Metallbeschriftung mit Elektro-Signiergerät

Von: , Frage gestellt am Di, 31. Okt 2000

Hallo,

wie funktioniert ein Elektro-Signiergerät?
Einfacher Trafo mit Luftspalt oder was verbirgt sich dahinter?

Danke
Wolfgang

4 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach einem Tag hilfreich
    Kommt darauf an

    Es gibt verschiedene Verfahren:

    1. Ein Gravierstift wird duch eine Wechselfeld (Magnetspule) in Schwingung verstetzt und graviert "mechanisch"
    2. Eine Metallspitze wird von einem Strom durchflossen (geht natürlich nur mit leitfähigem Material: Metallplatte o.Ä.) und "spratzelt" die Schrift in das Material.

    Vermute, es handelt sich um Version 2)

    gruss
    Michael

    • Antwort von nach einem Tag hilfreich
      Re: Version 2

      1. Ein Gravierstift wird duch eine Wechselfeld (Magnetspule)
      in Schwingung verstetzt und graviert "mechanisch"
      2. Eine Metallspitze wird von einem Strom durchflossen (geht
      natürlich nur mit leitfähigem Material: Metallplatte o.Ä.) und
      "spratzelt" die Schrift in das Material.

      Vermute, es handelt sich um Version 2)
      Hallo Michael,

      ja, ich meine die Version 2. Ist das nur ein Trafo im Kurzschlußbetrieb? Wieso brät die "Schreibspitze" nicht dauernd fest? Das würde ich nämlich vermuten, wenn es nichts weiter als ein Bonsai-Schweißgerät ist.

      Gruß
      Wolfgang

    • Antwort von nach einem Tag 1 hilfreich
      Re: Kommt darauf an

      Es gibt verschiedene Verfahren:

      1. Ein Gravierstift wird duch eine Wechselfeld (Magnetspule)
      in Schwingung verstetzt und graviert "mechanisch"
      2. Eine Metallspitze wird von einem Strom durchflossen (geht
      natürlich nur mit leitfähigem Material: Metallplatte o.Ä.) und
      "spratzelt" die Schrift in das Material.

      Das Wichtigste, warum 2) überhaupt funktioniert steht nicht hier. Der leitende Gravierstift ist schwingend montiert und wird bei Stromfluß magnetisch vom Werkstück abgehoben, wodurch der Strom unterbrochen wird und der Stift zurückschwingt (Wagner'scher Hammer wie bei der guten alten Klingel). Dadurch entsteht das 'Sprazzelgeräusch'. Andernfalls würde der Stift sofort fest-'kleben' (Schweißung).
      Mit freundlichen Grüßen
      Alexander Berresheim

      • Antwort von nach einem Tag hilfreich
        Re^2: Darauf kommt es an

        Der leitende Gravierstift ist schwingend montiert und
        wird bei Stromfluß magnetisch vom Werkstück abgehoben, wodurch
        der Strom unterbrochen wird und der Stift zurückschwingt
        (Wagner'scher Hammer wie bei der guten alten Klingel). Dadurch
        entsteht das 'Sprazzelgeräusch'. Andernfalls würde der Stift
        sofort fest-'kleben' (Schweißung).
        Genau das war's, was mir zum Verständnis fehlte.

        Herzlichen Dank
        Wolfgang Dreyer

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