Widerstandmessgerät selber bauen

Ich will ein Wiederstandmessgerät (Resitenz/Reaktanz)selber bauen. Ich habe die technischen Vorgaben und suche nun eine Anleitung oder jemanden, der mich beim bauen unterstützt.
Gruß Martin

Ich will ein Wiederstandmessgerät (Resitenz/Reaktanz)selber
bauen. Ich habe die technischen Vorgaben und suche nun eine
Anleitung oder jemanden, der mich beim bauen unterstützt.
Gruß Martin

Hallo Martin,

Hmm - je nachdem wie genau dieses Messgerät werden soll, ist das ein unter Umständen sehr ehrgeiziges Projekt.
Gib doch mal die technischen Vorgaben ( zumindest Messbereich und Messgenauigkeit sowie die Anzeige- oder Messwertausgabeart ) an, damit man sich besser ein Bild machen kann.

Gruss,
Jürgen

Ein Widerstandsmessgerät zu bauen ist wenn es nicht sehr genau sein muss sehr einfach:
Du benötigst:

  • Drehspulenmessinstrument für Strom
  • eventuell Messwiderstände (+/-1% langt eigentlich auch schon sind billiger als „echte“ MEsswiderstände)
  • Spannungsquelle
  • Testwiderstände
  1. Du baust aus Drehspulenmessinstrument und Batterie einen geschlosenen Stromkreis auf.
  2. An einer Stelle unterbrichst du Ihn und klemmst einen Testwiderstand ein
  3. Wert ablesen.
    Erklärung:
    In einer Reihenschaltung ist der Strom an jeder stelle im Stromkreis gleich. Un gehen wir davon aus, dass unsere Batterie 0,01A liefert. Ist kein Widerstand eingebaut hast du eienn Kurzschluss und dann fließt der maximale Strom (Kurzschlussstrom). Das entspricht 0Ohm, da der Innenwiderstand der Messleitungen und des Drehspuleninstruments bei unserer Messgenauigkeit vernachlässigt werden kann. Setzt man nun einen Widerstand ein, stellt sich anch dem Ohmschen-Gesetz ein ganzbestimmer Strom ein (I = U / R) Nun muss man wenn man zum rechnen zu faul ist anhand der Testwiderstände die Skala eichen oder man kann seine Rechnung überprüfen. Dies geht nur, weil die Batteriespannung konstant ist (zumindest für unsere MEssgeneuigkeit).
    Will man den MEssbereich verändern, kann man nun die MEsswiderstände noch reinschalten.
    Viel Spaß beim tüfteln!!!

Gruß [email protected]

Hallo Christian,

Das was Du beschrieben hast ist wirklich der einfachste denkbare Aufbau zum (ungefähren) Ermitteln eines ohmschen Widerstandes.
Leider ist das eher ein Schätzeisen, als ein Messgerät, denn schon damit, dass die Batterie im Prinzip eine Spannungs- und keine Stromquelle und dazu noch mit einem (für ein Referenzelement) miserablen Innenwiderstand und Toleranz ist, fangen die Probleme an…
Ausserdem hat er geschrieben, dass das Widerstandsmessgerät, das er bauen will den komplexen BLINDwiderstand auch noch messen können soll. Damit wird es wahrscheinlich mit weniger als einer komplexen Widerstandsmessbrücke nicht funktionieren.

Gruss,
Jürgen

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Gib doch mal die technischen Vorgaben ( zumindest Messbereich
und Messgenauigkeit sowie die Anzeige- oder Messwertausgabeart
) an, damit man sich besser ein Bild machen kann.

Ich brauche eine Strom von 800 mAmp (sinus bei 50 KHz)
Resistenterwiderstand:0-1000 Ohm
Reaktiverwiderstand: 0-200 Ohm
Empfindlichkeit 1 Ohm
Einen Testwiderstand von Resistanz 380/Reaktanz 47 Ohm

Das ganz soll mit einem Akku betrieben werden (portabel sein)

Kann ich ein handelsübliches Meßgerät als Basis verwenden und dann modifizieren?

Gruß
Martin