1 bit D/A Converter vs. 16 Bits Quantisierung

Von: , Frage gestellt am Sa, 5. Aug 2000

Ich habe ein Autoradio gekauft, bei dem auf der Packung angegeben wird, es besitze einen 1 bit D/A-Wandler. In der Bedienungsanleitung steht nichts davon, dafür ist von 16 Bits Quantisierung die Rede. Ist dies ein Paradox oder doch möglich? Quantisierung bedeutet ja Codierung eines beliebigen (analogen) Signalpegels mittels einer Bitsequenz (mit einem gewissen Fehlermass), und bis hier ist die Welt in Ordnung. Ein A/D-Wandler ist dafür verantwortlich. Wie soll ich aber die Sache mit einem *1 bit* D/A-Wandler verstehen? Was hat es mit dem *einen* bit anstatt 4 bit (bei älteren CD-Playern) auf sich?

Danke für die Erklärungen im voraus

1 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 15 Stunden hilfreich
    Re: 1 bit D/A Converter vs. 16 Bits Quantisierung

    Ich habe ein Autoradio gekauft, bei dem auf der Packung
    angegeben wird, es besitze einen 1 bit D/A-Wandler.
    In der Bedienungsanleitung steht nichts davon, dafür ist von 16 Bits
    Quantisierung die Rede.
    Die 16 bit quantisierung bezieht sich auf die festgelegte Wortbreite im CD Audio format
    Der 1 bit DA Wandler hingegen bezieht sich auf das verfahren in dem diese Daten rückgewonnen werden sprich wieder in anloge Musikinfo. gewandelt werden
    Das Problem an 16 bit DA Wandlern ist die ihre notwendige genauigkeit bzw der EK den der Hersteller dafür hinlegt.

    Rechenbeispiel 2 hoch 16 möglichkeiten
    sprich 65536 mögliche Signalzustände das entspricht einer genauigkeit von 0,001 promill wenn man von absolut linearen werten ( und das sollte ja so sein ) ausgeht

    Die billigere Variante ist die durch aufaddieren eines bits
    den notwendigen Analogwert zu erstellen
    Simpel gesagt willst du den Wert 2500 analog erzeugen
    dann lädst du einen Kondensator mit 2500 einzelpaketen auf
    >> einfache Prinzipdarstellung <<
    die genauigkeit ist bei dieser methode natürlich kein problem mehr - die geschwindigkeit hingegen schon


    Änlich ist das mit dem Oversampling
    Teuer und notwendig für das antialiasing ( Spiegelfrequenzen durch zeitdiskrete Abtastung ) --> FFT
    sind sehr steilflankige Filter bei 44,1 kHz
    sampelfrequenz .
    Das ist teuer und nicht unbedingt auf dauer konstant

    Abhilfe :
    Sampelfrequenz künstlich erhöhen sprich überabtasten
    Das verschiebt dann auch die Filterfrequenz nach oben bzw
    erniedrigt den benötigten Filtergrad
    Statt zB Filter 24 ter Ordnung wird bei 2 fach Oversampling nur noch eines 12 ter Ordung benötigt
    Das hat eigentlich keinen einfluss auf die Qualität
    machts nur biller sofern der Wandler mitspielt

    Das führt dann zu dem Paradoxon das der selbe Wert der von der CD geliefert wird zB 8 mal abgetastet wird das ist dann nicht
    so zu sehen
    Ohhh .......... mein CD Spieler ist 8 mal so genau sondern
    Hoppla mein CD Spieler hat 8 mal billigere filter
    Was wiederum kein Qualitätsmerkmal darstellt


    Phagsae

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