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Re^3: Haaaaaalt !
Dass elektronische Trafos durch Schaltnetzteile realisiert werden, ist mir klar. Auch, dass mit dieser Begrenzung der Kabellänge in irgendeiner Art auf die Abstrahlung elektromagnetischer Wellen angespielt werden sollte, war mit kurz durch den Kopf gegangen. Jedoch verwarf ich diesen Gedanken nach einer kurzen Überschlagsrechnung wieder :
Wenn man mit einer 2m-Antenne eine namhafte Abstrahlleistung erzielen möchte, so muss diese 2m-Antenne zumindest als Lambda-Viertel-Strahler wirken. Das heisst, dass die 2 Meter Antennenlänge als ein Viertel der elektromagnetischen Wellenlänge angesetzt werden muss. Also ergibt sich als Wellenlänge für die Schaltfrequenz, mit der man eine namhafte Abstrahlung aus der Antenne erzeugen könnte 8 Meter.
Die Frequenz berechnet man dann : f=c/L ( c=Lichtgeschwindigkeit im Ausbreitungsmedium=3*10^8 m/s / L=Lambda,Wellenlänge)
Aus dieser Rechnung ergibt sich eine minimale Schaltfrequenz, für die man eine nennenswerte Abstrahlleistung erzielen könnte von 37,5 Megahertz.
Da jedoch Schaltnetzteile, die ich aus der Praxis kenne normalerweise nur mit einigen wenigen bis hin zu vielleicht höchstens 200 KILOhertz arbeiten, bräuchte man selbst im Extremfall einer Schaltfrequenz von 200 kHz eine 375 m lange Antenne als Lambda-Viertel-Strahler, um eine nennenswerte elektromagnetische Welle in den Raum abzustrahlen.
Ich kann mir auch nicht vorstellen, daß ein Abwärtsregler-Schaltnetzteil für ein Lampen-Seilsystem im Megahertzbereich schaltet. Das ist feinste HF-Technik, bei der eine solche Leistungsabgabe von 300 VA wohl nicht für einen akzeptablen Preis zu erreichen sein würde.
Deshalb meine Frage, die Dir vielleicht etwas trivial vorgekommen ist. Aber wenn man so drüber nachdenkt - an der Begründung, die Du mir gepostet hast kann´s eigentlich nicht hängen, oder ?
Gruss,
Jürgen
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