A/D - Wandler

Von: , Frage gestellt am Mi, 4. Apr 2007

Hallo,
ich möchte einen A/D-Wandler (AD7825BNZ) verwenden, um ein analoges Signal in ein digitales umzuwandeln. Leider will ich keinen µC verwenden, dafür aber die parallele Schnittstelle.
Kann mir jemand sagen, was ich am ADC wie setzen muss, um das Signal zu digitalisieren?

Danke im Voraus
Joe

18 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 2 Stunden 0 hilfreich
    Re: A/D - Wandler

    Hi Joe.

    Ich nehm mal an, dass Du das Datenblatt gelesen hast.
    Soweit ich das verstehe, wird die Umwandlung durch eine fallende Flanke am /convst Eingang ausgelöst. Ist die Umwandlung abgeschlossen gibt es einen Impuls am /eoc Ausgang. Damit die Signale ausgegeben werden musst Du noch /rd und /cs auf logisch Null setzen. /pd muss logisch Eins sein.

    Hilft Dir das schon? Wenn nicht musst Du nochmal Bescheid sagen, wo es klemmt.

    Gruß,
    Ferdinand

    • Antwort von nach 17 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: A/D - Wandler

      Hi Joe.

      Ich nehm mal an, dass Du das Datenblatt gelesen hast.
      Soweit ich das verstehe, wird die Umwandlung durch eine
      fallende Flanke am /convst Eingang ausgelöst. Ist die
      Umwandlung abgeschlossen gibt es einen Impuls am /eoc Ausgang.
      Damit die Signale ausgegeben werden musst Du noch /rd und /cs
      auf logisch Null setzen. /pd muss logisch Eins sein.

      Hilft Dir das schon? Wenn nicht musst Du nochmal Bescheid
      sagen, wo es klemmt.
      Beim einschalten des ADC muss /convst="1" sein, dann erzeuge ich eine fallende Flanke um die Umwandlung zu starten??? Ich will diesen ADC mit dem Parallel Port ansteuern, ist dieses schnell genug??? oder sind das nur Minimumszeiten die man auf jeden Fall einhalten muss?
      Als dann /eoc auf "0" ist muss ich dann /cs und /rd der reihen nach auf "0" setzen. Wie lange sind dann die Daten gültig? Bis ich /rd und /cs wieder aus "1" setzte?
      Kann /p durch aus auf "1" sein???

      Vielen, vielen Dank
      Joe

      • Antwort von nach 22 Stunden 0 hilfreich
        Re^3: A/D - Wandler

        Hi Joe.

        Ich nehm mal an, dass Du das Datenblatt gelesen hast.
        Soweit ich das verstehe, wird die Umwandlung durch eine
        fallende Flanke am /convst Eingang ausgelöst. Ist die
        Umwandlung abgeschlossen gibt es einen Impuls am /eoc Ausgang.
        Damit die Signale ausgegeben werden musst Du noch /rd und /cs
        auf logisch Null setzen. /pd muss logisch Eins sein.

        Hilft Dir das schon? Wenn nicht musst Du nochmal Bescheid
        sagen, wo es klemmt.
        Beim einschalten des ADC muss /convst="1" sein, dann erzeuge
        ich eine fallende Flanke um die Umwandlung zu starten???
        Genau. (Und bitte immer nur ein Fragezeichen) Ich
        will diesen ADC mit dem Parallel Port ansteuern, ist dieses
        schnell genug??? oder sind das nur Minimumszeiten die man auf
        jeden Fall einhalten muss?
        Der ADC hat keinen eigenen Takt, insofern sind das immer Mindestzeiten. Solange sich keine Eingangssignale ändern geschieht auch im ADC nichts. Das Ergebnis wird ausgegeben solange /cs und /rd "0" sind. Wechseln /cs oder /rd auf "1" bevor Du eine neue Umwandlung startest wird immer wieder das gleich Ergebnis ausgegeben wenn beide wieder "0" sind. Wenn Du /cs und /rd nacheinander setzen muss ist die Reihenfolge egal.
        Für Deinem Fall kannst Du auch beide einfach kurzschließen und auf Masse legen, da keine weiteren Chips angeschlossen sind. Kann /p durch aus auf "1" sein???
        /pd solltest Du immer auf "1" setzen. /pd ist quasi ein an/aus Schalter, den Du eh nicht brauchst. Kannst Du also einfach auf VDD setzen.

        Eigentlich brauchst Du nur den Datenbus und das /convst Signal mit dem Parallelport zu verbinden, alle anderen Signale sind statisch. Zeitlich musst Du Dir auch keine Sorgen machen, der ADV wandelt schneller als Du abfragen kannst. Das /eoc Signal kannst Du also einfach ignorieren.

        Dann schon mal viel Spaß.
        Gruß,
        Ferdinand

        • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
          Re^4: A/D - Wandler

          Vielen, vielen Dank.
          Also \pd mit VDD kurzschließen, \cs und \rd kann ich auch kurschließen und fix auf Masse legen? Also brauche ich nur \CONVST mit dem ich immer eine Umwandlung starte.
          Da ich zwischen mehreren Signalen multiplexen möchte, brauch ich noch 2 zusätzliche Leitung. Wann muss ich die Daten fürs Multiplexen rausschreiben?
          Grüße
          JOe

          • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
            Re^5: A/D - Wandler

            Vielen, vielen Dank.
            Also \pd mit VDD kurzschließen, \cs und \rd kann ich auch
            kurschließen und fix auf Masse legen? Also brauche ich nur
            \CONVST mit dem ich immer eine Umwandlung starte.
            Genau. Zumindest hab ich das so dem Datenblatt entnommen. Da ich zwischen mehreren Signalen multiplexen möchte, brauch
            ich noch 2 zusätzliche Leitung. Wann muss ich die Daten fürs
            Multiplexen rausschreiben?
            Du meinst an den ADC zwei verschiedene Analogen Signale anlegen und getrennt wandeln? Dann musst Du die Adressleitungen passend belegen, und zwar so, dass vor Start der Wandlung die Adresse für das Signal das Du erfassen möchtest anliegt. Die Adresse sollte sich während der Wandlung auch nicht ändern.

            Gruß,
            Ferdinand

            • Antwort von nach 2 Tagen 0 hilfreich
              Re^6: A/D - Wandler

              Du meinst an den ADC zwei verschiedene Analogen Signale
              anlegen und getrennt wandeln? Dann musst Du die
              Adressleitungen passend belegen, und zwar so, dass vor Start
              der Wandlung die Adresse für das Signal das Du erfassen
              möchtest anliegt. Die Adresse sollte sich während der Wandlung
              auch nicht ändern.
              Dieser ADC hat ja auch Multiplexfunktion, mit zwei analoge Signale kann ich zwischen 4 analogen Eingangssignalen multiplexen, welche umgewandelt werden. Dies erfolgt über A0 und A1. Wann (zeitlich gesehen) muss ich dem ADC sagen, welches Signal er umwandeln soll? Bevor ich \CONVST eine fallende Flanke gib?

              Grüße
              Joe

            • Antwort von nach 2 Tagen 0 hilfreich
              Re^7: A/D - Wandler

              Dieser ADC hat ja auch Multiplexfunktion, mit zwei analoge
              Signale kann ich zwischen 4 analogen Eingangssignalen
              multiplexen, welche umgewandelt werden. Dies erfolgt über A0
              und A1. Wann (zeitlich gesehen) muss ich dem ADC sagen,
              welches Signal er umwandeln soll? Bevor ich \CONVST eine
              fallende Flanke gib?
              Genau, bevor die Wandlung gestartet wird.

              Ferdinand

        • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
          Re^4: A/D - Wandler

          Hallo,
          wer weiß, wisou ich nur einen Wertebereich von ca. 1,09V (=00000000) bis ca. 4,1V (=11111111) erfasse? Hängt der Wertebereich von Vmid ab?
          Danke
          Joe

          • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
            Re^5: A/D - Wandler

            Hmm,

            nicht ganz so einfach zu beantworten.
            Wichtig ist, dass AGND mit der Masse Deines zu messenden Signals verbunden ist.
            In welchem Wertebereich ist denn Dein Signal? und mit welcher Spannung betreibst Du das ganze? Das einfachste dürfte es sein, Vmid nicht zu verbinden.
            Anscheinend ist aber der Wertebereich den Du erfassten kannst immer deutlich kleiner als 0<x<VDD. Evtl. musst Du also mit einem OPV arbeiten um das Signal zu skalieren.

            Gruß,
            Ferdinand



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