USB/PCMCIA Karte für Steuerung Stromstärke eines e

Von: , Frage gestellt am Do, 3. Sep 2009

Guten Tag,

ich bin MWler und schreibe eine Semesterarbeit, die ein wenig in die Elektrotechnik geht, wo ich nicht so viel Erfahrung habe.
Ich möchte mehrere (mind. 8) Elektroden, die an den Körper angeschlossen werden mit dem PC ansteuern.
Folgendes soll erfüllt sein:
- stufenlose Regelung der Stromstärke (im mA Bereich)
- ein/aus-Schaltungen der Elektroden
- Regelung mittels Software (welche Elektroden ein bzw. aus sind; stufenlose Veränderung der Stromstärke)

Bisher habe ich bloß USB-Relais gefunden, bei dem man an/aus Schaltungen machen kann, aber nicht mit der Funktion, dass man die Stromstärke stufenlos regeln kann.

Vielleicht habe ich auch nach dem falschen gesucht. Ich hoffe, es kann mir jemand helfen.
Vielen Dank für jede Hilfe!

Grüße,
Markus

6 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach einer Stunde 0 hilfreich
    Re: USB/PCMCIA Karte für Steuerung Stromstärke ein

    Hallo Markus, ich bin MWler und schreibe eine Semesterarbeit, die ein wenig
    in die Elektrotechnik geht, wo ich nicht so viel Erfahrung
    habe.
    Ich möchte mehrere (mind. 8) Elektroden, die an den Körper
    angeschlossen werden mit dem PC ansteuern.
    Da wird es wohl schwierig werden, so etwas zu finden!

    Für deine Anwendung gelten spezielle Vorschriften aus dem Medizinbereich!
    Es muss sicher gestellt werden, da bei einem Defekt deine Versuchsperson überlebt. Das bedingt schon spezielle Konstruktionen.
    Schon bei einem unterbrochenen Schutzleiter, liegen an der PC-Masse 115V an (Kommt vom Eingangsfilter).

    MfG Peter(TOO)

  2. Antwort von nach 5 Stunden 0 hilfreich
    Re: USB/PCMCIA Karte für Steuerung Stromstärke ein

    Hallo Markus, Bisher habe ich bloß USB-Relais gefunden, bei dem man an/aus
    Schaltungen machen kann, aber nicht mit der Funktion, dass man
    die Stromstärke stufenlos regeln kann.
    Besser geht es wenn der PC eine (alte) serielle Schnittstelle (RS-232) hat, noch besser mit einem CAN-Bus oder RS-485.

    Grundsätzlich braucht man dazu analoge Ausgänge in einem Peripheriegerät.
    [Aber auch eine Soundkarte kann man entsprechend umbauen.]

    Google mal unter CANopen.
    Der Standard für die Anwendung medizinischer Geräte ist CiA 412.

    Auch interessant:
    http://www.elektroniknet.de/home/medizinelektronik/e...

    Ausser Konkurrenz:
    Man kann an eine parallele Schnittstelle (LPT) auch einen konfigurierten D/A Wandler anschließen.
    http://www.mikrocontroller.net/articles/DA-Wandler
    Früher wurden an den LPT1 die Nadeldrucker angeschlossen.

    Gruß Termid

    • Antwort von nach 21 Stunden 0 hilfreich
      nicht hilfreich und gefährlich

      Hallo,
      etwas geht nicht besser, bloß weil du es von früher kennst.
      CAN oder RS485 werden dem Fragesteller rein gar nix sagen,
      muß auch nicht, denn das Zeugs ist in der Industrie gut und wird
      dort allerorten benötigt.
      hier geht es um ganz andere Sachen mit Einsatz am Menschen.
      Dass Medizintechnik sowieso ganz heftigen Ansprüche an elektrische
      Sicherheit hat, kann dir Peter auch erklären.

      Also entschuldige mal, aber diese Sammelsurium elektronischen
      Viertelwissens kann man beim besten Willen nicht als hilfreich
      ansehen, schon gar nicht, wenn der Fragesteller ebenfalls ein
      solcher Laie ist.
      Und was du als Standard für Medizintechnik deklarierst, weiss Gott.
      Zu Fragen der elektrischen Sicherheit für Medizintechnik gibt
      es aber spezielle VDE-Normen.
      Gruß Uwi Bisher habe ich bloß USB-Relais gefunden, bei dem man an/aus
      Schaltungen machen kann, aber nicht mit der Funktion, dass man
      die Stromstärke stufenlos regeln kann.
      Besser geht es wenn der PC eine (alte) serielle Schnittstelle
      (RS-232) hat, noch besser mit einem CAN-Bus oder RS-485.

      Grundsätzlich braucht man dazu analoge Ausgänge in einem
      Peripheriegerät.
      [Aber auch eine Soundkarte kann man entsprechend umbauen.]
      Google mal unter CANopen.
      Der Standard für die Anwendung medizinischer Geräte ist CiA412.
      Auch interessant:
      http://www.elektroniknet.de/home/medizinelektronik/e...

      Ausser Konkurrenz:
      Man kann an eine parallele Schnittstelle (LPT) auch einen
      konfigurierten D/A Wandler anschließen.
      http://www.mikrocontroller.net/articles/DA-Wandler
      Früher wurden an den LPT1 die Nadeldrucker angeschlossen.
      Gruß Termid

  3. Antwort von nach 9 Stunden 0 hilfreich
    Re: USB/PCMCIA Karte für Steuerung Stromstärke ein

    Vielen Dank für eure Antworten.
    Die endgültige Realisierung mit Zulassung am Menschen steht erstmal außen vor. Es ist ein Gedankengang von Medizinern, die auf uns zugekommen sind (Medizintechnik Lehrstuhl).

    Ich hatte an sowas gedacht:
    http://www.quancom.de/quancom/quancom01.nsf/home_pro...

    und anschließend mit Stromstärke begrenzern arbeiten.

    Kennt sich jemand damit aus, ob man da die ausgegebene Stromstärke bzw. Spannung regulieren kann?

    • Antwort von nach 10 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: USB/PCMCIA Karte für Steuerung Stromstärke e

      Hallo Fragewurm, Die endgültige Realisierung mit Zulassung am Menschen steht
      erstmal außen vor. Es ist ein Gedankengang von Medizinern, die
      auf uns zugekommen sind (Medizintechnik Lehrstuhl).
      "Verluste" im Labor sind also egal?

      Andersherum, wenn es nur ein Gedankenexperiment ist, brauchst du ja auch keine Hardware.

      MfG Peter(TOO)

  4. Antwort von nach 21 Stunden 0 hilfreich
    Re: USB/PCMCIA Karte für Steuerung Stromstärke ein

    Hallo,
    ich könnte nun auch noch irgendwelches Zeugs von Conrad oder
    sonstigen Anbietern raussuchen, auch professinelle Messtechnik.

    Ich werde mich aber hüten, weil ich ohne konkretes Studium der
    einschlägigen Fachnormen für Medizintechnik überhaupt nicht bewerten
    kann, welche Technik für den speziellen Einsatz zulässig ist.

    Da sind ganz spezielle Forderungen einzuhalten, um zu
    gewährleisten, dass auch im Fehlerfall keine gefährlichen
    Spannungen auf die Elektroden abgegeben werden können.
    Galvanische Trennung mit erhöhten Anforderungen an
    Spannungfestigkeit und Fehlertoleranz sind wohl angesagt.
    Diese Anforderungen werden aber nicht durch 0815-Messtechnik
    erfüllt.

    Technisch ist es aber kein so großes Problem, Strom-
    und Spannungsquellen per Interface anzusteuern.

    Galvanisch getrennte Signalübertragung mit sicherer Trennung
    ist ebenfalls technisch gut möglich, evtl. Lichtwellenleiter LWL
    oder auch per Funk, so umgeht man zuverlässig das Problem der
    Verkoppelung von PC-Hardware mit der Messschaltung.

    Bleibt das Problem der medizintechnisch tauglichen Stromversorgung.
    Batteriebetrieb könnte auch hier einige Sicherheitstechn.
    Aspekte deutlich entschärfen.
    Zum Ansteuern der Elektroden ist evtl. ein kleines
    Mikrocontrollermodul geeignet. Da ich aber nix über die
    konkreten Ströme und vor allem Spannungen weiss, kann ich
    nicht sagen wie das konkret umsetzbar wäre.
    Gruß Uwi ich bin MWler und schreibe eine Semesterarbeit, die ein wenig
    in die Elektrotechnik geht, wo ich nicht so viel Erfahrung
    habe.
    Ich möchte mehrere (mind. 8) Elektroden, die an den Körper
    angeschlossen werden mit dem PC ansteuern.
    Folgendes soll erfüllt sein:
    - stufenlose Regelung der Stromstärke (im mA Bereich)
    - ein/aus-Schaltungen der Elektroden
    - Regelung mittels Software (welche Elektroden ein bzw. aus
    sind; stufenlose Veränderung der Stromstärke)
    Bisher habe ich bloß USB-Relais gefunden, bei dem man an/aus
    Schaltungen machen kann, aber nicht mit der Funktion, dass man
    die Stromstärke stufenlos regeln kann.
    Vielleicht habe ich auch nach dem falschen gesucht. Ich hoffe,
    es kann mir jemand helfen.
    Vielen Dank für jede Hilfe!

    Grüße,
    Markus

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