Re^3: SPSS - Differenz einer Messwiederholung prüf
Hallo!
Deshalb habe ich eine Univariate ANOVA gerechnet - mit scheffe
als post hoc - und das funktioniert genau so, wie ich mir das
vorgestellt habe.
Leider werden die signifikanzen aber ganz anders ausgewiesen,
als wenn ich einen t-test rechne. Bei einem T-Test werden die
Ergebnisse eher signifikant als bei Scheffé, woran kann das
liegen?
Scheffé ist ja nicht gleich einem T-Test. Je mehr T-Tests man rechnet (in dem Fall kämen ja 30 Vergleiche in Frage), desto größer wäre die Wkt. für einen Family-Wise-Error. Um den zu verhindern müsste man z.B. das ALpha-Niveau adjustieren: man prüft jeden Test auf 0.05/30, trifft aber Aussagen trotzdem auf dem 0.05-Niveau.
Der Scheffe-Test macht eine Alpha-Adjustierung überflüssig (ist nun einmal per Konvention so - ob as Sinnvoll oder nicht ist, darüber kann man sich streiten).
Du kannst als Post-Hoc-Vergleiche auch "Bonferroni" direkt rechnen, das sind dann die adjustierten T-Tests (glaube ich). Einfach *30 rechnen, dass müsste direkt der T-Test sein (wobei einer der anderen Tests auch den nicht-adjustierten T-Test repräsentiert, ich weiss aber gerade nicht welcher und bin zu faul nachzuschlagen...).
Aber Scheffé hat auf jeden Fall eine dem T-Test unähnliche Teststatistik.
Lieben Gruß
Patrick