plexi pc
Von: , Frage gestellt am Di, 21. Okt 2003
hallo,
das plexiglas pc gehäuse besizt keine elektromagnetische Abschirmung.
braucht man diese elektromagnetische Abschirmung?
danke
Friedrich
hallo,
das plexiglas pc gehäuse besizt keine elektromagnetische Abschirmung.
braucht man diese elektromagnetische Abschirmung?
danke
Friedrich
Nein. Abstrahlung vermeidest du mit einem Stahlgehäuse auch nicht, da es zu viele Löcher gibt. Vor allem im vorderen Bereich der Laufwerke und im hinteren Bereich des Netzteils und der Slots pfeift es raus.
Die Eintstrahlungshefahr ist da schon höher. Vor allem mit einem Handy könnte man den Clock aus dem Gleichgewicht bringen, aber wer legt sein Handy direkt auf das Motherboard? Selbst in einem Abstand von 10 cm ist es harmlos.
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hallo Steven,
-warum bekommen plexiglassgehause dann keine zulassung?
danke
Friedrich
hallo Steven,
-warum bekommen plexiglassgehause dann keine zulassung?
danke
Friedrich
Weil sie die Norm nicht erfüllen. Das ist natürlich eine andere Frage, aber Plexigehäuse brauchen keine Abschirmung. Den Eigenbau-PC musst du auch nicht zulassen.
Plexigehäuse brauchen keine Abschirmung.
Den Eigenbau-PC musst du auch nicht zulassen.
Naja, viel Spaß dann mit dem Funkstörungs-Messtrupp, der vor der Tür steht wenn beim Krankenhaus um die Ecke der Funk gestört ist oder ähnliches. Wird nicht nur teuer, der schicke PC ist dann auch weg...
Das ist schlichtweg Blödsinn. Stört dein Fernsehempfang, wenn der PC auf ist? Hast du keinen Rundfunkempfang mehr? Ist dein Handy gestört. Bitte vorher nachdenken, bevor gepostet wird.
Die im PC auftretenden Frequenzen sind zu gering, selbst die Oberwellen haben eine zu geringen Energieinhalt. Desweiteren fällt die Leistung mit dem Abstandsquadrat ab. Zudem hat der Motherboardhersteller harte Auflagen bezüglich EMI/EMC zu erfüllen.
Aber oich erinnere mich eines Schreibens eines "Professors" an der Uni, der vor offenen PC gewarnt hat, da die Strahlung im Mikrowellenbereich auftritt. Nur hat der Meister vergessen, dass die Leistung nicht im PC sondern ausschließlich auf dem Die vorkommt. Manche denken eben nur bis zur Nasenspitze und nicht weiter. Wie sich 2,4 Ghz über die normalen Kupferleitungen des PCs interferrenzfrei ausbreiten können, könnte der kluge Mann nicht erklären.
Derzeit treten maximale externe Frequenzen von ca. 100 MHz auf, bei parallele Busstrukturen zum RAM durch PLL hochgetakte f bis 800 MHz (RAMBUS). Hier muss schon extrem leitungsangepasst gelayoutet werden, da bei geringster Fehlanpassung unweigerlich gesendet wird (bzw. die Treiberbausteine überlastet werden) und hundertprozentig das RAM nicht funktioniert.
Eher sollte man sich Sorgen machen, ob das Schaltnetzteil mit den rückgekoppelten Oberwellen nicht das Stromnetz verseucht (was bei neuerer Technik nicht mehr passiert).
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Das ist schlichtweg Blödsinn. Stört dein Fernsehempfang, wenn
der PC auf ist? Hast du keinen Rundfunkempfang mehr? Ist dein
Handy gestört. Bitte vorher nachdenken, bevor gepostet wird.
Genau!
TV und Radio können gestört werden. deswegen gibt es ja die Gesetze zur Abstrahlung.
Die im PC auftretenden Frequenzen sind zu gering, selbst die
Oberwellen haben eine zu geringen Energieinhalt. Desweiteren
die Frequenzen sind nicht zu gering.
fällt die Leistung mit dem Abstandsquadrat ab. Zudem hat der
Motherboardhersteller harte Auflagen bezüglich EMI/EMC zu
erfüllen.
hat er nicht, denn er muss kein CE Zeichen draufkleben.
Aber oich erinnere mich eines Schreibens eines "Professors" an
der Uni, der vor offenen PC gewarnt hat, da die Strahlung im
Mikrowellenbereich auftritt. Nur hat der Meister vergessen,
dass die Leistung nicht im PC sondern ausschließlich
auf dem Die vorkommt. Manche denken eben nur bis zur
Nasenspitze und nicht weiter. Wie sich 2,4 Ghz über die
normalen Kupferleitungen des PCs interferrenzfrei ausbreiten
können, könnte der kluge Mann nicht erklären.
die 2,4GHz können schon auch abgestrahlt werden, denn sie brauchen ja nur eine kleine Antenne dafür. Ist aber irrelevant, weil nur bis 1GHz gemessen wird.
Derzeit treten maximale externe Frequenzen von ca. 100 MHz
auf, bei parallele Busstrukturen zum RAM durch PLL hochgetakte
f bis 800 MHz (RAMBUS). Hier muss schon extrem
leitungsangepasst gelayoutet werden, da bei geringster
Fehlanpassung unweigerlich gesendet wird (bzw. die
Treiberbausteine überlastet werden) und hundertprozentig das
RAM nicht funktioniert.
Das Layout anpassen verringert nur mittelbar die Abstrahlung, aber nicht zwingend auf einen Level unter dem Grenzwert.
Eher sollte man sich Sorgen machen, ob das Schaltnetzteil mit
den rückgekoppelten Oberwellen nicht das Stromnetz verseucht
(was bei neuerer Technik nicht mehr passiert).
welche Oberwellen meinst du - die vom SNT oder von den Signalen? Und wie jetzt rückgekoppelt?? Es hängt schon von der Gestalt der Last ab, ob das Gesamtgebilde PC die Norm erfüllt. Ich wüsste nicht, was das mit der Modernität des Netzteiles zu tun hat. Störungen aus dem PC und dem Netzteil können auf die Netz-Zuleitung gelangen, auch abhängig vom Gehäuse und den Signalanschlüssen. Die Sorgen um diese leitungsgebundenen Störungen muss sich der PC Hersteller machen, da er (und nicht unbedingt der Netzteilhersteller) das CE Zeichen draufmachen muss. Weil das Netzteil zwar separat betrieben werden kann aber nicht dafür vorgesehen ist.
Klar darf man nicht privat wild rumfunken, aber praktisch gilt : wo kein Kläger da kein Richter. Ich sehe aber das mit den plexigehäusen schon kritisch. Man soll doch auch dem Nachbarn ordentlichen Rundfunkempfang gönnen.
Klar darf man nicht privat wild rumfunken, aber praktisch gilt
wo kein Kläger da kein Richter. Ich sehe aber das mit den
plexigehäusen schon kritisch. Man soll doch auch dem Nachbarn
ordentlichen Rundfunkempfang gönnen.
Wenn ein Motherboard derart strahlen würde, dass die Post ins Spiel gerufen werden muss, dann würde der Hersteller erst gar keine Genehmigung erhalten.
Abgestrahlt wird immer, dass ist klar, jedoch ist die Reichweite derartig gering, dass in einem größeren Abstand kaum noch was gemessen werdne kann. Das Stahlgehäuse im PC wirkt nur bedingt, da die Löcher immer noch zu groß sind. Ein Plexiglasgehäuse um das Motherboard zu bauen ist aber nicht illegal, nur würde man, wenn man ihn gewerblich verkaufen würde, keine Zulassung erhalten.
Hi,
das stimmt schlichtweg nicht - auch als Privatbürger musst Du das EMV-Gesetz einhalten. Allerdings werden derzeit da bei denen mehrere Augen zugedrückt.
Letzendendes ist unklar, ob die Verkäufer der Plexigehäuse nicht sogar im Rahmen der Produkthaftung haftbar zu machen sind, da sie bewußt mangelhafte Produkte in Umlauf bringen (Grenzwerte sind mit diesen Gehäusen nicht einhaltbar, analog Modding-Sätze mit Fenstern)
http://www.ce-zeichen.de/emv.htm
A.
Hi,
das stimmt schlichtweg nicht - auch als Privatbürger musst Du
das EMV-Gesetz einhalten. Allerdings werden derzeit da bei
denen mehrere Augen zugedrückt.
Du musst nicht die für Industrie geltenden strngen Regeln einhalten, da dein Gerät nicht für den Handel bestimmt ist. Es ist logisch, dass ein Motherboard nicht extrem strahlend verkauft wird und die Abschirmung auf den Gehäusehersteller geschoben wird. Wenn man sich ein wenig mit der Materie auskennt, weiß man, das es strenge Regeln bezüglich EMC/EMI für den Motherboardhersteller gibt und nicht für den PC-Schrauber.