Luftkennlnie

Von: , Frage gestellt am Fr, 27. Feb 2009

Hallo zusammen,

Folgende frage habe ich:
In eine Anlage (Rohrleitunsnetz) wird die warme Luft mit einem Ventilator geblasen. Die Ventilatorkennlnie besitze ich. Der Betriebspunkt ist da auch eingetragen. Meine idee war aus dieser kennlnie mir die Drucke in allen Orten von Rohrleitung abzulesen, wiel ich die Volöumenströme für jedes Rohrleitunsstück kenne (berechnet aus der Bilanz). Mittlerweile habe ich festgestellt, dass meine Ventilatorkennlnie nur bis dem ersten Abzweig der Rohrleitung gelten müsste. Ich denke so nach dieser Logik: Wenn ich 15.000m3/h blase, dann lese ich aus der Kennlnie Druck p=1000 Pa. Danach teilt sich die RL auf zwei und somit auch der Strom. (alle Rohrleitunegn sind fi=500mm) Wenn ich jetzt in einem der beiden parallelen Rohre für V=7.500m3/h den Druck aus Kennlnie ablesen will, bekomme ich dann laut Ventilatorkennlnie p=1500Pa. Also, obwohl ich den kleineren Volumenstrom habe, lese ich einen höheren Wert von Druck ab. Es macht also kein Sinn.
Fazit: Wenn meine Rohrleitung nicht aus einem Rohr sondern aus mehrere Abzweigungen zusammengebaut ist, gilt meine Ventilator-Kennlnie hier nicht mehr. Stimmt?
Oder mache ich was falsch? Was mir noch auffällt ist die alle Drucke aus der Anlagen-Kennlnie (Rohrleitungskennlnie) und nicht aus der Ventilatorkennlnie versuchen abzulesen. Vielleicht so sollte man es machen. Dafür müsste ich mir aber die Anlagenkennlnie berechnen, weil sie auf meiner Ventilatorkennlnie nicht eingetragen ist.

Was meint Ihr?

Danke! Grüße!

Tomasz

7 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach einer Stunde 0 hilfreich
    Re: Luftkennlnie

    Hallo zusammen,

    Folgende frage habe ich:
    In eine Anlage (Rohrleitunsnetz) wird die warme Luft mit einem
    Ventilator geblasen. Die Ventilatorkennlnie besitze ich. Der
    Betriebspunkt ist da auch eingetragen. Meine idee war aus
    dieser kennlnie mir die Drucke in allen Orten von Rohrleitung
    abzulesen, wiel ich die Volöumenströme für jedes
    Rohrleitunsstück kenne (berechnet aus der Bilanz).
    Mittlerweile habe ich festgestellt, dass meine
    Ventilatorkennlnie nur bis dem ersten Abzweig der Rohrleitung
    gelten müsste. Ich denke so nach dieser Logik: Wenn ich
    15.000m3/h blase, dann lese ich aus der Kennlnie Druck p=1000
    Pa. Danach teilt sich die RL auf zwei und somit auch der
    Strom. (alle Rohrleitunegn sind fi=500mm) Wenn ich jetzt in
    einem der beiden parallelen Rohre für V=7.500m3/h den Druck
    aus Kennlnie ablesen will, bekomme ich dann laut
    Ventilatorkennlnie p=1500Pa. Also, obwohl ich den kleineren
    Volumenstrom habe, lese ich einen höheren Wert von Druck ab.
    Es macht also kein Sinn.
    Fazit: Wenn meine Rohrleitung nicht aus einem Rohr sondern aus
    mehrere Abzweigungen zusammengebaut ist, gilt meine
    Ventilator-Kennlnie hier nicht mehr. Stimmt?
    Falsch!Die Ventilatorkennlinie gilt weiterhin, die Abzweigungen beeinflußen nur die Anlagenkennlinie. Wenn Du die Luftmenge über Abzweigungen aufteilst, fördert der Ventilator immer noch die Geamtmenge, was Du danach mit den Teilmengen machst, ist dem Ventilator egal. Oder mache ich was falsch? Was mir noch auffällt ist die alle
    Drucke aus der Anlagen-Kennlnie (Rohrleitungskennlnie) und
    nicht aus der Ventilatorkennlnie versuchen abzulesen.
    Was Du an Drücken entlang einer Rohrleitung misst ist der Druck nach Ventiltor abzüglich der Druckverluste im Rohrstück vom Ventilator bis zur Messstelle. Vielleicht so sollte man es machen. Dafür müsste ich mir aber
    die Anlagenkennlnie berechnen, weil sie auf meiner
    Ventilatorkennlnie nicht eingetragen ist.
    Die Anlagenkennlinie mußt Du selbst ermitteln und ins Diagramm der Ventilatorkennlinie einzeichnen. Der Ventilatorhersteller kann Dir die Anlagenkennlinie ja nicht liefern, da er Deine Anlage nicht kennt.

    Ich weiß nicht, warum Du diese Betrachtungen jetzt erst machst, nachdem die Anlage offensichtlich bereits beteht. Normalerweise werden diese Daten vorausberechnet und wenn bestimmte Mengen oder Drücke einzuhalten sind, muß man Messstellen und Stellglieder vorsehen, um die Sollwerte einzustellen. Die Kennlinien und Berechnungen der Anlagenkennlinie sind längst nicht so exakt, als dass man sich Nachmessungen ersparen könnte.

    Wolfgang D.

    • Antwort von nach 3 Tagen 0 hilfreich
      Re^2: Luftkennlnie

      Hallo Wolfgang,

      vielen Dank!
      Diese betrachtungen mache ich jetzt obwohl die Anlage schon steht, weil es sich hier um eine Optimierung handelt. Ich will eine heiße Abluft der Zuluft anschliessen und somit Energie zurückgewinnen.

      Ja die Messungen mussen gemacht werden. Ich will aber im Vorfeld wissen, welche Messergebnisse ich erwarten soll. Am sonsten will ich die dann interpretieren können. ich mache also die teoretische Betrachtung schon jetzt und dann vergleiche die mit den Messungen.

      Ich muss Dich noch mal fragen, weil ich es deiner Antwort nicht eindeutig entnehmen kann:
      - Kann ich, aus den Volumenströme, die ich kenne, für jeden Teil der Rohrleitungsnetz (auch nach dem Abzweig) die Drücke aus der Anlagenkennlinie entnehmen? Und werden das die reale Drücke die in der Anlage herschen (also dp_statisch + p_dynamisch) oder nur die Druckverluste oder Totaledruckerhöhung oder noch was anders?

      Allgemein: Was sagt mir real die Ventilator- und was die Anlagenkennlnie? (Definition kenne ich, ist mir aber nicht eindeutig interpretierbar)

      Danke!
      Grüße!

      Tomasz [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

      • Antwort von nach 3 Tagen 0 hilfreich
        Re^3: Luftkennlnie

        Hallo Wolfgang,

        vielen Dank!
        Diese betrachtungen mache ich jetzt obwohl die Anlage schon
        steht, weil es sich hier um eine Optimierung handelt. Ich will
        eine heiße Abluft der Zuluft anschliessen und somit Energie
        zurückgewinnen.

        Ja die Messungen mussen gemacht werden. Ich will aber im
        Vorfeld wissen, welche Messergebnisse ich erwarten soll. Am
        sonsten will ich die dann interpretieren können. ich mache
        also die teoretische Betrachtung schon jetzt und dann
        vergleiche die mit den Messungen.

        Ich muss Dich noch mal fragen, weil ich es deiner Antwort
        nicht eindeutig entnehmen kann:
        - Kann ich, aus den Volumenströme, die ich kenne, für jeden
        Teil der Rohrleitungsnetz (auch nach dem Abzweig) die Drücke
        aus der Anlagenkennlinie entnehmen? Und werden das die reale
        Drücke die in der Anlage herschen (also dp_statisch +
        p_dynamisch) oder nur die Druckverluste oder
        Totaledruckerhöhung oder noch was anders?

        Allgemein: Was sagt mir real die Ventilator- und was die
        Anlagenkennlnie? (Definition kenne ich, ist mir aber nicht
        eindeutig interpretierbar)
        Hallo Tomasz,
        offensichtlich hast Du eine etwas kompliziertere Anlage als nur ein Rohr bestimmter Länge, sondern Verzweigungen und möglicherweise auch unterschiedliche Durchmesser. Das macht die Berechnung umfangreicher, indem Du die Anlagenkennlinie abschnittsweise berechnen mußt.

        Pumpenkennlinie: Sie gibt an, welche Menge die Pumpe bzw. Ventilator in Abhängigkeit vom Förderdruck liefert, also die Förderverhältnisse an der Maschine selbst. Bei einem verzweigten System mußt Du also berechnen, was strömt durch die einzelnen Zweige, dann addierst Du die Mengen und die Pumpenkennlinie liefert Dir dann den zughörigen Druck.
        Anlagenkennlinie: Hier interessieren die Druckverluste bzw. die stat. Drücke. Üblicherweise interssieren nur die Drücke am Ein- und Austritt der Anlage. Bei verzweigten Anlagen kann man das System nur abschnittsweise berechnen.

        Der Ventilator stellt eine bestimmte Luftmenge bei einem max. Druck zur Verfügung. Was aber durch die einzelnen Strängen eines verzweigten Systems strömt kommt auf die Leitungsdruckverluste an und hier wirds mühsam: Zuerst mußt Du die Mengen annehmen, damit erhälst Du den Druck nach Ventilator. Dann mußt Du prüfen, ob die Leitungen diese Menge auch schlucken bei den sich einstellenden Systemdrücken. Das ist mühsame Iteration (durch Annahme der Teilmengen und Nachprüfen der sich einstellenden Drücke) und am besten durch ein Programm (Excel!) am PC zu lösen.

        Grüße

        Wolfgang D.









        Hallo zusammen,

        Folgende frage habe ich:
        In eine Anlage (Rohrleitunsnetz) wird die warme Luft mit einem
        Ventilator geblasen. Die Ventilatorkennlnie besitze ich. Der
        Betriebspunkt ist da auch eingetragen. Meine idee war aus
        dieser kennlnie mir die Drucke in allen Orten von Rohrleitung
        abzulesen, wiel ich die Volöumenströme für jedes
        Rohrleitunsstück kenne (berechnet aus der Bilanz).
        Mittlerweile habe ich festgestellt, dass meine
        Ventilatorkennlnie nur bis dem ersten Abzweig der Rohrleitung
        gelten müsste. Ich denke so nach dieser Logik: Wenn ich
        15.000m3/h blase, dann lese ich aus der Kennlnie Druck p=1000
        Pa. Danach teilt sich die RL auf zwei und somit auch der
        Strom. (alle Rohrleitunegn sind fi=500mm) Wenn ich jetzt in
        einem der beiden parallelen Rohre für V=7.500m3/h den Druck
        aus Kennlnie ablesen will, bekomme ich dann laut
        Ventilatorkennlnie p=1500Pa. Also, obwohl ich den kleineren
        Volumenstrom habe, lese ich einen höheren Wert von Druck ab.
        Es macht also kein Sinn.
        Fazit: Wenn meine Rohrleitung nicht aus einem Rohr sondern aus
        mehrere Abzweigungen zusammengebaut ist, gilt meine
        Ventilator-Kennlnie hier nicht mehr. Stimmt?
        Falsch!Die Ventilatorkennlinie gilt weiterhin, die
        Abzweigungen beeinflußen nur die Anlagenkennlinie. Wenn Du die
        Luftmenge über Abzweigungen aufteilst, fördert der Ventilator
        immer noch die Geamtmenge, was Du danach mit den Teilmengen
        machst, ist dem Ventilator egal. Oder mache ich was falsch? Was mir noch auffällt ist die alle
        Drucke aus der Anlagen-Kennlnie (Rohrleitungskennlnie) und
        nicht aus der Ventilatorkennlnie versuchen abzulesen.
        Was Du an Drücken entlang einer Rohrleitung misst ist der
        Druck nach Ventiltor abzüglich der Druckverluste im Rohrstück
        vom Ventilator bis zur Messstelle. Vielleicht so sollte man es machen. Dafür müsste ich mir aber
        die Anlagenkennlnie berechnen, weil sie auf meiner
        Ventilatorkennlnie nicht eingetragen ist.
        Die Anlagenkennlinie mußt Du selbst ermitteln und ins Diagramm
        der Ventilatorkennlinie einzeichnen. Der Ventilatorhersteller
        kann Dir die Anlagenkennlinie ja nicht liefern, da er Deine
        Anlage nicht kennt.

        Ich weiß nicht, warum Du diese Betrachtungen jetzt erst
        machst, nachdem die Anlage offensichtlich bereits beteht.
        Normalerweise werden diese Daten vorausberechnet und wenn
        bestimmte Mengen oder Drücke einzuhalten sind, muß man
        Messstellen und Stellglieder vorsehen, um die Sollwerte
        einzustellen. Die Kennlinien und Berechnungen der
        Anlagenkennlinie sind längst nicht so exakt, als dass man sich
        Nachmessungen ersparen könnte.

        Wolfgang D.

        • Antwort von nach 3 Tagen 0 hilfreich
          Re^4: Luftkennlnie

          Hallo Wolfgang,


          vielen dank!

          Heisst es also, dass wenn meine Rohrleitung auf zwei geteilt wird, wo in einem Zweig 2/3 des Gesamtstroms und in dem zweiten nur 1/3 strömt, herscht in den beiden Zweige der gleiche Druck, der allerdings gleich dem Druck vor der Abzweigung ist?
          Natürlich angenommen, daß in Rohrleitung keine Druckverluste an der Länge.

          Grüße,

          Tomasz















          Hallo Tomasz,
          offensichtlich hast Du eine etwas kompliziertere Anlage als
          nur ein Rohr bestimmter Länge, sondern Verzweigungen und
          möglicherweise auch unterschiedliche Durchmesser. Das macht
          die Berechnung umfangreicher, indem Du die Anlagenkennlinie
          abschnittsweise berechnen mußt.

          Pumpenkennlinie: Sie gibt an, welche Menge die Pumpe bzw.
          Ventilator in Abhängigkeit vom Förderdruck liefert, also die
          Förderverhältnisse an der Maschine selbst. Bei einem
          verzweigten System mußt Du also berechnen, was strömt durch
          die einzelnen Zweige, dann addierst Du die Mengen und die
          Pumpenkennlinie liefert Dir dann den zughörigen Druck.
          Anlagenkennlinie: Hier interessieren die Druckverluste bzw.
          die stat. Drücke. Üblicherweise interssieren nur die Drücke am
          Ein- und Austritt der Anlage. Bei verzweigten Anlagen kann man
          das System nur abschnittsweise berechnen.

          Der Ventilator stellt eine bestimmte Luftmenge bei einem max.
          Druck zur Verfügung. Was aber durch die einzelnen Strängen
          eines verzweigten Systems strömt kommt auf die
          Leitungsdruckverluste an und hier wirds mühsam: Zuerst mußt Du
          die Mengen annehmen, damit erhälst Du den Druck nach
          Ventilator. Dann mußt Du prüfen, ob die Leitungen diese Menge
          auch schlucken bei den sich einstellenden Systemdrücken. Das
          ist mühsame Iteration (durch Annahme der Teilmengen und
          Nachprüfen der sich einstellenden Drücke) und am besten durch
          ein Programm (Excel!) am PC zu lösen.

          Grüße

          Wolfgang D.









          • Antwort von nach 4 Tagen 0 hilfreich
            Re^5: Luftkennlnie

            Hallo Wolfgang,


            vielen dank!

            Heisst es also, dass wenn meine Rohrleitung auf zwei geteilt
            wird, wo in einem Zweig 2/3 des Gesamtstroms und in dem
            zweiten nur 1/3 strömt, herscht in den beiden Zweige der
            gleiche Druck, der allerdings gleich dem Druck vor der
            Abzweigung ist?
            Natürlich angenommen, daß in Rohrleitung keine Druckverluste
            an der Länge.

            Hallo Tomasz,
            wenn nach der Abzweigung in den beiden Leitungen gleiche Druckverluste auftreten, dann ist die durchströmende Menge nur von den Leitungsquerschnitten abhängig. Sind diese im Verhältnis 1:2, dann
            teilen sich auch die Luftmengen entprechend auf. Sollten die Druckverluste in einem Leitungsteil höher sein als im Anderen, kann man das durch höhere Leitungsquerschnitte kompensieren, was natürlich bei einer vorhandenen Anlage nicht möglich ist. Hier kann man die Mengen nur einstellen, wenn die Druckverluste durch Einbau von Schikanen verändert werden.

            Wolfgang D.














            Hallo Tomasz,
            offensichtlich hast Du eine etwas kompliziertere Anlage als
            nur ein Rohr bestimmter Länge, sondern Verzweigungen und
            möglicherweise auch unterschiedliche Durchmesser. Das macht
            die Berechnung umfangreicher, indem Du die Anlagenkennlinie
            abschnittsweise berechnen mußt.

            Pumpenkennlinie: Sie gibt an, welche Menge die Pumpe bzw.
            Ventilator in Abhängigkeit vom Förderdruck liefert, also die
            Förderverhältnisse an der Maschine selbst. Bei einem
            verzweigten System mußt Du also berechnen, was strömt durch
            die einzelnen Zweige, dann addierst Du die Mengen und die
            Pumpenkennlinie liefert Dir dann den zughörigen Druck.
            Anlagenkennlinie: Hier interessieren die Druckverluste bzw.
            die stat. Drücke. Üblicherweise interssieren nur die Drücke am
            Ein- und Austritt der Anlage. Bei verzweigten Anlagen kann man
            das System nur abschnittsweise berechnen.

            Der Ventilator stellt eine bestimmte Luftmenge bei einem max.
            Druck zur Verfügung. Was aber durch die einzelnen Strängen
            eines verzweigten Systems strömt kommt auf die
            Leitungsdruckverluste an und hier wirds mühsam: Zuerst mußt Du
            die Mengen annehmen, damit erhälst Du den Druck nach
            Ventilator. Dann mußt Du prüfen, ob die Leitungen diese Menge
            auch schlucken bei den sich einstellenden Systemdrücken. Das
            ist mühsame Iteration (durch Annahme der Teilmengen und
            Nachprüfen der sich einstellenden Drücke) und am besten durch
            ein Programm (Excel!) am PC zu lösen.

            Grüße

            Wolfgang D.









            • Antwort von nach 4 Tagen 0 hilfreich
              Re^6: Luftkennlnie

              Hallo Wolfgang,


              meine Frage war eher:

              Gilt: p1 = p2 = p3

              wenn:
              Strom1: Hauptrohr mit ganzem Strom
              Strom2: Abzweigung 1 mit 1/3 des Volumenströmes
              Strom2: Abzweigung 2 mit 2/3 des Volumenströmes
              ?

              Grüße,

            • Antwort von nach 5 Tagen 0 hilfreich
              Re^7: Luftkennlnie

              Hallo Tomasz,
              damit in den Leitungssträngen eine Strömung stattfindet, muß zwischen Ein- und Austritt ein Gefälle, vorhanden sein, dass sich auch als Druckverlust dp messen lässt. p1 = p2 = p3 gilt also nicht!

              Strom1: Hauptrohr mit ganzem Strom; Eintrittsdruck = p1, Austrittsduck p2 = p1-dp0 Strom2: Abzweigung 1 mit 1/3 des Volumenströmes; Eintrittsdruck =p2, Austrittsdruck p3 = p2 -dp1
              Strom2: Abzweigung 2 mit 2/3 des Volumenströmes;Eintrittsdruck =p2, Austrittsdruck p3 = p2 -dp2.
              Wenn beide Abzweigungen im gleichen Raum oder System enden, dann herrscht am Austrii beider Abzweigungen der Systemdruck pS, d.h. der Druckverlust in den Abzweigungen beträgt jeweils dp1 =dp2 = p2 -pS

              Du gehst immer davon aus, dass in Abzweigung 1 mit 1/3 des Volumenstromes beaufschlagt wird ud Abzweigung 2 mit 2/3. Das ist nicht zwingend gewährleistet, sondern von den Querschnitten und Druckverlusten abhängig.

              Grüße

              Wolfgang D. [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

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