Magnetismus

Von: , Frage gestellt am Sa, 27. Mai 2000

Sind folgende Materialien magnetisch?
Gold, Nickel, Kobald, Blei, Aluminium, Kupfer, Silber

6 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 56 Minuten hilfreich
    Re: Magnetismus

    Sind folgende Materialien magnetisch?
    Gold, Nickel, Kobald, Blei, Aluminium,
    Kupfer, Silber
    Von den angegebenen Reinmetallen sind nur Nickel und Kobalt ferromagnetisch, d.h. sie werden von einem Dauermagneten angezogen. Aluminium bildet in Legierung mit Nickel und Kobalt einen hartmagnetischen Werkstoff ( AlNiCo ), der zur Herstellung von Dauermagneten eingesetzt wird.

    Jörg

    • Antwort von nach 3 Stunden hilfreich
      Gibt es denn...

      Hi Jörg,

      weißt Du zufällig auch ob es ferromagnetische Legierungen ohne Beteiligung von Fe, Ni oder Co gibt?

      Grüße
      R o b. [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

      • Antwort von nach 12 Stunden hilfreich
        Re: Gibt es denn...

        Hi Jörg,

        weißt Du zufällig auch ob es
        ferromagnetische Legierungen ohne
        Beteiligung von Fe, Ni oder Co gibt?

        Grüße
        R o b.

        weis ich im Moment auch nicht aber ich glaube ja. Auf jeden Fall gibt es ferromagnetische Verbindungen ohne diese Elemente z.B. Chromdioxid.

        Jörg

        • Antwort von nach 4 Tagen hilfreich
          Re^2: Gibt es denn...

          Hallo allerseits, weißt Du zufällig auch ob es
          ferromagnetische Legierungen ohne
          Beteiligung von Fe, Ni oder Co gibt?

          weis ich im Moment auch nicht aber ich
          glaube ja. Auf jeden Fall gibt es
          ferromagnetische Verbindungen ohne diese
          Elemente z.B. Chromdioxid.
          zunaechstmal ist der Ferromagnetismus eine temperaturabhaengige Erscheinung. Er tritt dann auf, wenn die magnetischen Momente (anschaulich kann man jedem Atom einen unendlichkleinen Permanentmaneten zuordnen) in einer Ansammlung von Atomen parallel zueinander ausgerichtet sind. Durch hohe Temperatur kann man diese magnetische Ordnung zerstoeren. Das kann man mit dem Schmelzen eines Metalls vergleichen, wo die geometrische Ordnung zerstoert wird.
          Analog zum Schmelzpunkt der Metalle gibt es auch einen "Schmelzpunkt" fuer die magnetische Ordnung, die Curie-Temperatur. (Benannt nach Piere Curie, mit dem zusammen Marie Curie ueber die Radioaktivitaet geforscht hat. Fuer die Entdeckung des Radiums bekamen beide zusammen den Nobelpreis.) Die Curie-Temperatur der meisten Ferromagnetischen Substanzen liegt unterhalb von 0°C. Im taeglichen Gebrauch spricht man von einem (Ferro-)Magneten dann, wenn die Curie-Temperatur oberhalb der im Alltag gebraeuchlichen Temperaturen liegt, z.B. groesser als 100°C ist.

          Anbei eine kleine Liste von Curie-Temperaturen in K (Kelvin, 0 K = -273.1°C):

          Fe 1043 K
          Co 1388 K
          Ni 627 K

          CrO2 387 K

          Gd 293 K
          EuO 69 K
          EuS 17 K

          Viele Gruesse,
          Hartmut

          • Antwort von nach 10 Tagen hilfreich
            Re^3: Gibt es denn...

            Hallo Hartmut!
            Danke für diese schöne Erklärung.
            Ich habe nur eine Nachfrage, ob ich es richtig kapiert habe.
            Das bedeutet also, dass die genannten Stoffe (und vielleicht noch andere) unterhalb der Curie-Temparatur magnetisch sind?
            Gruß Eckard

            • Antwort von nach 10 Tagen hilfreich
              Stimmt ! O.T.

              .

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