Startzustand eines ICs setzen

Von: , Frage gestellt am Mo, 24. Apr 2006

Hallo Leute,
ich habe folgendes Problem:
Ich habe ein retriggerbares Monoflop, daß mir den Impuls eines Tasters zehn Sekunden halten soll. Dafür habe ich den Eingang A des untenstehenden ICs mit einem 100K Widerstand gegen Masse geschalten und den Taster, der ebenfalls den Eingang A ansteuert an High Level gesetzt. Zusätzlich möchte ich jedoch, daß beim Einschalten das Monoflop ebenfalls einmal den Ausgang für zehn Sekunden auf eins setzt.
Ich brauche also einen kurzen Anfangsimpuls beim Einschalten am Eingang A, der dann für die Dauer des eingeschalteten Zustands nie wieder auftritt, denke ich. Ich hab das jetzt schon mal mit einem 1µF Kondensator, den ich an den High Pegel geschlossen habe versucht, das brachte aber leider nicht den gewünschten Erfolg. Kennt Ihr eine Möglichkeit? Noch lieber wäre mir, diesen einmaligen Impuls am Anfang über den Eingang B, der standardmäßig auf High Level steht zu erzwingen. Dieser braucht allerdings eine absteigende Flanke.

Das Monoflop ist folgenden Typs: HEF4538BP
http://www2.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/150...


Vielen Dank für Eure Hilfe und falls noch Fragen sein sollten, fragt einfach

Grüße

Sebastian

13 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 4 Stunden 0 hilfreich
    Re: Eine Frage der Schaltung

    Hallo Sebastian, ich habe folgendes Problem:
    Ich habe ein retriggerbares Monoflop, daß mir den Impuls eines
    Tasters zehn Sekunden halten soll. Dafür habe ich den Eingang
    A des untenstehenden ICs mit einem 100K Widerstand gegen Masse
    geschalten und den Taster, der ebenfalls den Eingang A
    ansteuert an High Level gesetzt. Zusätzlich möchte ich jedoch,
    daß beim Einschalten das Monoflop ebenfalls einmal den Ausgang
    für zehn Sekunden auf eins setzt.
    Ich brauche also einen kurzen Anfangsimpuls beim Einschalten
    am Eingang A, der dann für die Dauer des eingeschalteten
    Zustands nie wieder auftritt, denke ich. Ich hab das jetzt
    schon mal mit einem 1µF Kondensator, den ich an den High Pegel
    geschlossen habe versucht, das brachte aber leider nicht den
    gewünschten Erfolg. Kennt Ihr eine Möglichkeit? Noch lieber
    wäre mir, diesen einmaligen Impuls am Anfang über den Eingang
    B, der standardmäßig auf High Level steht zu erzwingen. Dieser
    braucht allerdings eine absteigende Flanke.

    Das Monoflop ist folgenden Typs: HEF4538BP
    http://www2.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/150...
    Der 4538 ist hier auch die falsche Wahl. Eine aktive Flanke beim Einschalten zu erzeugen, ist etwas umständlich. Wesentlich einfacher geht das mit einem NE555. Da schließt Du einfach die beiden Triggereingänge zusammen, ein Kondensator nach Masse und ein Widerstand nach +Ub. Das RC-Glied erzeugt Dir beim Einschalten einmalig einen Ausgangsimpuls. Wenn Du den Kondensator über den Taster entlädst, kannst Du weitere Impulse auslösen.

    Jörg

    • Antwort von nach 5 Stunden 0 hilfreich
      ja Du hast Recht, dennoch

      vielen Dank vorerst für Deine Antwort und:
      Ein Timer, der nicht auf Flanken reagiert wäre wohl besser gewesen. Bevor ich jetzt die ganze Schaltung auf den NE555 umbaue:
      Gibt es nicht doch irgendeine Möglichkeit, das auch mit dem 4538 zu realisieren?
      Vieleb Dank erneut

      Sebastian [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

      • Antwort von nach 7 Stunden 0 hilfreich
        Re: ja Du hast Recht, dennoch

        Hallo Sebastian, Ein Timer, der nicht auf Flanken reagiert wäre wohl besser
        gewesen. Bevor ich jetzt die ganze Schaltung auf den NE555
        umbaue:
        Gibt es nicht doch irgendeine Möglichkeit, das auch mit dem
        4538 zu realisieren?
        Du könntest das zweite Monoflop dazu verwenden. Das kann ich hier jetzt schlecht aufzeichnen. Den Schmitt-Trigger-Eingang (A) des zweiten beschaltest Du so mit einem RC-Glied, dass es einige ms nach dem Einschalten einmalig eine positive Flanke erhält. Dann erzeugt es einmalig einen kurzen Impuls im µs- oder ms-Bereich und triggert damit das Haupt-Monoflop. Da die Monoflops zwei Eingänge haben, kannst Du einen als Reset-Eingang und den anderen für den Taster verwenden. Du mußt nur darauf achten, dass die Eingänge im Ruhezustand den richtigen Pegel haben (A=0, B=1), da sie sonst eine Triggerung auf dem anderen Eingang blockieren.

        Jörg Vieleb Dank erneut

        Sebastian Hallo Sebastian, ich habe folgendes Problem:
        Ich habe ein retriggerbares Monoflop, daß mir den Impuls eines
        Tasters zehn Sekunden halten soll. Dafür habe ich den Eingang
        A des untenstehenden ICs mit einem 100K Widerstand gegen Masse
        geschalten und den Taster, der ebenfalls den Eingang A
        ansteuert an High Level gesetzt. Zusätzlich möchte ich jedoch,
        daß beim Einschalten das Monoflop ebenfalls einmal den Ausgang
        für zehn Sekunden auf eins setzt.
        Ich brauche also einen kurzen Anfangsimpuls beim Einschalten
        am Eingang A, der dann für die Dauer des eingeschalteten
        Zustands nie wieder auftritt, denke ich. Ich hab das jetzt
        schon mal mit einem 1µF Kondensator, den ich an den High Pegel
        geschlossen habe versucht, das brachte aber leider nicht den
        gewünschten Erfolg. Kennt Ihr eine Möglichkeit? Noch lieber
        wäre mir, diesen einmaligen Impuls am Anfang über den Eingang
        B, der standardmäßig auf High Level steht zu erzwingen. Dieser
        braucht allerdings eine absteigende Flanke.

        Das Monoflop ist folgenden Typs: HEF4538BP
        http://www2.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/150...
        Der 4538 ist hier auch die falsche Wahl. Eine aktive Flanke
        beim Einschalten zu erzeugen, ist etwas umständlich.
        Wesentlich einfacher geht das mit einem NE555. Da schließt Du
        einfach die beiden Triggereingänge zusammen, ein Kondensator
        nach Masse und ein Widerstand nach +Ub. Das RC-Glied erzeugt
        Dir beim Einschalten einmalig einen Ausgangsimpuls. Wenn Du
        den Kondensator über den Taster entlädst, kannst Du weitere
        Impulse auslösen.

        Jörg

        • Antwort von nach 22 Stunden 0 hilfreich
          Widerstände bei CMOS bemessen?

          Hallo, danke für die Antwort:
          ...da kann ich doch das RC- Glied gleich an den B- Eingang des ersten Monoflop hängen und spare mir den zweiten, oder? Soll heißen: Ich versteh leider nicht so richtig, was Du meinst. Zudem hab ich den zweiten Monoflop leider auch schon für andere Sachen in Gebrauch :-(

          Ich hab das Ganze jetzt übrigens mal aufgebaut. Leider funktioniert das Setzen des Monoflops immer erst beim Zweiten einschalten, die restl. Funktionen laufen (zumindest hier) einwandfrei. Deswegen poste ich einfach mal meine Schaltung rein.

          Eine Übersicht über die Logik und die Anlage, wie ich sie real aufgebaut hab (die beiden Bilder sind in der Mitte zu finden)
          http://community.webshots.com/album/549818702tYVqqK


          Zur geforderten Funktion:
           Timer-1:soll das Signal von S1 für 10sek halten(Ausschaltverzögerung, retriggerbar)
           Timer-2: verzögert die Funktionsweise von 4538-1 um 10 Sek nach dem Einschalten und Nichtbetätigen von S1--> die Alarmanlage soll erst nach 10Sek Inaktivität von S1 scharf sein. Dies wird über das Ansteuern des Resets des zweiten Monoflops realisiert.

          S1: Erschütterungssensor
          LED ROT: zeigt das Durchschalten von S1 an
          LED GRÜN: zeigt die Aktivität der Anlage an
          LED GELB: zeigt den Aktivierungsmodus an


           Was mich vor allem interessiert sind, ob ich die Widerstands- und Kondensatorwerte ordentlich gewählt hab (kenn mich da überhaupt nicht aus und habs so irgendwie "frei Schnauze" gemacht) und wenn nicht, wie (und vielleicht sogar warum) ich besser andere Werte nehme.
           Wo sonst sollte ich lieber noch Widerstände gegen Masse, gegen High legen, oder was habt ihr sonst noch für Ideen, um die Schaltung sicherer zu machen?
           Zum Erschütterungssensor:
          Ich hab weiter unten auch schon mal danach gefragt und es wurde geantwortet, daß es solche Sensoren zu kaufen gibt. Mit Klöppeln, etc. Kennt irgend jemand Bezugsquellen dazu?

          Bin für wirklich jede Idee dankbar.
          Grüße aus Dresden


          Sebastian

          • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
            Re: Widerstände bei CMOS bemessen?

            Hallo, ...da kann ich doch das RC- Glied gleich an den B- Eingang des
            ersten Monoflop hängen und spare mir den zweiten, oder? Soll
            heißen: Ich versteh leider nicht so richtig, was Du meinst.
            Zudem hab ich den zweiten Monoflop leider auch schon für
            andere Sachen in Gebrauch :-(
            Das ist schlecht. Eingang B ist ungeeignet, da kein Schmitt-Trigger-Eingang. Ich hab das Ganze jetzt übrigens mal aufgebaut. Leider
            funktioniert das Setzen des Monoflops immer erst beim Zweiten
            einschalten, die restl. Funktionen laufen (zumindest hier)
            einwandfrei. Deswegen poste ich einfach mal meine Schaltung
            rein.

            Eine Übersicht über die Logik und die Anlage, wie ich sie real
            aufgebaut hab (die beiden Bilder sind in der Mitte zu finden)
            http://community.webshots.com/album/549818702tYVqqK


            Zur geforderten Funktion:
             Timer-1:soll das Signal von S1 für 10sek
            halten(Ausschaltverzögerung, retriggerbar)
             Timer-2: verzögert die Funktionsweise von 4538-1 um
            10 Sek nach dem Einschalten und Nichtbetätigen von S1-->
            die Alarmanlage soll erst nach 10Sek Inaktivität von S1 scharf
            sein. Dies wird über das Ansteuern des Resets des zweiten
            Monoflops realisiert.

            S1: Erschütterungssensor
            LED ROT: zeigt das Durchschalten von S1 an
            LED GRÜN: zeigt die Aktivität der Anlage an
            LED GELB: zeigt den Aktivierungsmodus an


             Was mich vor allem interessiert sind, ob ich die
            Widerstands- und Kondensatorwerte ordentlich gewählt hab (kenn
            mich da überhaupt nicht aus und habs so irgendwie "frei
            Schnauze" gemacht) und wenn nicht, wie (und vielleicht sogar
            warum) ich besser andere Werte nehme.
            Naja, die Kondensatoren sind z.T. unötig groß. Da Du bei so großen Zeitkonstanten eher Tantalelkos nehmen solltest, ist das auch ein Preisfaktor. Dann lieber die Widerstände etwas hochohmmiger wählen. Bis 1 MOhm ist im Normalfall unproblematisch.  Wo sonst sollte ich lieber noch Widerstände gegen
            Masse, gegen High legen, oder was habt ihr sonst noch für
            Ideen, um die Schaltung sicherer zu machen?
            Du wirst nicht darum herum kommen, die Schaltung nochmal vernünftig zu designen, z.B. unter Verwendung eines NE555. Der Aufwand, an einer ungeeigneten Schaltung herumzuflicken steht in keinem Verhältnis zu dem einer Neukonstruktion. Außerdem gilt: Je einfacher und überschaubarer die Schaltung, desto sicherer die Funktion.  Zum Erschütterungssensor:
            Ich hab weiter unten auch schon mal danach gefragt und es
            wurde geantwortet, daß es solche Sensoren zu kaufen gibt. Mit
            Klöppeln, etc. Kennt irgend jemand Bezugsquellen dazu?
            Die einfachsten werden als Glasbruchmelder verkauft und die gibt es überall dort, wo es auch Zubehör für Alarmanlagen gibt. Für KFZ-Alarmanlagen gibt es sowas aber auch.

            Jörg

            • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
              Re^2: Widerstände bei CMOS bemessen?

              Danke für die Antwort,
              der NE555 ist doch im Gegensatz zu meinem Modell nicht flankengesteuert, oder? Genau das wollte ich doch aber bei meiner Alarmanlage einbauen. Ist übrigens für nen Motorrad und 6V, deswegen der Aufwand, denn so was gibts nicht zu kaufen.

              Deswegen hab ich mich auch für diesen IC entschieden, denn wenn es mal eine Störung gibt (dauerhaftes Anliegen von S1) fiept mir nicht die Alarmanlage die Nacht durch, sondern hört wieder auf. Dauerhaftes Anliegen kann z.Bsp sein, wenn das Motorrad umkippt, oder schief steht, etc. Die Flankensteuerung gibt das Signal wirklich nur weiter, wenn ein Wechsel stattfindet. Das heißt, es ist auch nicht schlimm, wenn der Taster im Aktivierten Zustand anliegt. Das ist ein sehr großer Vorteil, da ich so das Motorrad nicht jedes Mal ausloten muß, um den Erschütterungssensor zu öffnen und somit die Alarmanlage zu aktivieren.
              Kann ich den Eingang A des ersten ICs mit einem kurzen impuls beim Einschalten, sozusagen parallel zu S1 beschalten? Hallo, ...da kann ich doch das RC- Glied gleich an den B- Eingang des
              ersten Monoflop hängen und spare mir den zweiten, oder? Soll
              heißen: Ich versteh leider nicht so richtig, was Du meinst.
              Zudem hab ich den zweiten Monoflop leider auch schon für
              andere Sachen in Gebrauch :-(
              Das ist schlecht. Eingang B ist ungeeignet, da kein
              Schmitt-Trigger-Eingang. Ich hab das Ganze jetzt übrigens mal aufgebaut. Leider
              funktioniert das Setzen des Monoflops immer erst beim Zweiten
              einschalten, die restl. Funktionen laufen (zumindest hier)
              einwandfrei. Deswegen poste ich einfach mal meine Schaltung
              rein.

              Eine Übersicht über die Logik und die Anlage, wie ich sie real
              aufgebaut hab (die beiden Bilder sind in der Mitte zu finden)
              http://community.webshots.com/album/549818702tYVqqK


              Zur geforderten Funktion:
               Timer-1:soll das Signal von S1 für 10sek
              halten(Ausschaltverzögerung, retriggerbar)
               Timer-2: verzögert die Funktionsweise von 4538-1 um
              10 Sek nach dem Einschalten und Nichtbetätigen von S1-->
              die Alarmanlage soll erst nach 10Sek Inaktivität von S1 scharf
              sein. Dies wird über das Ansteuern des Resets des zweiten
              Monoflops realisiert.

              S1: Erschütterungssensor
              LED ROT: zeigt das Durchschalten von S1 an
              LED GRÜN: zeigt die Aktivität der Anlage an
              LED GELB: zeigt den Aktivierungsmodus an


               Was mich vor allem interessiert sind, ob ich die
              Widerstands- und Kondensatorwerte ordentlich gewählt hab (kenn
              mich da überhaupt nicht aus und habs so irgendwie "frei
              Schnauze" gemacht) und wenn nicht, wie (und vielleicht sogar
              warum) ich besser andere Werte nehme.
              Naja, die Kondensatoren sind z.T. unötig groß. Da Du bei so
              großen Zeitkonstanten eher Tantalelkos nehmen solltest, ist
              das auch ein Preisfaktor. Dann lieber die Widerstände etwas
              hochohmmiger wählen. Bis 1 MOhm ist im Normalfall
              unproblematisch.
              ja, da dachte ich mir, lieber den Strom bißl höher (kleine Widerstände, da so die Anlage nicht so anfällig ist. Stimmt das? Im Datenblatt stand, je höher der Widerstand, desto anfälliger gegen Felder, etc.  Wo sonst sollte ich lieber noch Widerstände gegen
              Masse, gegen High legen, oder was habt ihr sonst noch für
              Ideen, um die Schaltung sicherer zu machen?
              Du wirst nicht darum herum kommen, die Schaltung nochmal
              vernünftig zu designen, z.B. unter Verwendung eines NE555. Der
              Aufwand, an einer ungeeigneten Schaltung herumzuflicken steht
              in keinem Verhältnis zu dem einer Neukonstruktion. Außerdem
              gilt: Je einfacher und überschaubarer die Schaltung, desto
              sicherer die Funktion.  Zum Erschütterungssensor:
              Ich hab weiter unten auch schon mal danach gefragt und es
              wurde geantwortet, daß es solche Sensoren zu kaufen gibt. Mit
              Klöppeln, etc. Kennt irgend jemand Bezugsquellen dazu?
              Die einfachsten werden als Glasbruchmelder verkauft und die
              gibt es überall dort, wo es auch Zubehör für Alarmanlagen
              gibt. Für KFZ-Alarmanlagen gibt es sowas aber auch.

              Jörg

            • Antwort von nach 2 Tagen 0 hilfreich
              Re^3: Widerstände bei CMOS bemessen?

              Hallo Sebastian, Danke für die Antwort,
              der NE555 ist doch im Gegensatz zu meinem Modell nicht
              flankengesteuert, oder?
              Richtig Genau das wollte ich doch aber bei
              meiner Alarmanlage einbauen. Ist übrigens für nen Motorrad und
              6V, deswegen der Aufwand, denn so was gibts nicht zu kaufen.

              Deswegen hab ich mich auch für diesen IC entschieden, denn
              wenn es mal eine Störung gibt (dauerhaftes Anliegen von S1)
              fiept mir nicht die Alarmanlage die Nacht durch, sondern hört
              wieder auf. Dauerhaftes Anliegen kann z.Bsp sein, wenn das
              Motorrad umkippt, oder schief steht, etc. Die Flankensteuerung
              gibt das Signal wirklich nur weiter, wenn ein Wechsel
              stattfindet. Das heißt, es ist auch nicht schlimm, wenn der
              Taster im Aktivierten Zustand anliegt. Das ist ein sehr großer
              Vorteil, da ich so das Motorrad nicht jedes Mal ausloten muß,
              um den Erschütterungssensor zu öffnen und somit die
              Alarmanlage zu aktivieren.
              Für den Alarmgeber ist eine Flankentriggerung natürlich von Vorteil, aber für die zuverlässige Erzeugung eines Triggerimpulses beim Einschalten ist die Flankentriggerung ungeeignet und um Letzteres ging die Diskussion ja auch ursprünglich. Wenn Du ICs mit mehreren Monoflops benutzen willst und eins mit nicht flankengetriggerten Eingang brauchst, solltest Du auch so ein Teil nehmen. Es ist immer einfach, mit einem RC-Hochpass einem Eingang nachträglich eine Flankentriggerung zu verpassen. Umgekehrt geht's nicht. Kann ich den Eingang A des ersten ICs mit einem kurzen impuls
              beim Einschalten, sozusagen parallel zu S1 beschalten?
              Du mußt diese Reihenfolge einhalten:
              1. Betriebsspannung muß minimalen Wert erreichen (3V bei CMOS)
              2. A- und B-Eingänge müssen ihren Ruhepegel A=0, B=1 einnehmen.
              3. A muß von 0 auf 1 wechseln (aktive Flanke)
              4. A muß wieder auf 0 zurück, damit B-Eingang nicht blockiert.

              Welchen Aufwand willst Du treiben, um diese Sequenz zu erzeugen ? Du mußt an A einen kurzen positiven Impuls erzeugen, der aber erst zeitverzögert nach dem Einschalten kommen darf, wenn das IC einen definierten Betriebszustand erreicht hat.

              Jörg

          • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
            Re: Widerstände bei CMOS bemessen?

            Hallo Sebastian, http://community.webshots.com/album/549818702tYVqqK

            S1: Erschütterungssensor
            LED ROT: zeigt das Durchschalten von S1 an
            1. Die LED wird mit einem Vorwiderstand von 101.2k wohl nicht leuchten.
            2. Durch den Spannungsabfall an der LED verschlechterst du den "1" Pegel bzw. du erreichst den gar nicht mehr.

            Also: R1 und D1 paralell zu R4 schalten und Pin 4 direkt mit S1 verbinden. LED GRÜN: zeigt die Aktivität der Anlage an
            LED GELB: zeigt den Aktivierungsmodus an
            D3 bringt nichts !!
            D3 Müsste mit der Kathode an Pin 5 und Anode an Masse um die Eingangs-Schutzschaltung von IC1 nicht zu überlasten. Zudem sollte eine SChottky-Diode verwendet werden.
            R3 solltest du auf 50k bis 100k erhöhen und C5 entsprechend verkleinern. Für C5 solltest du einen Tantal oder Folienkondensator verwenden. Nass-Elcos haben einerseits Probleme mit Temperatruren unter 0°C und zudem zu hohe Leckströme wenn es heiss ist.

            Ein weiteres Problem ist, dass sich C5 irgendwie entladen können muss.
            Durch D2/C2 und D4/C4 wird aber die Spannung Vdd noch recht lange aufrecht erhalten .....
            Abhilfe würde ein Widerstand von Vdd nach Masse schaffen, aber das erhöht dann den STromverbrauch der Schaltung !

            R7/D6 ist auch etwas ungeschickt. Der Ausgangspegel von CMOS-Ausgängen ist abhängig vom Strom. Der Strom durch die LED verschlechtert also den Pegel für IC2/Pin1.
            Also schliesse R7/D6 besser alleine am Q\ Ausgang an (LED umdrehen und statt an Masse an Vdd anschliessen).

            Paralell zu R5 müsste auch noch ein Diode angeschlossen werden. Mit dieser Diode (wie auch D2 und D4) wird verhindert, dass die Spannung am entsprechenden Eingang grösser ist als Vdd (zustand beim ausschalten). Wenn die Eingansspannung ca. 0.7V grösser als Vdd ist, schaltet die SChutzschaltung durch und die ganze SChaltung wird durch diesen Eingang mit Strom versorgt !!!

            Fall R-LAST ein Relais ist, sollte da noch eine Freilaufdiode drüber, andernfalls zerstörst du mit der Zeit T1.

            Aber wie andere Teilnehmer schon schrieben, kann man aus deinem, sorry, Murks keine gute Schaltung mehr machen.

            MfG Peter(TOO)

            • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
              Re^2: Widerstände bei CMOS bemessen?

              Hallo Sebastian, http://community.webshots.com/album/549818702tYVqqK

              S1: Erschütterungssensor
              LED ROT: zeigt das Durchschalten von S1 an
              1. Die LED wird mit einem Vorwiderstand von 101.2k wohl nicht
              leuchten.
              sind auch 1,2K und da leuchtet sie 2. Durch den Spannungsabfall an der LED verschlechterst du den
              "1" Pegel bzw. du erreichst den gar nicht mehr.

              Also: R1 und D1 paralell zu R4 schalten und Pin 4 direkt mit
              S1 verbinden.
              Wenn ich das mache, kann ich doch R4 gleich weglassen, oder? Ich hab doch zwei Widerstände parallel dann, und die Masse mit knapp 1,2K an den Pin gelegt. LED GRÜN: zeigt die Aktivität der Anlage an
              LED GELB: zeigt den Aktivierungsmodus an
              D3 bringt nichts !!
              D3 Müsste mit der Kathode an Pin 5 und Anode an Masse um die
              Eingangs-Schutzschaltung von IC1 nicht zu überlasten. Zudem
              sollte eine SChottky-Diode verwendet werden.
              R3 solltest du auf 50k bis 100k erhöhen und C5 entsprechend
              verkleinern. Für C5 solltest du einen Tantal oder
              Folienkondensator verwenden. Nass-Elcos haben einerseits
              Probleme mit Temperatruren unter 0°C und zudem zu hohe
              Leckströme wenn es heiss ist.
              ...mach ich Ein weiteres Problem ist, dass sich C5 irgendwie entladen
              können muss.
              Durch D2/C2 und D4/C4 wird aber die Spannung Vdd noch recht
              lange aufrecht erhalten .....
              Abhilfe würde ein Widerstand von Vdd nach Masse schaffen, aber
              das erhöht dann den STromverbrauch der Schaltung !

              R7/D6 ist auch etwas ungeschickt. Der Ausgangspegel von
              CMOS-Ausgängen ist abhängig vom Strom. Der Strom durch die LED
              verschlechtert also den Pegel für IC2/Pin1.
              Also schliesse R7/D6 besser alleine am Q\ Ausgang an (LED
              umdrehen und statt an Masse an Vdd anschliessen).
              geändert Paralell zu R5 müsste auch noch ein Diode angeschlossen
              werden. Mit dieser Diode (wie auch D2 und D4) wird verhindert,
              dass die Spannung am entsprechenden Eingang grösser ist als
              Vdd (zustand beim ausschalten). Wenn die Eingansspannung ca.
              0.7V grösser als Vdd ist, schaltet die SChutzschaltung durch
              und die ganze SChaltung wird durch diesen Eingang mit Strom
              versorgt !!!
              ...den hab ich vergessen einzuzeichnen, sorry Fall R-LAST ein Relais ist, sollte da noch eine Freilaufdiode
              drüber, andernfalls zerstörst du mit der Zeit T1.
              ...ist es nicht. Soll ich trotzdem lieber eine Freilaufdiode einsetzen? Aber wie andere Teilnehmer schon schrieben, kann man aus
              deinem, sorry, Murks keine gute Schaltung mehr machen.
              ...siehe im Thema weiter oben MfG Peter(TOO)
              Mit freundlichen Grüßen und bestem Dank zurück

              Sebastian



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