Das zweitemal Dinos

Von: , Frage gestellt am Di, 18. Jul 2000

Hallo allerseits,

Wunderbar, was man hier im Forum erfahren kann. Mein Kompliment
dem Team von wer weiß was. Sie haben wahrhaftig phantastisches geleißtet. Danke allen, die sich diesem Thema anschlossen.
Ich sehe, daß die Meteoriten-Theorie die wahrscheiniche ist,
da ihr alle dafür plädiert. Doch auch mein``Gigantismus`` ist
nicht ohne, da ja diese Tiere wegen ihrer Größe die ersten
Opfer bei einer solchen planetaren Katastrophe waren. Immer noch
ist aber mein Problem, die physiologische Frage dieser Geschöpfe.
Wie konte sich so ein riesiges Tier flott bewegen und Jäger
sein. Ein heutiges Elephant würde als Zwerg gegenüber einem
dieser Giganten wirken.Die Nahrungsquelle müsste in Hülle und Fülle vorhanden sein(Kleine Pflanzenfressende Dinos)weil es ständig die Energie erneuern mußte Und die Lebenserwartung müßte sehr lang sein daß es diese Dimensionen erreichte.
Die Erforschung dieser Fragen wird wahrscheinlich sehr schwierig oder gar unmöglich sein. Man ist heute nicht einmal über die
Farbe der Saurier im Klarem. (man braucht doch nicht alles
wissen!)
Mich beschäftigen die Dinos schon lange, sei meinen Urlaub in
Istrien. An der südlichen Spitze Istriens ist eine kleine Insel
vorgelagert ca 200 m drausen im Meer. Klein ist sie, etwa 150 m
im Durshmesser.(Fenoliga) Am südlichen steinernem Strand ist eine perfekt erhaltene Spur eines Dinos in den Steinplatten zu sehen. Die Spur ist teilweise so gut erhalten, daß man die dreifingrigen Shritte sehen kann. Zirka 25 Abdrücke sind zu sehen die sich dann im Meer verlieren. Die Spur ist bekannt und publiziert.Die Geologen können genau beschreiben wie zu diesen Phänomen kommen kann, und uns nach 100 Mio Jahren erhalten blieb - sie wurden im Morast von einen, auf zwei beinen laufenden Dino gemacht und dann....

Hat die Natur den Saurier eine Entwicklungsbarriere gebaut, daß sie sich in dieser unendlich langen Zeitspanne nicht weiterentwickelten?Faszinierend. Seit dem lassen mich diese Viecher nicht los.
Die hunderte von Lahrmilionen, eine für das menschliche Gehirn
unvorstelbare Zeit liegt dazwischen. Die Wissenschaft manipuliert
mit den Jahrmilionen wie mit Kleingeld und meint, wenn etwas in
einer Milion Jahren passiert ist -das wäre plötzlich. In 1 Mio
Jahren konnten mehrere Zivilisationen entstanden und zugrunde
gegangen sein.Kann man sich überhaupt vorstellen, was aus der
Gattung Mensch werden wird, bei heutigen Vortschritts-Tempo, wenn
sie 1 Mio Jahre überlebt?(Was ich nicht glaube.)

Grüße!
Milan

10 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach einer Stunde hilfreich
    kleines zitat zu dinos

    "wir sollten uns weniger fragen wie die dinosurier ausgestorben sind, als wie sie 200 millionen jahre überlebt haben."

    ich weiss zwar nicht von wem der spruch ist, aber wir sollten mit unseren paar tausend jahren mensch doch eher an die zukunft denken.
    cu, wolfgang

  2. Antwort von nach 12 Stunden hilfreich
    Off Topic



    Kann man sich überhaupt vorstellen, was aus der Gattung Mensch werden wird, bei heutigen Vortschritts-Tempo,
    wenn
    sie 1 Mio Jahre überlebt?(Was ich nicht glaube.)
    Da stimme ich dir zu. Ich finde das der Mensch die größte Fehlbildung der Evolution ist. Alle anderen Lebewesen leben in harmonie und wo der Mensch hinkommt gibts (fast) nur Zerstörung.

    Ich glaube nicht das uns die Natur noch lange am Leben lässt. (so ein paar1000 Jahre vielleicht)

    Greenberet *demdasabereigentlichegalistweilerehnichtsolanglebt*

    • Antwort von nach 14 Stunden hilfreich
      Re: Off Topic

      Alle anderen Lebewesen leben in harmonie und wo der Mensch
      hinkommt gibts (fast) nur Zerstörung.
      Besonders Heuschrecken, Kormorane und all hübschen Seuchen.

    • Antwort von nach 22 Stunden hilfreich
      Re: Off Topic

      Hallo,

      Da schau her, einer der meine Meinung teilt. Und ob es so ist.
      Mr.Stupid meint, daß die Heuschrecken, Kormorane, Seuchen u.s.w.
      doch nicht in die Harmonie des Lebens hinein passen. Eine Heu-
      Schreckenexplosion ist ein natürliches Phanomen und flaut nachdem
      sie den Schaden an anderen Tieren und Pflanzen angerichtet hat ab. Auch die Seuchen sind ein Sicherheitsventil der Natur mit
      dem die Balance in der Fauna und Flora gesichert werden kann.
      Der störende Faktor ist der Mensch weil er in das Glechgewicht
      der Natur immer wieder und mehr Lücken hinein reißt, die dann
      mit nicht autoktonen Leben störend ausgefüllt werden.

      Auch die Meinung, daß wir mehr Sorgen der Zukunft widmen sollen
      ist korrekt. Schon deßwegen, weil die Extrapolation in die Zukunft keine rosigen Aussichten bietet. Wenn wir die Vergangeheit erforschen, die weite graue in hunderte Milionen Jahre zurück reihende Vergangenheit, trainieren wir unseren
      Blick für die Zukunft.
      Unvorstellbar ist, wie wird sich der Mensch in die Zukunft
      entwickeln. Wenn er überlebt, wird er nach 100.000 Jahren kein
      Mensch mehr sein, sondern etwas anderes, unbegreifliches.Aber
      nach heutigen Aussichten kann die Menscheit kaum einige tausend
      Jahre aushalten... Wenn die Natur sagt: STOP jetzt reicht´s.

      Grüße
      Milan [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

      • Antwort von nach 3 Tagen hilfreich
        Re^2: Off Topic

        Unvorstellbar ist, wie wird sich der Mensch in die Zukunft
        entwickeln. Wenn er überlebt, wird er nach 100.000 Jahren kein
        Mensch mehr sein, sondern etwas anderes, unbegreifliches.Aber
        nach heutigen Aussichten kann die Menscheit kaum einige
        tausend
        Jahre aushalten... Wenn die Natur sagt: STOP jetzt reicht´s.
        ... wobei mich macnhmal wundert, warum sie das nicht schon längst getan hat ...


        Gruß,

        Darius

  3. Antwort von nach 18 Stunden hilfreich
    Dinos, ein paar Anmerkungen

    hallo Milan
    Na, du lässt nicht locker
    Recht so

    Die grössten Dinosaurier waren Pflanzenfresser. Es ist tatsächlich schwer zu glauben, dass diese Riesenviecher mit diesem winzigen Kopf nur von Pflanzen gelebt haben. Aber es muss geklappt haben, da der Fossilbefund eindeutig ist.
    Die grössten Raubsaurier (T-rex und Konsorten) waren um einiges kleiner. Wenn die so einen grossen Saurier (alt oder krank) erwischt hatten, reichte das ziemlich lange.

    Das Problem der Bewegung von Dinos ist derzeit ein heisser Forschungsbereich, der ausserdem extrem schwierig ist.

    Wie gesagt, man hat nur Knochen, die meistens auch noch nicht so toll erhalten sind. Die Rekonstruktionen einzelner (nicht aller) Grosssaurier ist auch noch zweifelhaft (Fuss von hier, Körper von da, Kopf von wieder anderswo, alles so ungefär gleich alt.

    Die Rekonstruktion des Bewegungapparates geht vom Skelett aus. das muss als erstes so zusammengesetzt werden, dass es einigermasen logisch aussieht. Dann hängt man die Muskeln an den Muskelansatzstellen ein, Haut drüber und dann im Computer probieren, ob das auch klappt. Hört sich einfach an, ist es aber nicht. Da braucht man dann eigentlich fachübergreifend CAD-Spezialisten, Paläontologen, Bewegungsphysiologen, bei Meeressauriern auch noch Strömungstechniker. Ausserdem ist der Rekonstruktionsprozess ziemlich langwierig, und man benötigt Leute mit hoher Leidensfähigkeit *g*. Der erste Versuch geht (fast) immer daneben.

    Das Problem ist, dass Raubsaurier schnell gewesen sein müssen. das geht sowohl aus dem Skelett als auch aus den bekannten Fussspuren hervor. Es muss also klappen. Die Frage ist nur, wie.
    Das geht dann so schön langsam in die Warmblut-Kaltblut-oder irgendwas dazwischen- Diskussion hinein. (Ganz heisses Eisen)
    Kaltblüter brauchen viel weniger Nahrung als Warmblüter, da sie keine spez. Körpertemperatur halten müssen. Das blöde ist nur, dass keiner mehr bei einem Dino ein Thermometer hineinschieben kann. (na, wenns mit dem Klonen mal klappt dann... *g*). man ist da also immer auf Analogieschlüsse mit heute lebenden Reptilien, Vögeln und Säugetieren angewiesen.

    Zum Alter ist zu sagen, dass Grösse nicht zwangsläufig auch Alter bedeutet. Kühe z.B. werden viel schneller erwachsen als Menschen. Bei Dinos kann man da aber gar nichts aussagen.
    Genauso die Farbe. da die wirklich nicht erhaltungsfähig ist, weiss man die schlichtwegs nicht (Am besten Klonen.... oder für Star Treck-Fans: Suche ein passendes Wurmloch, tunnele dich in der Zeit zurück... *ggg*)


    Die Saurier haben sich sehr wohl weiterentwickelt. Man vergleiche nur die ersten rel. primitiven Formen mit den teilweise hochspezialisierten Arten in der Kreide (Stichwort Velociraptor und so).

    --- Liebe Paläontologen, ich hoffe das ich keinen Scheiss geschrieben habe----

    Das mit der Alterdatierung ist so eine Sache für sich.
    Wenn gewünscht, kann ich dazu auch noch was schreiben.

    Thema Aussterben: Wenn wir da nur so sicher werden. Nachdem die Geowissenschaften einer der grössten Friedhöfe für "Letzte Wahrheiten" sind...
    An allen diesen sog. Events kam es zu einer deutlichen, rapiden Veränderung der globalen Lebensbedingungen. wodurch das allerdings verursacht wurde, müsste eigentlich immer speziell untersucht werden.
    Das Thema könnte man auch noch auswalzen

    Übrigens,
    Danke für die virtuellen Blumen!

    Mike (dernormalerweisebloserzeklopft)

    • Antwort von nach 2 Tagen hilfreich
      Re: Dinos, ein paar Anmerkungen

      Hi allesamt! Die grössten Dinosaurier waren Pflanzenfresser. Es ist
      tatsächlich schwer zu glauben, dass diese Riesenviecher mit
      diesem winzigen Kopf nur von Pflanzen gelebt haben. Aber es
      muss geklappt haben, da der Fossilbefund eindeutig ist.
      Das war auch nicht weiter schwer, da diese Dinosaurier (Die langhalsigen mit kleinem Kopf sind Sauropoden) wie auch alle anderen Archosaurier (Krokodile, Vögel) einen Kropf besitzen, mit dem sie die geschluckte und bis dahin unzerkleinerte Nahrung "vorkauen". Die grössten Raubsaurier (T-rex und Konsorten) waren um
      einiges kleiner. Wenn die so einen grossen Saurier (alt oder
      krank) erwischt hatten, reichte das ziemlich lange.
      Bis heute haben auch nur die kleineren und meist flugfähigen Dinosaurier ind Form der Vögel überlebt. Insofern kann man auch nicht vom Aussterben der Dinosaurier sprechen, sondern vielmehr vom Aussterben einzelner Gruppen. Das Problem der Bewegung von Dinos ist derzeit ein heisser
      Forschungsbereich, der ausserdem extrem schwierig ist.
      Je nach Gruppe. Die Theropooden bekommt man ganz gut in den Griff, da sie ja bis heute überlebt haben. Schwieriger ist die Rekonstruktion bei Sauropoden und Ornithischia. Wie gesagt, man hat nur Knochen, die meistens auch noch nicht
      so toll erhalten sind. Die Rekonstruktionen einzelner (nicht
      aller) Grosssaurier ist auch noch zweifelhaft (Fuss von hier,
      Körper von da, Kopf von wieder anderswo, alles so ungefär
      gleich alt.
      Na, es gibt auch sehr gut arikulierte Sekelettfunde, bei denen eher weniger rekonstruiert werden mußte (Brachiosaurus brancai, Tendaguru; Diplodocus carnegiei, Tyrannosaurus rex (Exemplar Sue), N. Amerika; Velociraptor und Protoceratops, Mongolei; Oviraptor mit Gelege in Brutposition, Mongolei, Plateosaurus, Compsognathus longipes und Archaeopteryx aus Deutschland). Die Rekonstruktion des Bewegungapparates geht vom Skelett aus.
      das muss als erstes so zusammengesetzt werden, dass es
      einigermasen logisch aussieht. Dann hängt man die Muskeln an
      den Muskelansatzstellen ein, Haut drüber und dann im Computer
      probieren, ob das auch klappt.
      Ähem, den Computer in allen Ehren, aber Tonmodelle werden einen Schritt zuvor angefertigt, um die Daten überhaupt einscannen zu können. Das geht dann so schön langsam in die Warmblut-Kaltblut-oder
      irgendwas dazwischen- Diskussion hinein. (Ganz heisses Eisen)
      Kaltblüter brauchen viel weniger Nahrung als Warmblüter, da
      sie keine spez. Körpertemperatur halten müssen. Das blöde ist
      nur, dass keiner mehr bei einem Dino ein Thermometer
      hineinschieben kann. (na, wenns mit dem Klonen mal klappt
      dann... *g*). man ist da also immer auf Analogieschlüsse mit
      heute lebenden Reptilien, Vögeln und Säugetieren angewiesen.
      Nicht nur Analogieschlüsse sind vorhanden, man kann auch vieles aus der Stammbaumrekonstruktion der gemeinsamen Stammart mit den lebenden Verwandten aussagen. Ein Herz mit vier vollständig getrennten Herzkammern lag auf jeden Fall vor, da dieses Merkmal sowohl bei den Nachfahren (Vögeln) als auch bei der Schwestergruppe (Krokodile) ausgebildet ist. Eine Homoiothermie liegt bei den meisten Dinosauriern näher als eine lebenslagen Heterothermie. Zum Alter ist zu sagen, dass Grösse nicht zwangsläufig auch
      Alter bedeutet. Kühe z.B. werden viel schneller erwachsen als
      Menschen. Bei Dinos kann man da aber gar nichts aussagen.
      Es gibt histologische Untersuchungen, die sogar einen Legerhythmus bei Weibchen offenbart haben. Dies zeigt bei Sauropoden, daß die Jungtiere physiologisch auf der Homoiothermie-Schiene liegen, hingegen die Erwachsenen einen geringeren Stoffwechsel besaßen, da sie auf Massenhomoiothermie umgestiegen sind. --- Liebe Paläontologen, ich hoffe das ich keinen Scheiss
      geschrieben habe----
      War soweit ganz in Ordnung. ;-)

      Grüße, Thomas

  4. Antwort von nach einem Tag hilfreich
    Re: Das zweitemal Dinos

    Hallo Milan,

    hier nur noch ein kurzer Nachtrag zu Dinosaurierfährten. Man muß nicht unbedingt nach Istrien fahren, um welche bewundern zu können. In Münchehagen bei Stadthagen (Niedersachsen) gibt´s wohl die schönsten und am besten erhaltenen Dinofährten in Deutschland. Mittlerweile ist um den Steinbruch, in dem die Fährten konserviert wurden, ein ganzer Dinopark entstanden, mit lebensgroßen Nachbildugen usw..... Ist aber auch ganz sehenswert.

    Viele Grüße,

    Klaus

    • Antwort von nach 5 Tagen hilfreich
      Re^2: Das zweitemal Dinos

      Hallo Klaus,

      Schönsten Dank für die Information. Nicht gewußt, leider.
      Gibt es im Netz eine Site davon?

      Milan [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]



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