Wer hat schon ein Moog-Filter gebaut ?

Hallo,

ich habe vor Kurzem ein Moog -Filter gebaut, dessen Schaltung (in leicht !!) verschiedener Form in diversen DDR-Elektronikbüchern enthalten ist. (Schlenzig, "Mikroelektronik u.a.)
Als Filtergruppe kommt eine Reihe Dioden (7 Paare ) mit jeweils 1 x 100nF zum Einsatz, beide Ketten werden abgegriffen und steuern invertierenden und nicht invertierenden Eingang eines OPV an. Frequenz ist mittels Poti einzustellen, Entdämpfung (bis hin zum Bandpassverhalten) ebenfalls. Die Schaltung ist in dem Bereich, der in 3 der o.g. Lektüren sehr ähnlich oder gar gleich war, übernommen (damit schließe ich gezeichnete Schaltungsfehler fast völlig aus). Alle Teile, alle Transistoren sind geprüft.
Trotzdem bin ich mit der Funktion nicht zufrieden, von Filterverhalten kaum eine Spur, dafür bisweilen reichliche Schwingneigung in bestimmten Potistellungen. Einstreuungen von Rundfunkstationen kamen auch schon vor (klang wie LW oder KW).

Ich frage mich langsam, was ich falsch gemacht haben könnte.
Die Schaltung ist mit reichlich Massefläche versehen und großflächig angelegt (10x10 cm).
Wer kann mir helfen , wer hat auch schon mal ein Moog-Filter gebaut ?
Bei Bedarf versuche ich, den Plan ins Netz zu bringen.

Viele Grüße
Lutz

Hallo Lutz,
Als Ferndiagnose, würde ich sagen es liegt entweder an der Dimensionierung oder am mechanischen Aufbau.
Jedenfalls schein die Abschirmung ziemlich schlecht zu sein, wenn das Ding auch als Raadio funktioniert. Auch die Schwingneigung kommt meist vom Aufbau
(Alte Elektroniker-Regel: Ein Verstärker schwingt immer und ein Oszillator nie)
Im allgemeinen ist ein kompakter Aufbau besser als einer mit langen Leitungen. Zudem dürfen die Leitungen von Ein- und Ausgängen eines Verstärkers nicht parallel geführt werden, sonst schwingt das Ganze.

Ich werde mal nachsehen ob ich nicht noch irgendwo so eine Schaltung rumliegen habe.

MfG Peter(TOO)

ich habe vor Kurzem ein Moog -Filter gebaut, dessen Schaltung
(in leicht !!) verschiedener Form in diversen
DDR-Elektronikbüchern enthalten ist. (Schlenzig,
"Mikroelektronik u.a.)
Als Filtergruppe kommt eine Reihe Dioden (7 Paare ) mit
jeweils 1 x 100nF zum Einsatz, beide Ketten werden abgegriffen
und steuern invertierenden und nicht invertierenden Eingang
eines OPV an. Frequenz ist mittels Poti einzustellen,
Entdämpfung (bis hin zum Bandpassverhalten) ebenfalls. Die
Schaltung ist in dem Bereich, der in 3 der o.g. Lektüren sehr
ähnlich oder gar gleich war, übernommen (damit schließe ich
gezeichnete Schaltungsfehler fast völlig aus). Alle Teile,
alle Transistoren sind geprüft.
Trotzdem bin ich mit der Funktion nicht zufrieden, von
Filterverhalten kaum eine Spur, dafür bisweilen reichliche
Schwingneigung in bestimmten Potistellungen. Einstreuungen von
Rundfunkstationen kamen auch schon vor (klang wie LW oder KW).

Ich frage mich langsam, was ich falsch gemacht haben könnte.
Die Schaltung ist mit reichlich Massefläche versehen und
großflächig angelegt (10x10 cm).
Wer kann mir helfen , wer hat auch schon mal ein Moog-Filter
gebaut ?
Bei Bedarf versuche ich, den Plan ins Netz zu bringen.

Viele Grüße