Träge Sicherungsautomaten

Von: , Frage gestellt am Di, 29. Feb 2000

Hallo,
ich habe Sicherungsautomaten in der Hausinstallation, die hin und wieder beim Einschalten der Steckdosenleiste mit reichlich Monitoren, Computern und anderen Geräten 'rausfliegen (ich kann's ihnen nicht verübeln). Nun soll es extra träge Automaten geben - wie werden die bezeichnet?

(Ist zwar keine elektronische Frage, aber mit Elektrik hat's hier ja sonst nix :-)

Uwe

7 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 24 Minuten hilfreich
    Re: Träge Sicherungsautomaten

    Hallo Uwe,
    früher stand auf den Automaten der Kennbuchstabe "G"eräteschutz, oder "L"eitungsschutz, heute nennt sich das "C" für den Geräteschutz und "B" für den L.

    Dennis

  2. Antwort von nach 35 Minuten hilfreich
    Re: Träge Sicherungsautomaten

    Hallo Uwe,

    die Schnell-Auslösecharakteristik der Leitungsschutz-Schalter wird mit einem Großbuchstaben gekennzeichnet.

    Dabei bedeuten:
    B (früher H) = flink,
    C (früher L) = mittelträge und
    D (früher K) = träge.
    Die Definitionen von B..C sind nicht genau gleich wie die früheren H, L u. K.

    Die Bezeichnung einer mittelträgen 16-A-Sicherung lautet daher C16.

    Falls du genauere Definitionen benötigst, melde dich noch mal.

    Gruß Bernhard

    • Antwort von nach 2 Tagen hilfreich
      Re^2: Träge Sicherungsautomaten

      Hallo Bernhard,

      genau das wollte ich wissen! Danke,

      Uwe

  3. Antwort von nach 8 Stunden hilfreich
    Re: Träge Sicherungsautomaten

    Moinmoin Uwe,

    welche Automaten sind jetzt installiert? Es ist nicht so ohne weiteres erlaubt, einfach den Automaten zu wechseln. Das Steckdosensystem ist für 10 A zugelassen, im Bezug auf das DIAZED System. Du hast ja auch Geräte mit 0,75qmm Querschnitt an diesen Steckdosen. Automaten dürfen bis 16A genommenwerden, deren Charakteristik jedoch genauer Betrachtung bedarft. Außerdem ist, da Du nicht sagtes welchen Automaten-Typ Du besitzt, davon auszugehen, daß in Deinem Fall Oberwellen für eine erhöte Erwärmung der Sicherung sorgt. Hie ist eine Effektivwertmessung zunächst angebracht. Einen sich träge verhaltenden c-Automat aufkeinem Fall einbauen, da es eine erhöte Brandgefahr in sich verbirgt und das ev. vorhandene Problem der Oberwellen nicht ausschaltet.


    Friedrich [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

  4. Antwort von nach 10 Stunden hilfreich
    Energiemanager

    Wie wäre es denn mit so einem Gerät, dass einfach nacheinander automatisch die Verbraucher einschaltet?. Damit wird der Spitzenstromstoß, wenn alle gleichzeitig angeschaltet werden vermieden.

    Z.B. bei Conrad.de

    • Antwort von nach 2 Tagen hilfreich
      Re: Energiemanager

      Danke, im Prinzip ok, aber in meinem Fall zu aufwendig und teuer.

      Uwe [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

  5. Antwort von nach 2 Tagen hilfreich
    Lange Leitung

    Sofern der Dauerstromverbrauch nicht zur Überhitzung führt, einfach eine lange Leitung dazwischen. Hatten wir früher im Proberaum. Der Widerstand der Leitung dämpfte den Spitzenstromstoß beim Einstalten (bei uns ein Verstärker). Ohne die Verlängerung schaltete jedesmal die Sicherung ab.

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