Entmagnetisieren

Von: , Frage gestellt am So, 7. Jan 2001

Hallo,

ich suche eine Schaltung mit der ich einen Permanentmagneten
(5mm*5mm*1mm) entmagnetisieren kann.
Das Problem ist, das ganze darf nur ca. 1 Sekunde dauern.
Vielen Dank im voraus.

Gruss Michael

3 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 48 Minuten hilfreich
    Re: Entmagnetisieren

    Hallo,

    ich suche eine Schaltung mit der ich einen Permanentmagneten
    (5mm*5mm*1mm) entmagnetisieren kann.
    Das Problem ist, das ganze darf nur ca. 1 Sekunde dauern.
    Vielen Dank im voraus.

    Dazu benötigt man ein abklingendes magnetisches Wechselfeld. Das läßt sich am einfachsten erzeugen, indem man einen goßen Folienkondensator, z.B. 100uF 400V, auflädt und über eine kleine Spule aus dickem Draht entlädt. Der Vorgang dauert keine Millisekunde. Wie groß der Kondensator und die Spule genau sein muß, mußt Du aber ausprobieren, das hängt auch vom Magnetwerkstoff ab.
    Wenn Du dann noch einen Dämpfungswiderstand in Serie schaltest, sodaß der Schwingkreis kritisch gedämpft wird, kannst Du mit der Anordnung den Magnet genauso schnell wieder magnetisieren.

    Jörg

    • Antwort von nach 10 Stunden hilfreich
      Re^2: Entmagnetisieren

      Hallo Jörg,

      das ist die Schaltung mit der der Magnet aufgeschossen wird.
      Ein Elko 100uF/400V wird über eine 8 Ohm Spule entladen.
      Da ist aber kein Widerstand drin, nur ein Thyristor der die Spule zuschaltet.

      mfg Michael

      • Antwort von nach 12 Stunden hilfreich
        Re^3: Entmagnetisieren

        Hallo Michael,
        das ist die Schaltung mit der der Magnet aufgeschossen wird.
        Ich nehme mal an, Du meinst damit magnetisieren (?) Ein Elko 100uF/400V wird über eine 8 Ohm Spule entladen.
        Da ist aber kein Widerstand drin, nur ein Thyristor der die
        Spule zuschaltet.

        Bei einem Elko wird auch kein Widerstand mehr nötig sein, da er den Schwingkreis bereits stark bedämpft.
        Für eine abklingende Sinusschwingung muß es schon ein guter Folien- oder MP-kondensator sein. Die Spule sollte ca. 10-20 Windungen haben, je nach Bauform. Zum Schalten wird ein sehr niederohmiges Schaltelement, z.B. eine Kaltkathoden-Schaltröhre, benötigt. Der Spulenwiderstand darf einige Milliohm nicht überschreiten, da bereits bei 0,1 Ohm eine kritische Dämpfung auftreten kann. 0,1 Ohm entscheiden also schon über magnetisieren oder entmagnetisieren.

        Jörg

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