Holzschutzmittel im Dach (DDT,Lindan)

Von: , Frage gestellt am Do, 17. Jun 2004

Liebe Leute,

hier schreibe ich mit einem wirklich großen Problem. Im Dachstuhl unseres Hauses ist ein erhebliche Belastung mit Lindan und eine hohe Belastung mit DDT festgestellt worden. Da wir den Ausbau des Dachs zu Wohnungen geplant haben, sind wir zur Zeit auf der Suche nach sicheren Sanierungsmaßnahmen. Bislang am günstigsten erscheint die Maskierungs-/Übersprühmethode. Es gibt aber erhebliche Widerstände, da die Methode noch nicht sehr lange angewendet wird und wir deshalb nicht auf Erfahrungswerte von mehr als zehn Jahren zurückgreifen können.
Deshalb kommt auch ein Dachabriss infrage. Der natürlich sehr teuer ist.
Nun zu meinen Fragen:
* Gibt es Möglichkeiten öffentlicher Förderung für die Beseitigung dieses "Restmülls" / Umweltgifts???
* Wer hat Erfahrungen mit der Maskierungsmethode - ist sie (für einen Wohnraum) weiterzuempfehlen???

Gespannt auf die Antworten verbleibe ich mit herzlichen Grüßen

Ginger

2 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 4 Stunden 0 hilfreich
    entscheidend ist sicher eine korrekte dampfsperre

    hier meldet sich ein nichtfachmann.
    die dampfsperre korrekt als innerste und alles belastete hinterlüftet, wie es ja auch für die funktion der dampfsperre wichtig ist, dürfte sicher sein. Die Dampfsperre nicht im direkten Kontakt mit dem belasteten Holz.
    Natürlich muss das auch für den fußboden erreicht werden - evtl zumindest dielen rausmachen.
    nur zukleistern hätte ich bedenken, weil das zeugs doch sicher durch allerlei Plaste und Kunstharz durchdiffundiert. Außerdem arbeitet das Holz und hat gerade bei den starken temperaturwechseln im Dach ein Bestreben zum Gasaustausch.

    • Antwort von nach 5 Tagen 0 hilfreich
      Re: entscheidend ist sicher eine korrekte dampfspe

      Danke für Deine Überlegungen, wir diskutieren gerade eine doppelte Absicherung : Maskieren und Absperren (und lüfte).
      Mal sehen, was sich ansonsten noch so raus fallen läßt.

      Gru0, Ginger

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