altes Kondensator-Mikrofon Telefunken/Neumann

Von: , Frage gestellt am Mo, 11. Okt 1999

Hallo Leute,
jemand entferntes von meiner Band hat ein ca. 20kg schweres Kondensator-Mikrofon mit Röhre angeschleppt. genaue Bezeichnung: Telefunken Kondensator-Mikrofon Ela M 301/1; Georg Neumann & Co., Berlin SO 16. Es hat einen XLR-Anschluß, an den ich 48V Phantommäßig anschloß, und einen Cinch-Anschluß, an den ich 6,5V für die Heizung anschloß (Heizstrom ca. 80mA). Ausser Brummen gab das Ding leider nichts von sich. Braucht man dafür höhere Phantom-Spannung (weil Röhre)?
mfg Leonhard Kuffer aus Berlin
P.S. wir suchen noch einen Schlagzeuger.

2 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 4 Tagen hilfreich
    Re: altes Kondensator-Mikrofon Telefunken/Neumann

    Wenn es wirklich ein Kondensatormicro ist, dann ist es wichtig, wieviel Elektronik drin ist. Da so ein Kondensatormicro normalerweise so ab 200V Polarisationsspannung benötigt. (über hochohmigen Widerstand zugeführt) Das NF-Signal wird dann z. B. über das Gitter einer Röhre (auch hochohmig!) ausgekoppelt und dann über einen Übertrager an einen Verstärker angepasst. Aber ohne Wissen über den exakten Inhalt des Micros lässt halt nur Spekulationen zu.

    Gruß Jochen

  2. Antwort von nach 7 Tagen hilfreich
    Re: altes Kondensator-Mikrofon Telefunken/Neumann

    Tatsächlich gab es auch Niedervolt-Röhren,
    aber versuch doch mal den Kontakt unter
    WWW.NEUMANN.DE

    Die sind meist recht freundlich auch am Telefon.

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