Optische Spannungsprüfung von Kunststoffen

Von: , Frage gestellt am So, 21. Jan 2001

Suche Meßeinrichtung (mögl. Polarisationsfilter) zur Erkennung von Spannungen in Kunststoffteilen.
Farbe und deren Verlauf zeigt den Spannungswiderstand an.

3 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 6 Stunden hilfreich
    Re: Optische Spannungsprüfung von Kunststoffen

    Hallo Heinz,
    Du kannst in den nächsten Fotoshop laufen und Dir dort zwei Polfilter kaufen und Du hast alles, aber wenn Du etwas präzieser fragst, kannst Du u.U. eine zielgerechtere Lösung bekommen.
    Wichtig wäre z.B. die Art der Kunststoffe, die Abmessungen.
    Die Kosten für diesen Versuch sind nicht sehr hoch, ca. 50,-DM.
    Gruss
    Volker

    • Antwort von nach einem Tag hilfreich
      Re^2: Optische Spannungsprüfung von Kunststoffen

      Hallo Volker,
      zu beurteilen sind glasklare Plexiglasplatten (PMMA) von 2-4 mm Stärke. Die Fläche sollte möglicht 500x500 mm betragen (die extrudierten Platten sind 2000 mm breit).
      Ist es dann immer noch so einfach?
      Gruß
      Heinz

      • Antwort von nach 8 Tagen hilfreich
        Nicht Ganz

        Nicht ganz.
        Die Spannungsoptik zeigt Dir nur Spannungsgradienten (also die örtliche Änderung des Spannungs- bzw Dehnungsniveus an) Einen gleichmäßigen Spannungzustand quantifitzieren, ist eher schwierig. Mögliche Abhilfe:
        1.) Benetzten mit spannungsrißauslösenden Medien (zulässigkeitskriterium kann sein: Nach Lagerung ... h in Lösung ...... bei ... °C keine Risse / Crazes sichtbar)
        2.) Warmlagern, bei bestimmter Temperatur / Zeit nur bestimmte Deformation zulassen
        3.) DSC, da siehst Du die Relaxation eingefrorener Spannungen (ist aber eher apparativ teuer)

        Harald [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Keine passende Antwort gefunden? Jetzt eigene Frage stellen!