Hi Joe.
Ich nehm mal an, dass Du das Datenblatt gelesen hast.
Soweit ich das verstehe, wird die Umwandlung durch eine
fallende Flanke am /convst Eingang ausgelöst. Ist die
Umwandlung abgeschlossen gibt es einen Impuls am /eoc Ausgang.
Damit die Signale ausgegeben werden musst Du noch /rd und /cs
auf logisch Null setzen. /pd muss logisch Eins sein.
Hilft Dir das schon? Wenn nicht musst Du nochmal Bescheid
sagen, wo es klemmt.
Beim einschalten des ADC muss /convst="1" sein, dann erzeuge
ich eine fallende Flanke um die Umwandlung zu starten???
Genau. (Und bitte immer nur ein Fragezeichen)
Ich
will diesen ADC mit dem Parallel Port ansteuern, ist dieses
schnell genug??? oder sind das nur Minimumszeiten die man auf
jeden Fall einhalten muss?
Der ADC hat keinen eigenen Takt, insofern sind das immer Mindestzeiten. Solange sich keine Eingangssignale ändern geschieht auch im ADC nichts. Das Ergebnis wird ausgegeben solange /cs und /rd "0" sind. Wechseln /cs oder /rd auf "1" bevor Du eine neue Umwandlung startest wird immer wieder das gleich Ergebnis ausgegeben wenn beide wieder "0" sind. Wenn Du /cs und /rd nacheinander setzen muss ist die Reihenfolge egal.
Für Deinem Fall kannst Du auch beide einfach kurzschließen und auf Masse legen, da keine weiteren Chips angeschlossen sind.
Kann /p durch aus auf "1" sein???
/pd solltest Du immer auf "1" setzen. /pd ist quasi ein an/aus Schalter, den Du eh nicht brauchst. Kannst Du also einfach auf VDD setzen.
Eigentlich brauchst Du nur den Datenbus und das /convst Signal mit dem Parallelport zu verbinden, alle anderen Signale sind statisch. Zeitlich musst Du Dir auch keine Sorgen machen, der ADV wandelt schneller als Du abfragen kannst. Das /eoc Signal kannst Du also einfach ignorieren.
Dann schon mal viel Spaß.
Gruß,
Ferdinand