Re: labornetzgerät - eigenbau
Hallo,
0-60 V, 0-5 A
hat jemand vielleicht, anleitungen, schaltpläne layouts gute
ideen oder ähnliches?
also Mitte der achziger Jahre habe ich als Student so ein Netzteil mit
2x35V/6A gebaut.
Das läuft im Prinzip immer noch, bloß die alten Potis sind verschlissen
und einige Schaltkontakte haben eine Macke. Was mir damals so zur
Verfügung stand, hatte nicht unbedingt die beste Qualität :-(
Endstufen mit je 3 Leitungstransistoren KU602 oder so auf großen
Kühlkörpern (passiv).
Als Regelung dienten damals die modernsten verfügbaren OPV.
Das NT hatte so ziemlich alle Schikanen wie:
- Stromquellenregelung in 4 Bereichen (6A, 600mA, 60mA, 6mA)
- elektronische Anzeige für überhöhte Verlsutleistung
- thermische Schutzschaltung
- einstellbare Spannungsbegrenzung
- externe Senseleitungen
- Digitalanzeige für Strom und Spannung umschaltbar in 5 Messbereichen.
Um die Kühlung im Griff zu behalten wird die Eingangsspannung in
3 Bereichen (12V, 24V, 35V) manuell angepasst. So was könnte man
heute natürlich auch elektronisch machen. Dadurch bleibt die
max. Verlustleistung im Rahmen von max. ca. 150W.
Die Schaltungen waren aber komplett selbst entwickelt, unter Einsatz
damals verfügbarer modernster OPVs und digitalen ADC usw.
Gruß Uwi