Re: spannungsverstärker mit lm 358
Hallo.
Da liegt grundsätzlich ein Verständnisfehler vor. Ein Verstärker (egal, ob die Bauweise dieses Verstärkers sich einer Transistor- oder einer Operationsverstärkerschaltung bedient) verstärkt Spannungsunterschiede oder Wechselspannungen, es sei denn, eine Röhre in Anodenbasisschaltung oder Gitterbasisschaltung* oder ein Transistor (bipolar) als Stromverstärker (=Kollektorschaltung) liegt vor.
*: Die verstärkt zwar schon die Spannung, aber nicht mehr bei so niederohmiger Last wie entweder Relais oder Transistorschaltstufe. Und wo wir übrigens schon beim Signalweitertransport sind: Worauf Du mit dem Kabel hinaus willst, ist mir nur teilweise klar.
Andererseits um zu hohe (Q=0)-Pegel oder (Q=1)-Pegel auf den Wert zu bringen, bedient man sich eines Schmittriggers.
Erkläre mal:
WAS eigentlich ansteuert (eine Karte in einem PC, oder was anderes), woraus Du schliesst, dass 13V sich besser eignen als 3 (Genau 10 weniger...?) und schliesst, dass die Netzteile genügend Strom abgeben können und den Rest der Schaltung nicht stören, und poste ein Schaltbild von der Schaltung, mit der Du es erfolglos versucht hast (oder hättest vorhaben wollen zu versuchen).
Und kläre:
Ist Deine Sorge, die Spannung könnte unter die Anzugsspannung des Relais fallen, oder gehts um etwas anderes?
Oder Vorschlag: Nehme halt die 3V zum Ansteuern eines Relais, und schalte damit eine Spannung von ca. 5V von einer anderen Spannungsquelle. Und mit den dadurch geschalteten 5V betreibst Du über 150 Ohm die LED, bei 2 in Serie über 82 Ohm.
MfG, Michael