Antwort von
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Re^3: Durchlauferhitzer
Hallo Harry,
hier einige Kommentare
1. Es gigt nicht alte Durchlauferhitzer bei denen der
Heizdraht
direkt im Wasser liegt, sondern "NEUE DURCHLAUFERHITZER"
Das Ding, das ich mal zerlegt hatte war jedenfalls ziemlich alt, dann ist man offensichtlich wieder zu der alten Technik zurückgekehrt.
2. Das Zulaufrohr und Ablaufrohr im Durchlauferhitzer ist
nicht aus Keramik sondern KUPFER.
Das Zulaufrohr zu was genau ? Wenn das eigentliche Heizkörpergehäuse aus Kunststoff ist, muß das Kupferrohr ja irgendwo zuende sein. Das Wasser muß mit Sicherheit eine gewisse Mindeststrecke zwischen Kupfer und Heizdraht zurücklegen. Diese Barriere ist natürlich auch nicht außerhalb des Gehäuses, wie sich das vieleicht bei mir angehört hat ( war ja auch nur eine Prinziperklärung ), sondern in Form eines Labyrinthganges in das Gehäuse integriert. Ob das Ganze nun aus Kunststoff oder Keramik ist, spielt für die Funktion ja auch keine Rolle.
3. Vor den Durchlauferhitzer ist ein Fi-Schalter 3 pol.30mA
geschaltet.
Dann kann man davon ausgehen, daß die Barriere entweder so groß ist, daß die 30 mA bei Wasser normaler Härte nicht erreicht werden können oder daß sich vor und hinter der Heizwendel noch ein kurzes Metallrohr befindet, das mit dem Nulleiter verbunden ist, um den Ableitstrom aufzunehmen. Das funktioniert natürlich nicht bei kleinen Geräten mit Schuko-Stecker, wie bei dem von mir zerlegten Gerät.
4. Deine Erklärung ist nicht verständlich.
Warum nicht ? Ich kann es sicher besser erklären, wenn Du schreibst, WAS Du nicht verstehst und wie das Gerät genau aufgebaut ist
5. Wie verhält sich die Sache wenn die Wasserleitungen
aus Kunststoff sind.?
Das wäre kein Problem, wenn der Elektroanschluß eine Schutzerde hat, was ja der Fall sein müßte. Wichtig ist nur, daß die Zu- und Ablaufleitung einige cm lang aus Metall und geerdet sein muß. Ein Stück geerdetes Metallrohr schirmt die Netzspannung vollständig von der Wasserleitung und dem Wasser außerhalb des Gerätes ab. Besser noch wäre ein genulltes Stück Metallrohr zwischen Heizdraht und dem geerdeten Wasseranschluß. Dann bekommt man auch keine Probleme mit dem FI-Schalter. Vieleicht erzählst Du mal wie das Ding nun wirklich aufgebaut ist. Ich habe jedenfalls noch keins vor der Sorte zerlegen können und interessieren würde es mich schon mal.
Tut mir Leid Jörg, aber Deine Erklärung kann man so nicht
an Auszubildende verkaufen.
Dazu war sie auch nicht gedacht. Das wäre dann auch eher die Aufgabe des Ausbilders, das entsprechend umzusetzen. Ich kann ja auch nicht wissen, für wen das bestimmt ist.
Jörg