Re: serien/parallelschaltung von stromquellen mögl
Hallo
Angenommen, eine der beiden Geräte, die Du hast, läßt sich ersatzschaltbildmäßig darstellen als Serienschaltung aus einer einzelnen Spannungsquelle und einer Parallelschaltung aus zwei Spannungsquellen (Könnte ja sein).
Und das Zuschalten des anderen Gerätes buxiert auf irgendeine Weise beide Anschlußbuchsen an die Verbindungsleitung dazwischen und Du hast daraufhin einen saftigen Kurzschluß; Und merkst es erst einmal gar nicht, weil die Spannungsquellen im Leerlauf etwas weniger als 30 V haben und deshalb scheinbar die Serienschaltung geklappt hat. Und daraufhin fängt es zu stinken an und du suchst verzweifelt im angeschlossenen Verbraucher, an dem es gar nicht liegt, nach dem heiß gewordenen Widerstand.
Die Minuspole der beiden Netzteile könnten mit dem Schutzkontakt verbunden sein - Dann tritt ein vergleichbares Problem auf.
Also meine Antwort lautet: Nein, nach dem in Deinem Posting geschilderten Schema hat ein Elektroniker normalerweise nicht vorzugehen ohne verbrauchende Lastgeräte oder Lastwiderstände zu haben, die dafür irgendwie prädestiniert sind (physikalisch gesehen stimmt es natürlich). Heißt, physikalisch ist es richtig, aber technisch ist es falsch.
Wenn Dir noch nicht richtig klar ist, was los ist, kannst Du ja kurz mal schildern, warum Du das eigentlich tun willst - dann kann man bestimmt etwas präziser Auskunft geben.
Grüße, Michael; Hof / Bayern