Sinnvolles, energiesparendes Lüften

Von: , Frage gestellt am Do, 22. Jun 2000

Jetzt ist es möglich sinnvoll und energiesparend zu lüften.

Das heißt, dass jetzt durch eine neue Technik, die Belüftung von Räumen durch das im Raum befindliche Fenster, kontrolliert belüftet werden kann.

Ein Antrieb, der nach dem Öffnen (hauptsächlich "kippen") des Fensters, dafür sorgt, dass das Fenster nach einer einstellbaren Zeit, automatisch wieder geschlossen und verriegelt wird.

Den Antrieb kann man an nahezu jedes Fenster "nachrüsten".

Innovatonen sind hier :

E n e r g i e e i n s p a r u n g
durch geregelte und kontrollierte Belüftung
(wissenschaftlich bestätigt duch das Fraunhofer-Institut)

S i c h e r h e i t
duch die vorhandene "Sicherheitsverriegelung" gegeben
(das Fenster ist fest verschlossen)


G e s u n d e s R a u m k l i m a
durch dosierte Frischluft
(Raumtemperatur und effektiver Luftaustausch)


E r h a l t d e r B a u s u b s t a n z
durch Verminderung von Schimmelbildungen bei unzureichender Belüftung
(Entfeuchtung von Räumen, insbesonere WC und Bäder)


Den Antrieb kann man mit einfachen handwerklichen Kenntnissen
s e l b s t montieren.

Weitere technische Informationen unter

Diese Zeile wurde vom MOD gelöscht, weil sie doch verdächtig nach Werbung roch.

Gandalf

6 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 2 Stunden hilfreich
    Re: Sinnvolles, energiesparendes Lüften

    Hallo Michael,

    wie will man die Sicherheit gewährleisten, wenn z.B. ein Kleinkind grad mal seine Hand im Spalt hat, während das Fenster automatisch schließen will?

    Bei der sog. manuell durchgeführten "Stoßlüftung" wird empfohlen, die Heizung abzudrehen, damit der Energieverbrauch nicht in die Höhge schießt (=Wärmeemission vom Heizkörper thermostatgeregelt während des Lüftens verhindern). Ist diese Anlage mit der Heizung gekoppelt und wenn ja, was kostet dann so ein System?

    Rümi

  2. Antwort von nach 3 Tagen hilfreich
    Re: 'Sinnvolles' :-( Lüften / Schleichwerbung?

    Hallo!

    Wie es sich anhört, kann das Gerät ausschließlich zu einer bestimmten, programmierten Zeit das Fenster öffnen und wieder schließen.

    Für sinnvolles Lüften reicht das nicht aus, weil der Zeitpunkt und die Dauer notwendigen Lüftens von verschiedenen, laufend wechselnden Bedingungen abhängen.

    1. Je nachdem, wieviel Personen sich wie lange im Raum aufgehalten haben, ob sie dabei heißen Tee oder kalte Milch getrunken haben, ob heute die Waschmaschine lief oder nicht etc. ist eine völlig verschiedene Menge an Feuchtigkeit angefallen.

    2. Je nachdem, wie hoch die Temperatur im Raum ist, schwankt (bei selber Wassermenge) die relative Luftfeuchte erheblich.

    3. Je höher die Temperaturdifferenz zwischen Raum- und Außenluft ist, desto kürzer muß gelüftet werden, weil die sich erwärmende Kaltluft von draußen dann mehr Feuchtigkeit abtranportieren kann.

    aber das reicht nicht!

    4. Gleichzeitig ist die Differenz Luftfeuchtigkeit von außen und und innen zu berücksichtigen, weil natürlich Luft mit hoher relativer Feuchte weniger zusätzlich transportieren kann.
    [Wenn man z.B. im Frühjahr die feuchte Warmluft in den kalten Keller strömen läßt, transportiert man im Gegenteil Nässe nach innen! Unter bestimmten Umständen verbietet sich also das Lüften sogar.]

    5. Die Temperaturverteilung im Zimmer ist zu berücksichtigen: Wenn es besonders kalte Stellen gibt (z.B. Fußboden Erdgeschoßwohnung) droht gerade an diesen Stellen rasch eine Kondensation von Feuchtigkeit.

    6. Die wechselnde Geschwindigkeit des Luftwechsels muß berücksichtigt werden. Wenns zieht, muß kürzer gelüftet werden.

    und weiter:

    7. Es ist sinnvoller, gleichzeit alle Fenster komplett zu öffnen, um möglichst auf einen Schlag die gesamte Raumluft auszutauschen, anstatt per Ankippen nur geringe Frischluftmengen einzulassen, die sich unnötig mit der Raumluft vermischen, dadurch wieder hinausgespült werden, bevor sie die volle Feuchtigkeit aufgenommen haben.


    bei Abwesenheit:

    8. Es erscheint es mir unnötig, während der Abwesenheit großartige Lüftungsprogramme laufen zu lassen, denn Feuchtigkeit ensteht vor allem bei Anwesenheit von Personen.


    bei Anwesenheit

    9.a) Viele Menchen wissen nur wenig über solche Zusammenhänge und lüften deshalb falsch. Dann ist aber zu befürchten, daß sie auch die Technik falsch programmieren würden.

    9.b) Diejenigen, die über solche Zusammenhänge Bescheid wissen, sind besser als die Technik in der Lage, das Lüften den wechselnden Bedingungen anzupassen. Meist ist es viel unkomplizierter, ein Fenster auf- und zuzumachen, als laufend für jedes Zimmer am Programmierpult zu sitzen. Jetzt ist es möglich sinnvoll und energiesparend zu lüften.
    Diese Aussage halte ich für übertrieben, wenn nicht gar für eine Werbelüge.

    Tschuess, Sven.

    • Antwort von nach 9 Tagen hilfreich
      Re^2: Sinnvolles Lüften / es geht !

      Hallo!

      Ich horchte nicht schlecht als meine Mutter dieser Tage mit fast derselben Meldung anrückte:
      Im MDR-Fernsehen ist vor wenigen Tagen in der Sendung "Einfach genial" eine Kellerlüftungstechnik gelobt worden.

      Ich hab nachgesehn:
      Entscheidender Unterschied und in meinen Augen das Lob wert:

      Diese Lüftungssysteme "steuern den Zustrom der Außenluft in Abhängigkeit der Temperatur und der Feuchte der Außenluft und der Oberflächentemperatur der Umfassungsflächen des Raumes."
      [http://www.bautrag.de/steuerungen/]

      Na also, mein Reden, nee :-), nicht meins, die bauphysikalischen Zusammenhänge hab ich mir irgendwo angelesen.

      Gedacht scheint das aber fürs Facilitymanagement, nicht für den kleinen Privatmann. Der sollte ohne Automatik auskommen, denn die Steuerungen "sind kein Ersatz für defekte Bauwerksabdichtungen und unzureichende Wärmedämmung, sie können jedoch wesentlich zum Erfolg der Trockenlegung beitragen." [a.a.o.]

      Tschuess, Sven. Wie es sich anhört, kann das Gerät ausschließlich zu einer
      bestimmten, programmierten Zeit das Fenster öffnen und wieder
      schließen.

      Für sinnvolles Lüften reicht das nicht aus, weil der Zeitpunkt
      und die Dauer notwendigen Lüftens von verschiedenen, laufend
      wechselnden Bedingungen abhängen.

      1. Je nachdem, wieviel Personen sich wie lange im Raum
      aufgehalten haben, ob sie dabei heißen Tee oder kalte Milch
      getrunken haben, ob heute die Waschmaschine lief oder nicht
      etc. ist eine völlig verschiedene Menge an Feuchtigkeit
      angefallen.

      2. Je nachdem, wie hoch die Temperatur im Raum ist, schwankt
      (bei selber Wassermenge) die relative Luftfeuchte erheblich.

      3. Je höher die Temperaturdifferenz zwischen Raum- und
      Außenluft ist, desto kürzer muß gelüftet werden, weil die sich
      erwärmende Kaltluft von draußen dann mehr Feuchtigkeit
      abtranportieren kann.

      4. Gleichzeitig ist die Differenz Luftfeuchtigkeit von außen
      und und innen zu berücksichtigen, weil natürlich Luft mit
      hoher relativer Feuchte weniger zusätzlich transportieren
      kann.

      5. Die Temperaturverteilung im Zimmer ist zu berücksichtigen:
      Wenn es besonders kalte Stellen gibt (z.B. Fußboden
      Erdgeschoßwohnung) droht gerade an diesen Stellen rasch eine
      Kondensation von Feuchtigkeit.

      6. Die wechselnde Geschwindigkeit des Luftwechsels muß
      berücksichtigt werden. Wenns zieht, muß kürzer gelüftet
      werden.

      7. Es ist sinnvoller, gleichzeit alle Fenster komplett zu
      öffnen, um möglichst auf einen Schlag die gesamte Raumluft
      auszutauschen, anstatt per Ankippen nur geringe
      Frischluftmengen einzulassen, die sich unnötig mit der
      Raumluft vermischen, dadurch wieder hinausgespült werden,
      bevor sie die volle Feuchtigkeit aufgenommen haben.


      bei Abwesenheit:

      8. Es erscheint es mir unnötig, während der Abwesenheit
      großartige Lüftungsprogramme laufen zu lassen, denn
      Feuchtigkeit ensteht vor allem bei Anwesenheit von Personen.


      bei Anwesenheit

      9.a) Viele Menchen wissen nur wenig über solche Zusammenhänge
      und lüften deshalb falsch. Dann ist aber zu befürchten, daß
      sie auch die Technik falsch programmieren würden.

      9.b) Diejenigen, die über solche Zusammenhänge Bescheid
      wissen, sind besser als die Technik in der Lage, das Lüften
      den wechselnden Bedingungen anzupassen. Meist ist es viel
      unkomplizierter, ein Fenster auf- und zuzumachen, als laufend
      für jedes Zimmer am Programmierpult zu sitzen.

  3. Antwort von nach 5 Tagen hilfreich
    Re: Sinnvolles, energiesparendes Lüften

    Ich habe auch einen automatische Lüftung.

    Das funktioniert so:

    Zu gegebenen Zeiten öffnet meine Frau "automatisch"
    die Fenster weit.
    Nach ca. 5min. intensiven Lüftens schließt
    meine Frau ganz "automatisch" wieder alle
    Fenster.
    Der Clou an der Sache ist, dass meine Frau eine
    recht komplizierte "Fuzzy-Steuerung" besitzt.
    Abhängig von der Außentemperatur paßt sie die
    Offen-Zeiten an. Außerdem ist mein Modell von
    Frau auch noch in der Lage während der Lüftungszeit
    kleine Verrichtungen im Haushalt zu realisieren!

    Gruß Uwi

    • Antwort von nach 10 Tagen hilfreich
      Re^2: Klasse, wär ein Text für Stories ;-)) oT

      x

    • Antwort von nach 23 Tagen hilfreich
      Sehe ich auch so! *g* Das nenne ich Innovation ;-)

      Dieses System würde sicher auch viele meiner anderen Probleme lösen! *lol*

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