Lese-Rechtschreibschwäche was tun?

Von: , Frage gestellt am Sa, 1. Dez 2001

Liebe Leute,

in der Klasse meiner Tochter scheint es immer mehr
Kinder mit Lese-Rechtschreibschwäche und Dyskalkulie
zu geben.

Meiner Ansicht nach liegt das an der einseitigen,
langweiligen Lehrmethode (falls man das Methode nennen darf)
der Lehrerin. Auffällig ist das, es immer mehr Kinder gibt,
dennen sie diese oder jene Schächen zuschreibt
und meint die Eltern müssen dieses "Promlem" lösen.

Inzwischen bin ich schon fast allergisch auf diese
distanzierte defizitorientiert Person, die scheinbar selbst keienn Spaß am Leben hat.
Meine Tochter ist inzweischen sehr demotiviert,
da die Lehrerin keine Grundstrukturen der Rechtschreibung vermittelt, sondern meint der Fluß zu schreiben dürfe auch in der 3. Klasse nicht durch Rechtschreibung aufgehalten werden
(also schreiben die Kinder Fehler, Fehler und nochmals Fehler ohne korrigiert zu werden) Inzwischen schlagen die Eltern die Hände über den Kopf zusammen, weil die Kidner so schlecht schreiben.
Ich habe meine Tochter untersuchen lassen und es sind einige Schwächen festgestellt worden. Nunmehr habe ich den Ansatz zuerst Ihr Selbstbewußtsein zu stärken, sie hat mit dem Trompete spielen begonnen.

Was soll ich tun?

4 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
    Re: Lese-Rechtschreibschwäche was tun?

    Liebe Susanne, da die Lehrerin keine Grundstrukturen der Rechtschreibung
    vermittelt, sondern meint der Fluß zu schreiben dürfe auch in
    der 3. Klasse nicht durch Rechtschreibung aufgehalten werden
    (also schreiben die Kinder Fehler, Fehler und nochmals Fehler
    ohne korrigiert zu werden) Inzwischen schlagen die Eltern die
    Hände über den Kopf zusammen, weil die Kidner so schlecht
    schreiben.
    Handeln und zwar ganz schnell.
    Ich möchte Dir auch sagen warum!
    Ich habe ein Pflegekind (9 Jahre alt) der nach genau dieser dummen und unsinnigen Methode die ersten zwei Schuljahre durchlaufen hat.
    Jetzt kam er in die dritte Klasse (Rechtschreibung saumäßig) und die neue Lehrerin ist entsetzt und kann ihn in der dritten Klasse nicht halten. Er kommt nun nach den Ferien wieder in die zweite Klasse. Ich kann nur hoffen, dass er eine andere Lehrerin bekommt, denn ansonsten geht er gnadenlos unter!

    Für mich so ein Lehrstil einfach bequemlichleit und nichts anderes. Und wenn ich bedenke, dass solche Lehrer Grundschüler an die Hand bekommen!!!
    Und weil damit noch nicht genug ist, soll nun auch noch Englisch an den Grundschulen eingeführt werden.

    Ihr solltet euch mit eurem Problem zunächst mit den Elternsprechern zusammensetzen (da die Lehrerin ja nicht von ihrer Lehrmethode absieht), damit diese sich mit der Schulleitung zusammensetzen. Nötigenfalls würde ich wirklich das Oberschulamt mit einbeziehen.
    Allerdings möchte ich Dir sagen, dass ihr unter Umständen keinen einfachen Weg vor euch habt, denn die Bürokratie denkt etwas anderst als der einfache Bürger!
    Ich wünsche euch viel Glück!

    Liebe Grüße

    Userine

    • Antwort von nach 2 Tagen 0 hilfreich
      Re^2: Lese-Rechtschreibschwäche was tun?

      Guten Morgen Userine,

      vielen Dank für deine Unterstützung. Ich war geschockt über diese Methode und kann es noch immer nicht glauben. Das mit der Faulheit trifft meines Erachtesn 100 % zu, sie macht grundsätzlich nur das nötigste. Einen Tipp habe ich bekommen,
      ich solle die Situation meines Kindes sehr dramatisch darstellen
      und auf keinen Fall die Lehrerin bzw. Ihre Methode ansprechen !
      (weint andauernd, klammert sich bei der Mutter fest, verweigert die Schule und die Hausaufgaben...)
      Mit diesen Begründungen könnte ich eine Chance haben, meine Tochter in die Parallelklasse zu geben, sozusagen als letzten Versuch anstatt sie gleich in die untere Klasse geben zu müssen.

      Was hälst du davon ? Siehst du so eine Möglichkeit mit der Bürokratie fertig zu werden und dem Kind seinen Weg zu lassen ?

      Hier in Köln gibt es das Tomatis Institut (Hörkur), diese
      erwäge ich als Motivationsschub und Konzentrationshilfe, dich sehe ich mit der negativen Einstellung iHrer Klassenlehrerin jeglichen Ansatz zur Beserung gleich zerschlagen.

      Oder soll ich noch vor den Ferien meine Tochter in der Montessorie 2. Klasse einschulen ? Auch da wird es Pormbleme geben, da die beiden Schulleiter angeblich einverstanden sein müssen. Doch denkt jeder Schulleiter zunächst an seine eigenen Interessen und nciht an die des Kindes.

      Was denkst du als erfahrene Mutter ?

      Es grüßt dich herzlich aus Köln
      Susanne [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

      • Antwort von nach 2 Tagen 0 hilfreich
        Re^3: Lese-Rechtschreibschwäche was tun?

        Liebe Susanne, vielen Dank für deine Unterstützung. Ich war geschockt über
        diese Methode und kann es noch immer nicht glauben. Das mit
        der Faulheit trifft meines Erachtesn 100 % zu, sie macht
        grundsätzlich nur das nötigste. Einen Tipp habe ich bekommen,
        ich solle die Situation meines Kindes sehr dramatisch
        darstellen
        und auf keinen Fall die Lehrerin bzw. Ihre Methode ansprechen
        !
        (weint andauernd, klammert sich bei der Mutter fest,
        verweigert die Schule und die Hausaufgaben...)
        Mit diesen Begründungen könnte ich eine Chance haben, meine
        Tochter in die Parallelklasse zu geben, sozusagen als letzten
        Versuch anstatt sie gleich in die untere Klasse geben zu
        müssen.

        Was hälst du davon ? Siehst du so eine Möglichkeit mit der
        Bürokratie fertig zu werden und dem Kind seinen Weg zu lassen
        ?
        Hm, das ist eine heikle Frage.
        Zunächst einmal würde ich meinem Kind keinesfalls unterstellen (nicht böse gemeint :-) ), dass sie zum Klammeräffchen geworden ist, denn dann kann man Deiner Tochter sehr leicht psychische Probleme unterstellen (und das tun Schulen sehr gerne, wenn man vom eigentlichen Problem ablenken will!).
        Mit der Lehrerin würde ich sehr wohl ein Gespräch führen, allerdings wäre es in euren Fall sinnvoller, wenn sich die anderen betroffenen Eltern anschließen und an Gespräch teilnehmen. Hierfür würde sich eine Elternabend außer der Norm anbieten, dieses müßte allerdings von den Elternsprechern angegangen werden.

        Die andere Möglichkeit wäre, dass Deine Tochter in die Paralellklasse kommt. Dieses macht aber nur dann Sinn, wenn die dortige Lehrkraft eine andere Unterrichtsform in Bezug auf die Rechtschreibung führt.
        Natürlich solltest Du Dir vorher auch ganz genau überlegen, ob die Rechtschreibschwierigkeiten Deiner Tochter nicht derart verfahren sind, dass man die Kleine besser um ein Jahr zurück stuft. Auch das kann sehr sinnvoll sein! Hier in Köln gibt es das Tomatis Institut (Hörkur), diese
        erwäge ich als Motivationsschub und Konzentrationshilfe, dich
        sehe ich mit der negativen Einstellung iHrer Klassenlehrerin
        jeglichen Ansatz zur Beserung gleich zerschlagen.
        Oh je, nimm mein Posting bitte nicht als die Axt, die Deine Hoffnungen zerschlägt ;-) !
        Wenn dieses Institut eine Hilfe für Deine Tochter sein kann, dann würde ich es auf alle Fälle versuchen. Schaden wird es jedenfalls nicht. Oder soll ich noch vor den Ferien meine Tochter in der
        Montessorie 2. Klasse einschulen ? Auch da wird es Pormbleme
        geben, da die beiden Schulleiter angeblich einverstanden sein
        müssen. Doch denkt jeder Schulleiter zunächst an seine eigenen
        Interessen und nciht an die des Kindes.
        Leider kann ich zu den Montessorieschulen nichts sagen, da ich da nur sehr oberflächliche Erfahrungen habe.
        Ich weiss über die Schulen nur soviel, dass sie eine eigenständige Form des Unterrichts haben und die Eltern eigentlich außen vor stehen.

        Richtig ist aber, dass viele (nicht alle) Schulleiter zuerst die eigenen Interessen sehen. Und deshalb ist es um so wichtiger, dass Du - ehe Du etwas unternimmst!!! - Dir ganz genau überlegst, was Du willst (was Du für deine Tochter erreichen möchtest)! Wenn Du den Stein erst einmal ins Rollen gebracht hast und dann Planlos dastehst, dann wirst Du von der Bürokratie überrollt, denn man nimmt Dich dann nicht mehr ernst.

        Gibt es denn an eurer Schule keinen Vertrauenslehrer, mit dem Ihr diese Angelegenheit mal privat bereden könntet?

        Liebe Grüße

        Userine

        • Antwort von nach 4 Tagen 0 hilfreich
          Re^4: Lese-Rechtschreibschwäche was tun?

          Liebe Susanne, vielen Dank für deine Unterstützung. Ich war geschockt über
          diese Methode und kann es noch immer nicht glauben. Das mit
          der Faulheit trifft meines Erachtesn 100 % zu, sie macht
          grundsätzlich nur das nötigste. Einen Tipp habe ich bekommen,
          ich solle die Situation meines Kindes sehr dramatisch
          darstellen
          und auf keinen Fall die Lehrerin bzw. Ihre Methode ansprechen
          !
          (weint andauernd, klammert sich bei der Mutter fest,
          verweigert die Schule und die Hausaufgaben...)
          Mit diesen Begründungen könnte ich eine Chance haben, meine
          Tochter in die Parallelklasse zu geben, sozusagen als letzten
          Versuch anstatt sie gleich in die untere Klasse geben zu
          müssen.

          Was hälst du davon ? Siehst du so eine Möglichkeit mit der
          Bürokratie fertig zu werden und dem Kind seinen Weg zu lassen
          ?
          Hm, das ist eine heikle Frage.
          Zunächst einmal würde ich meinem Kind keinesfalls unterstellen
          (nicht böse gemeint :-) ), dass sie zum Klammeräffchen
          geworden ist, denn dann kann man Deiner Tochter sehr leicht
          psychische Probleme unterstellen (und das tun Schulen sehr
          gerne, wenn man vom eigentlichen Problem ablenken will!).
          Mit der Lehrerin würde ich sehr wohl ein Gespräch führen,
          allerdings wäre es in euren Fall sinnvoller, wenn sich die
          anderen betroffenen Eltern anschließen und an Gespräch
          teilnehmen. Hierfür würde sich eine Elternabend außer der Norm
          anbieten, dieses müßte allerdings von den Elternsprechern
          angegangen werden.

          Die andere Möglichkeit wäre, dass Deine Tochter in die
          Paralellklasse kommt. Dieses macht aber nur dann Sinn, wenn
          die dortige Lehrkraft eine andere Unterrichtsform in Bezug auf
          die Rechtschreibung führt.
          Natürlich solltest Du Dir vorher auch ganz genau überlegen, ob
          die Rechtschreibschwierigkeiten Deiner Tochter nicht derart
          verfahren sind, dass man die Kleine besser um ein Jahr zurück
          stuft. Auch das kann sehr sinnvoll sein! Hier in Köln gibt es das Tomatis Institut (Hörkur), diese
          erwäge ich als Motivationsschub und Konzentrationshilfe, dich
          sehe ich mit der negativen Einstellung iHrer Klassenlehrerin
          jeglichen Ansatz zur Beserung gleich zerschlagen.
          Oh je, nimm mein Posting bitte nicht als die Axt, die Deine
          Hoffnungen zerschlägt ;-) !
          Wenn dieses Institut eine Hilfe für Deine Tochter sein kann,
          dann würde ich es auf alle Fälle versuchen. Schaden wird es
          jedenfalls nicht. Oder soll ich noch vor den Ferien meine Tochter in der
          Montessorie 2. Klasse einschulen ? Auch da wird es Pormbleme
          geben, da die beiden Schulleiter angeblich einverstanden sein
          müssen. Doch denkt jeder Schulleiter zunächst an seine eigenen
          Interessen und nciht an die des Kindes.
          Leider kann ich zu den Montessorieschulen nichts sagen, da ich
          da nur sehr oberflächliche Erfahrungen habe.
          Ich weiss über die Schulen nur soviel, dass sie eine
          eigenständige Form des Unterrichts haben und die Eltern
          eigentlich außen vor stehen.

          Richtig ist aber, dass viele (nicht alle) Schulleiter zuerst
          die eigenen Interessen sehen. Und deshalb ist es um so
          wichtiger, dass Du - ehe Du etwas unternimmst!!! - Dir ganz
          genau überlegst, was Du willst (was Du für deine Tochter
          erreichen möchtest)! Wenn Du den Stein erst einmal ins Rollen
          gebracht hast und dann Planlos dastehst, dann wirst Du von der
          Bürokratie überrollt, denn man nimmt Dich dann nicht mehr
          ernst.

          Gibt es denn an eurer Schule keinen Vertrauenslehrer, mit dem
          Ihr diese Angelegenheit mal privat bereden könntet?
          Nein gibt es meines Wissens nicht, doch habe ich Kontakt
          zum Ehemann der Schulsprecherin, welcher mir empfohlen hat,
          diese Angelegenheit über das "unglückliche" Kind Schiene zu lösen und keinesfalls über die Schiene "Kritik an der Lehrerin"
          da die Schulleiterin ein Fürsorgepflicht gegenüber der Lehrerin hat, diese also egal was passiert offiziel stützen muß.

          Tja hier ist eine schlaue Lösung gefragt, die letztendlich dem
          Kind hilft und für alle Seiten annehmbar ist.
          Meine Tochter möchte auf keinen Fall in derselben Schule eine Klasse zurückgehen, da sie Angst hat gehänselt zu werden.
          Dies obwohl ihre Leistungen bisher o.k. sind,
          da bisher nur geübte Diktate geschrieben werden und die Lehrerin
          bei Klassenarbeiten den Raum öfters verlässt.
          Hi so verschafft sie sich zufriedene Eltern und sie hat Ruhe.
          Die Rechtsschreibarbeit mit dem Kind ist ihr zu anstrengend

          Bis dann
          Susanne Liebe Grüße

          Userine

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