Schwerelosigkeit irgendwohin bewegen lässt?
Außer der Kraft/dem Impuls aus der entspannten Gummihülle, die ja schon in der ersten Antwort enthalten ist.
Gruß,
Andreas
Hi
Ich bin auch neugierig, darum interessiert mich mal folgendes.
Normalerweise fallen die schweren Sachen nach unten und die
leichter als Luft Sachen, der Heliumballon, wollen in die
Höhe, wenn man sie lässt.
Sie wollen in die Höhe, weil die Auftriebskraft höher ist, als
die Gewichtskraft, soweit klar.
Hier ist der erste etwas verwirrende Begriff: "Auftriebskraft"
Man ordnet sie gedanklich immer einem Ballon zu, weil man ja sieht, wie er normalerweise an seiner Leine zieht,
Aber diese Kraft ist im grunde genommen nur das Gewicht der schwereren Luft, die sich unter den Ballon schiebt, und ihn dann dadurch in die Höhe hebt.
So wie das Wasser unter ein Schiff will solange das Schiff im Gesamtvolumen leichter ist als die verdrängte Wassermenge.
so wie eine schwere Flüssigkeit sich unter eine leichtere Flüssigkeit in einer Flasche schiebt solange sie nicht mischbar sind.
Da bei einem kontrollierten schnellen Sinkflug aber alles
andersherum geschieht, will auch der Heliumballon, wie üblich,
nach oben,
Wieso geschiet denn bei einem Parabelflug alles andersherum?
Aber vor allem, warum will der Heliumbalon überhaupt
irgendwohin, wo die Auftriebskraft ja nicht mehr vorhanden
sein sollte?
Nur bei genauer Schwerelosigkeit würde auch der Ballon schweben,
dies ist im Weltraum möglich.
Aber bei einem parabelflug versucht man so nahe wie möglich an diesen Zustand durch gewolltes schnelles sinken heranzukommen, was aber nicht immer 100 % tig genau übereinstimmt. daher auch das auf und ab, und nur für kurze Zeit.
Meine Neugierde bezieht sich also hauptsächlich auf: woher
kommt die Kraft, die den Ballon bei Schwerelosigkeit
irgendwohin bewegen lässt?
Wie schon gesagt von der sich darunter, beim Parabelflug, sich auch darüber schiebenden Luft.
Außer der Kraft/dem Impuls aus der entspannten Gummihülle,
Nein die Gummihülle des Ballones, entspannt nicht, die steht auch dabei weiter unter zug, durch die ungewohnte Volumenmenge des Inhaltes.
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Aber hallo, ich habe eben mal in deine Visitenkarte gesehen,
ein Engineer,
Andreas, sag mal, versuchst du hier zu trollen?
normalerweise müsstest du mir doch das ganze erklären können. Das finde ich aber nicht nett
und darauf hätte ich gerne eine Antwort
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Gruß
Franz Burbach
Aber bei einem parabelflug versucht man so nahe wie möglich an
diesen Zustand durch gewolltes schnelles sinken heranzukommen,
was aber nicht immer 100 % tig genau übereinstimmt. daher auch
das auf und ab, und nur für kurze Zeit.
Ich habe die Sendung gesehen. Das war kein Auf und Ab, sondern eine kontunierliche und reproduzierbare Bewegung in Richtung Boden. Mit zufälligen Abweichungen von einer perfekten Parabel ist das nicht zu erklären. Das muss schon ein sytematischer Fehler am Werk sein. Welche da in Frage kommen, wird auf den von Petzi verlinkten Seiten diskutiert.
Hi
Aber hallo, ich habe eben mal in deine Visitenkarte gesehen,
ein Engineer,
Andreas, sag mal, versuchst du hier zu trollen?
normalerweise müsstest du mir doch das ganze erklären können.
Das finde ich aber nicht nett
und darauf hätte ich gerne eine Antwort
Der Begriff "trollen" war mir nicht bekannt, aber wenn ich so darüber lese... hmm, ein wenig kommt es wohl hin. Ich bin entgegen der Definition von "Troll" am Thema aber sehr wohl interessiert. Nur finde ich deine Ausführungen etwas "fehlerhaft", darum dieser, vielleicht etwas provokativer Post. Entschuldige, falls ich dich damit verletzt habe. Ich hätte vermutlich auch in die ViKa schauen sollen.
Nur so nebenbei: die Artikel "Parabelflug", "Auftrieb" und "Archimedisches Prinzip" sind bei Wikipedia sehr empfehlenswert. Auch die erste Antwort auf den UP (den Link zu SW3) kann ich empfehlen.
Gruß,
Andreas
also Andreas,
Nur finde ich deine Ausführungen etwas "fehlerhaft", darum dieser, vielleicht etwas provokativer Post. Entschuldige, falls ich dich damit verletzt habe.(Deine Aussage)
Ja hast du.
Wenn du,
bei mir etwas fehlerhaft vorfindest, kann ich wohl erwarten, dass du mir meine Fehler offenlegst und nach Möglichkeit erklärst.
also bitte.
Franz Burbach
Hallo Franz und Andreas,
dass du mir meine Fehler offenlegst und nach Möglichkeit
erklärst.
also bitte.
falls Ihr das bitteschön per Mail klären könntet und hier im Brett beim Heliumballon in der Schwerelosigkeit bleiben würdet?
*wink*
Petzi
Hallo Franz,
Außer der Kraft/dem Impuls aus der entspannten Gummihülle,
Nein die Gummihülle des Ballones, entspannt nicht, die steht
auch dabei weiter unter zug, durch die ungewohnte Volumenmenge
des Inhaltes.
Die Hülle des Ballons wird durch zwei unterschiedliche Kräfte beeinflusst.
- Einmal der gleichmässig in alle Richtungen wirkende Gasdruck. Der dem Ballon die Form einer Kugel gibt.
- Die Zugkraft am Faden, hervorgerufen durch den Auftrieb, die den Ballon aus seiner Kugelform in Richtung Tropfenform verformt.
Wenn jetzt die Schwerkraft 0 wird, entfällt der Auftrieb. Damit die Kraft, die den Ballon aus seiner optimalen Kugelform zwingt. Er zieht sich wieder „rund“, da das Band noch angespannt ist, die ausgezogene Form nicht in Richtung Ballonmittelpunkt wandern kann, wird der Ballon also am Band in diese Richtung gezogen.
Konnte ich das verständlich rüber bringen?
Gruß
R