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Re: Tiefpass 2. Ordnung
Hi Jens
Meine Vorredner haben dir ja schon einiges erklärt. Noch mal genau, da war ja noch einiges unklar
Die Grenzfrequenz bei einem Tiefpass erster Ordnung ist
ja 1/RC.
Aber wie ist die Grenzfrequenz allgemein bei einem Tiefpass
zweiter Ordnung?
(in meinem Fall ist C1=C2=100nF und R1=R2=2kOhm)
Grenzfrequenz ist in deinem Fall etwa 300 Hz (297,...)
Berechnet sich aus fg=0,05956/R*C . Sind R1 und R2 und C1 und C2 nicht gleich, siehts ein bisschen komplizierter aus. Hab ich jetzt allerdings keine Lust aufzuschreiben. Dies gilt allerdings nur für passive Filter und einer sinusförmigen Eingansspannung.
Weiß zufällig jemand auch, wie man prinzipiell auf die
stationäre Zeitfunktion der Ausgangsspannung am Hoch- und
Tiefpass 1. Ordnung bei rechteckförmiger periodischer Erregung
(mittelwertfrei, Tastverhältnis 1:1 (was ist das eigentlich))
am Eingang kommt?
Bei Speisung mit anderen Signalformen sieht das ein wenig anderst aus. Da mußt Du aufwendigere Berechnungsverfahren verwenden z.B. Fourier- oder Laplace-Transformation. Sind nicht all zu schwer, würde hier aber den Rahmen sprengen das zu erklären. Leih dir einfach mal Bücher darüber aus.
Zum Thema mittelwertfrei. Grundsätzlich gibt es einmal Gleichspannung (erzeugt am Oszi einen Strich) und Wechselspannung (erzeugt am Oszi wilde Kurven ;-) ) Die beiden kann man überlagern. Mittelwertfrei heißt dann, daß eniem Signal keine Gleichspannung überlagert ist. Im klartext, dein Rechtecksignal geht von -xV bis +xV.
Tastverhältnis: Damit sind grundsätzlich die Zeiten gemeint, in denen bei einem Rechtecksignal mit fester Frequenz die höhere und die niedrigere Spannung anliegt. Tperiode = Thi + Tlow.
Gruß
Waldschratt