Inkrementalgeber

Von: , Frage gestellt am So, 25. Jan 2009

Hallo,

Ich habe folgendes Bild hochgeladen:

http://img237.imageshack.us/img237/3733/img00080ok2.jpg

Kann mir bitte jemand erklären, wie man auf das Zustandsdiagramm kommt?
Und wieso wird hier bei jeder 4. Flanke ein Zählvorgang ausgelöst.

Bitte um Hilfe, sitze schon einige Stunden an diesem Ding und komme einfach nicht weiter.

Vielen Dank!!!

4 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 2 Stunden 0 hilfreich
    Re: Inkrementalgeber

    Hallo Fragewurm,
    Ich habe folgendes Bild hochgeladen:

    http://img237.imageshack.us/img237/3733/img00080ok2.jpg

    Kann mir bitte jemand erklären, wie man auf das
    Zustandsdiagramm kommt?
    Aus dem Eingangssignal ergeben sich 4 Zustände:
    !A!B, A!B, !AB und AB, entsprechen S0 bis S3
    Dann muss das Ganze gestartet werden.
    Aus den Bedingungen des Signals ergibt sich, dass sich nicht beide Signale gleichzeitig ändern können, daraus kann man noch den Fehlerzustand erzeugen. Und wieso wird hier bei jeder 4. Flanke ein Zählvorgang
    ausgelöst.
    Dies ist reine Willkür, so wie es hier gezeichnet ist.

    Einfache Zähler reagieren nur auf eine Flanke.
    Ein Zähler welcher auf positive Flanken reagiert und an A angeschlossen ist, würde bei S1-->S2 und S3-->S4 Zählen.

    Eine andere praktische Realisierung ist, dass man bei jedem Übergang weiterzählt. Ist nur eine Frage des Schaltungsaufwandes.

    MfG Peter(TOO)

    • Antwort von nach 2 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: Inkrementalgeber

      mmh ... also die Inkrementalgeber die ich kenne, codieren im Gray-Code...

      • Antwort von nach 3 Stunden 0 hilfreich
        Re^3: Inkrementalgeber

        Hallo Fragewurm, mmh ... also die Inkrementalgeber die ich kenne, codieren im
        Gray-Code...
        Was hat das mit dem Zustandsdiagramm oder meiner Aussage "Zähler" zu tun ?

        Zudem, Gray-Code wird nicht bei Inkrementalgebern verwendet, das verwechselst du mit Absolutgebern.

        Ein Inkrementalgeber liefert nur zwei Signale, welche um 90° Phasenverschoben sind. Manche haben noch einen Ausgang, welcher einmal per ganze Umdrehung ein Signal liefert.

        MfG Peter(TOO)

      • Antwort von nach 3 Stunden 0 hilfreich
        Mal wieder: Einspruch, Euer Ehren

        .. also die Inkrementalgeber die ich kenne, codieren im Gray-Code...
        Hallo Dennis
        Was Du meinst, ist kein „Inkrementalgeber“, sondern ein Positionsgeber.

        Der Unterschied ist. Dass Du, wenn Du beide für den gleichen Zweck benutzt, z.B. eine Wegmessung, beim Inkrementalgeber extern die Startposition feststellen musst, dann aber mit einem einfachen Zählprogramm die zurückgelegte Wegstrecke feststellen kannst - auch über mehrere Umdrehungen des Gebers. Für die Übertragung brauchst Du nur zwei Kanäle, einen für den Zählimpuls und einen für den vor- bzw. nacheilenden „Richtungsimpuls“. Der Aufbau des Gebers ist relativ simpel.

        Bei einem mit dem Gray-Code arbeitenden Positionsgeber brauchst Du pro Bit der zu übertragenden Positionsinformation einen Kanal. Das heißt, bei maximal 8 Positionen drei Kanäle, bei max. 16 Positionen 4 Kanäle bei max. 32 Positionen 5 Kanäle usw. Der Vorteil ist, dass Du auf die externe Feststellung der Startposition verzichten kannst, da der Geber Dir die absolute Position liefert. Hauptnachteil ist, dass Du , wenn Du den Geber als Drehgeber ausführen willst, alle erforderlichen Positionen auf einer Scheibenumdrehung unterbringen musst. Deshalb werden Positionsgeber mit Gray Code selten mit Scheiben mit mehr als 4 Bit (16 Positionen) ausgeführt. Für mehr Positionen werden nicht Scheiben, sondern Leisten verwendet.

        Ein weiterer Vorteil der Inkrementalgeber gegenüber Positionsgebern im Gray-Code besteht darin, dass die Zählimpulse ohne weitere Umformung direkt für eine Geschwindigkeitsmessung verwandt werden können, während beim Positionsgeber alle Bits auf Änderung überwacht werden müssen, für die Bildung der Zählimpulse also Rechenleistung erforderlich ist.

        Gruß
        merimies

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