labornetzgerät - eigenbau

Von: , Frage gestellt am Mi, 3. Feb 2010

hallo,
ich würde mir gern einse reglbare und stabilisiert strom- und spannungsquelle selbst bauen.
mindestens sollten folgende werte erreichbar sein:
0-35 V
0- 3 A

lieber aber noch
0-60 V
0-5 A

hat jemand vielleicht, anleitungen, schaltpläne layouts gute ideen oder ähnliches?

danke schonmal und gruß
carsten

11 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach einer Stunde 0 hilfreich
    Re: labornetzgerät - eigenbau

    Hi Carsten, ich würde mir gern einse reglbare und stabilisiert strom- und
    spannungsquelle selbst bauen.
    Worum geht es? Ist der Weg das Ziel oder geht es um Geldsparen?

    Wobei Netzteile im deinen Leistungsbereichen schon einige Ansprüche an den Erbauer stellen. Welche Erfahrungen hast du im Bereich Netzteilbau?

    Tips gibt es hier: http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/index.htm

    HTH Ulrich

    • Antwort von nach 9 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: labornetzgerät - eigenbau

      der weg ist das ziel!

      ich mache gerade technikerschule und würde den bau gern als abschlussarbeit machen.

      ich habe davon gehört, das es 1982 mal in einem e-magazin eine anleitung gab. ich weis aber nicht wie dieses magazin heißt oder wo man es noch bekommen könnte.....

      auf jedenfall ist ein bausatz von conrad nicht das was ich suche. aber danke an euch!

  2. Antwort von nach 7 Stunden 0 hilfreich
    Re: labornetzgerät - eigenbau

    Hallo Carsten,

    sowas gibts z.B. bei Conrad als Bausatz, Artikel-Nr.: 116661 - 62.
    "UNIVERSAL NETZGERÄT 1-30 V/0-3 A BAUSATZ"
    Dort kannst du auch die Bauanleitung downloaden.

    viele Grüße
    raicer

    • Antwort von nach 9 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: labornetzgerät - eigenbau

      Hallo Raicer sowas gibts z.B. bei Conrad als Bausatz, Artikel-Nr.: 116661 - 62
      Dieser Bausatz hat aber die unschöne Eigenschaft, dass man bei geringen Ausgangsspannungen den maximal zu entnehmenden Strom stark reduzieren muss.

      Für ein Labornetzgerät, welches den vollen Strom über den gesamten Spannungsbereich liefern kann, muss man die Spannungsversorgung des Regelkreises von der Lastspannung entkoppeln und die Eingangsspannung des Lastkreises in Abhängigkeit von der Ausgangsspannung umschaltbar machen.

      Dazu benötigt man jedoch einen speziell für dieses Gerät gewickelten Trafo mit mehreren Wicklungen. Eine solche Schaltung geht weit über die Fähigkeiten eines Hobbybastlers hinaus - fertig kaufen ist sicherer.

      Gruß merimies

      • Antwort von nach 11 Stunden 2 hilfreich
        Re^3: labornetzgerät - eigenbau

        Hallo merimies,

        du hast recht, mir war klar das das eine billige Lösung ist (auch wenn ich keine Elektronik-Guru bin *g*).
        Bin davon ausgegeangen das es sich um ein einfaches Selbstbauprojekt handeln soll, so wie viele Anfragen hier wo keine Details genannt werden :-)

        Habe hier noch ein paar alte Schaltungen gefunden:
        http://rapidshare.de/files/49098734/verschiedene_Net...

        Evtl. kann man so was ähnliches stricken, auch wenn an diesen Objekten die geforderten Daten nicht eingehalten werden.
        Aber als Technikerprojekt kann man ja auch ein bisschen mehr erwarten als nur eine fertige Schaltung nachzubauen :-)

        viele Grüße
        raicer

  3. Antwort von nach 10 Stunden 0 hilfreich
    Re: labornetzgerät - eigenbau

    Du könntest selbstverständlich ein Netzteil mittels Linearregler bauen. Guten Regelkreis und die Spannungs- oder Stromquelle wird recht gut. Problematisch wird die Kühlung des Längsreglers (60 V/ 5A sind ja 300 Watt!). Klar bekommt man dies in den Griff, aber an diese Grenzen fährt man eh selten. Kann man so bauen, das 2 gleiche Geräte in einem sind (Doppelnetzteil), also 2x 30 V/ 5A. Kann man auch mehr anfangen mit so einem Netzteil. Wenn 3A reichen, so ist alles angenehm zu bauen, evtl. mit aktivem Kühlkörper.

    Ein Schaltnetzteil selbst zu entwickeln und zu bauen dürften die Wenigsten ordentlich hinbekommen.

    Gruß
    Selorius

  4. Antwort von nach 16 Stunden 2 hilfreich
    Re: labornetzgerät - eigenbau

    Hallo, 0-60 V, 0-5 A
    hat jemand vielleicht, anleitungen, schaltpläne layouts gute
    ideen oder ähnliches?
    also Mitte der achziger Jahre habe ich als Student so ein Netzteil mit
    2x35V/6A gebaut.
    Das läuft im Prinzip immer noch, bloß die alten Potis sind verschlissen
    und einige Schaltkontakte haben eine Macke. Was mir damals so zur
    Verfügung stand, hatte nicht unbedingt die beste Qualität :-(

    Endstufen mit je 3 Leitungstransistoren KU602 oder so auf großen
    Kühlkörpern (passiv).
    Als Regelung dienten damals die modernsten verfügbaren OPV.
    Das NT hatte so ziemlich alle Schikanen wie:
    - Stromquellenregelung in 4 Bereichen (6A, 600mA, 60mA, 6mA)
    - elektronische Anzeige für überhöhte Verlsutleistung
    - thermische Schutzschaltung
    - einstellbare Spannungsbegrenzung
    - externe Senseleitungen
    - Digitalanzeige für Strom und Spannung umschaltbar in 5 Messbereichen.

    Um die Kühlung im Griff zu behalten wird die Eingangsspannung in
    3 Bereichen (12V, 24V, 35V) manuell angepasst. So was könnte man
    heute natürlich auch elektronisch machen. Dadurch bleibt die
    max. Verlustleistung im Rahmen von max. ca. 150W.

    Die Schaltungen waren aber komplett selbst entwickelt, unter Einsatz
    damals verfügbarer modernster OPVs und digitalen ADC usw.
    Gruß Uwi



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