Hallo André
ist schon klar. Das der FI-Schutzschalter in Ordnung ist zeigt
beschriebener Test. Aber wenn nun die Installation zum / im
Bad nicht fehlerfrei ist und der FI-Schutz dann gar nicht
wirken kann (Kabelbruch etc.), das möchte ich genau wissen
oder testen. Kann schlecht einen Föhn in die Badewanne werfen
und sehen was passiert
Bei einem Drahtbruch kommen 3 Varianten in Frage:
1. Der L-Leiter ist unterbrochen:
Ist ungefährlich da dann gar keine Spannung da ist und deine
Geräte sowiso nicht funktionieren.
2. Der N-Leiter ist unterbrochen:
Der FI arbeitet normal, aber kein Gerät wird funktionieren.
3. Der PE-Leiter ist unterbrochen:
Auch hier ist es nicht schlimm, denn wenn du gut isoliert bist
fliesst kein gefährlicher Strom durch deinen Körper und im
Falle, dass du dich gerade an der Wasserleitung festhälst,
löst der FI sicher aus.
Verdrahtungsfehler:
Wird am FI oder an der Steckdose der N- mit dem PE-Leiter
vertauscht so löst das Ding immer aus wenn du irgend ein Gerät
in Betrieb nehmen willst. Der gleiche Fall tritt ein wenn der
L- mit mit dem PE-Leiter vertauscht ist. Das Vertauschen von
L- mit N-Leiter ist dem FI auch Wurst und bei der SchuKo-Dose
weisst du sowieso nie wie rum eingesteckt ist.
Wirkungsweise:
Der FI mist die Strom-Summe zwischen N- und L-Leiter, da die
beiden Ströme entgegengesetzte Vorzeichen haben ist die Summe
normalerweise 0. Fliesst ein Teil des Stromes anderswo gegen
Erde, Z.B. durch dich und die Wasserleitung, dann ist die
Summe nicht meh 0 und der FI löst bei überschreiten seines
Nennstromes (normalerweise 10mA, es gibt aber auch 30mA und
60mA Typen) aus. Wenn du aber gut isoliert bist (z.B.
trockener Holzboden oder Gummisohlen) und berührst mit einem
Finger den L-Leiter und mit dem anderen den N-Leiter so
spielst du die Glühbirne und der FI löst sowieso nicht aus!
Was du sicher testen solltest, ist ob die Steckdose
Spannungslos ist wenn der FI ausgelöst hat, wenn nicht ist
vieleicht das Kinderzimmer dran angeschlossen ?!
Wenn du der Sache jetzt immer noch nicht traust kannst du
einen SchuKo-Stecker nehmen und zwischen dem einen Stift und
dem Schutzkontakt einen Widerstand einbauen (15k bei 10mA oder
4k7 bei 30mA) und das dann in die Steckdose stecken.
Löst der FI aus: Alles OK
Bruzelt der Widerstand: Dann ist was falsch
->>>> Bei 10mA und 230V werden über den Widerstand schon
ca. 2,3W verbrutzelt. Bei 30mA dann fast 7W.
Daraus folgt, daß Widerstand für eine gewisse Leistung
ausgelegt sein muß. Ein kleiner Widerst. für 200mW würde
schnell abrauchen.
Ich empfehle mind. 1W-Typ (besser 4W), der kann
zumindest kurzzeitig bis 10W ab.
Wenn gar nix passiert must du den SchuKo-Stecker um 180°
gedreht einstecken.
MfG Peter(TOO)