Woher kommt die Strahlung beim schnurl. Telefon?

Hallo,

ich habe mal eine Frage und hoffe, daß mir jemand helfen kann.

Bekanntermaßen haben schnurlose Telefongeräte das Problem einer besonders hohen Strahlenbelastung, im Gegensatz zum Handy auch denn, wenn nicht telefoniert wird. Für mich ist dieses Risiko Grund genug, auf ein schnurloses Telefon zu verzichten.

Woher aber kommt diese Strahlung eigentlich? Von der Basis oder dem Handgerät? Diese Frage ist für mich wichtig, weil ich ein Telefon kaufen möchte, das sich aber um schnurlose Geräte erweitern läßt und folglich mit einer Antenne ausgestattet ist. Bleibt die völlig deaktiviert, bis ich ein Handgerät anschließe, oder strahlt die auch fleissig vor sich hin?

Würde mich freuen, wenn jemand dazu was schreiben könnte.

Christian

Hi,

Bekanntermaßen haben schnurlose Telefongeräte das Problem
einer besonders hohen Strahlenbelastung, im Gegensatz zum
Handy auch denn, wenn nicht telefoniert wird. Für mich ist
dieses Risiko Grund genug, auf ein schnurloses Telefon zu
verzichten.

Ich wüsste mal gerne, woher deine Informationen stammen? Schau mal hier:

http://www.bag.admin.ch/strahlen/nonionisant/emf/h_f…

Hallo!

Ich weiß nicht, wo Du einen Widerspruch zu dem siehst, was ich schreibe.

Chris

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Hallo,

ich habe mal eine Frage und hoffe, daß mir jemand helfen kann.

Bekanntermaßen haben schnurlose Telefongeräte das Problem
einer besonders hohen Strahlenbelastung, im Gegensatz zum
Handy auch denn, wenn nicht telefoniert wird.

Auch Handies strahlen wenn nicht telefoniert wird!

Woher aber kommt diese Strahlung eigentlich? Von der Basis
oder dem Handgerät? Diese Frage ist für mich wichtig, weil ich
ein Telefon kaufen möchte, das sich aber um schnurlose Geräte
erweitern läßt und folglich mit einer Antenne ausgestattet
ist. Bleibt die völlig deaktiviert, bis ich ein Handgerät
anschließe, oder strahlt die auch fleissig vor sich hin?

Die strahlt in den meisten Faellen fleissig vor sich hin! Getreu dem Motto „Is it a bug or a feature?“ suchen die meisten Basisstationen Mobilteile in ihrer Umgebung. Und IMHO muessen sie ja dafuer auch senden (Erkennung, etc…)

Allerdings ist das ein Frage, die selten gestellt wird in Zusammenhang mit Telefonen, also auch nirgendswo in technischen Infos vermerkt ist. Wende dich am besten mal an einen der hierzulande groessten Mobiltelefonhersteller: Siemens, http://www.my-siemens.com/customercare oder 01805/333226 (12 Cent/min)

Würde mich freuen, wenn jemand dazu was schreiben könnte.

Christian

Ciao! Bjoern

Hallo,

siehe mal hier:

http://www.handywellen.de/canvas.html?index.html&2

mfg: Josef

Ich weiß nicht, wo Du einen Widerspruch zu dem siehst, was ich
schreibe.
Chris

schnurlos-telefone (oder die basistation) können keine höhere sendeleistung als handys haben weil der abstand sender-empfänger beim schnurlos-telefon nur in metern vorhanden ist - beim handy sind es u.U. ein paar kilometer bis zum nächsten funkzellensender.

in deinem text steht es genau andersrum:

Bekanntermaßen haben schnurlose Telefongeräte das Problem
einer besonders hohen Strahlenbelastung, im Gegensatz zum
Handy auch denn, wenn nicht telefoniert wird. Für mich ist

STK

Ich würde mir kein Urteil darüber erlauben…
…was gesundheitsgefährdend sein könnte, und was nicht.

Nur weil das eine Gerät weniger strahlt, als das andere, heißt es ja nicht, daß es ungefährlich ist. Rauchen galt früher auch nicht als gefährlich, ebenso wie der Job als Radartechniker bei der Bundeswehr.
Also lass’ solchen Menschen Ihre Meinung und spar Dir die Überzeugungsabreit.

Gruß

Markus

Links zum Thema…???
Hi Josef!
Links?? Mehrzahl? Das war nur einer, und dazu noch der einseitigste, den ich je zu dem Thema gesehen hab.
Bei sowas frag ich mich immer, wie wohl seinerzeit die Argumente der Bundeswehr zu den Klagen der Radarstrahlenopfer ausgesehen haben. Vermutlich ähnlich.
Und vermutlich hättet Ihr euch mit solchen Argumenten zufrieden gegeben.

Na denn Prost…

Gruß

Markus

Hi, schaue mal hier rein :wink:http://www.quarks.de/elektrosmog/01.htm

Schöne Grüsse

Günter

Hallo,
Radarstrahlung mit Impulsen im Magawattbereich und Elektromagnetische Wellen beim Mobilfunk mit einer Leistung von
einigen Milliwatt ist wohl hier der gewisse Unterschied.
Übrigens haben sich die Radartechniker nicht an der Antenne
„verbrannt“ sondern durch die Röntgenstrahlung der Röhren bei den Wartungsarbeiten.

mfg: Josef

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi

es gibt sehr wohl den unterschied der Quantität.
Trink mal ein Jahrzehnt pro Tag einen Liter Schnaps oder nur ein
Gläschen oder rauche am Tag 2 Packungen Zigaretten oder nur 3 Stengel.
Na, na… kommst Du selbst noch drauf?

nicki

…was gesundheitsgefährdend sein könnte, und was nicht.

Nur weil das eine Gerät weniger strahlt, als das andere, heißt
es ja nicht, daß es ungefährlich ist. Rauchen galt früher auch
nicht als gefährlich, ebenso wie der Job als Radartechniker
bei der Bundeswehr.
Also lass’ solchen Menschen Ihre Meinung und spar Dir die
Überzeugungsabreit.

Gruß

Markus

Hallo,

Du hast sowohl in der Basisstation als auch im Schnurlosen einen Sender, sonst ginge die Verbindung nur einseitig.
Ob die Basisstation auch sendet, wenn kein Mobilteil angemeldet ist, läßt sich nicht sagen. Wenn in der Anleitung genannt wird, daß du an der Basisstation erst irgendwelche Funktionen aktivieren mußt, wäre das Indiz (kein Beweis) dafür, daß der Sender erst nach Anmeldung eines Mobilteils sendet.

Daß ein DECT-Telefon (also das schnurlose zuhause) schädlicher sein soll als ein GSM-Telefon liegt daran, daß die DECT-Basisstation konstant sendet, während ein GSM-Telefon nur periodisch und beim Telefonieren sendet.

Das ändert nichts daran, daß die Sendeleistung von DECT- und GSM-Telefonen weit (Faktor 1000) unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte liegt.
Die Diskussion darüber ist leider häufig sehr unsachlich. Da uns Menschen ein Sinn für Hochfrquenz fehlt, sind viele verunsichert und eher bereit, an eine Gefährdung zu glauben als umgekehrt.

Vielleicht ein paar kurze Auszüge:

  • Leberecht von Klitzing hat EEG-Veränderungen nachgewiesen. Stimmt, aber nicht mit einem Mobiltelefon, sondern mit einem medizinischen Bestrahlungsgerät bei 150MHz, daß eine sehr hohe Leistung hat. Dieser Gerät überschreitet die normalen Grenzwerte um ein vielfaches, da sich diesem Gerät nur Menschen wissentlich und unter medizinischer Aufsicht aussetzen.
    Außerdem entsprechen die EEG-Veränderungen denen, die bei Aufmerksamkeitsverlusten von Probanden auch ohne HF-Einwirkung festgestellt werden können, die Probanden sind also nach 15 Minuten still liegen wahrscheinlich nur eingedöst. Das würde auch erklären, warum die behaupteten Feststellungen von keinem anderen Wissenschaftler nachvollzogen werden konnten.
    Übrigens führt Herr v. Klitzing gerne die Berufsbezeichnung „Medizinphysiker“ - dies ist kein offizieller Titel/Beruf…
    Er sollte auch einmal seine Versuche unter Aufsicht der Forschungsgesellschaft Funk (http://www.fgf.de) wiederholen - dabei konnte er seine eigenen Ergebnisse nicht erneut nachweisen.

  • Es gibt noch zu wenige Studien zu diesem Thema.
    Nun, deshalb wird immer noch weiter geforscht. Aber mittlerweise gibt es über 20000 Studien, die keine Beeinflussung nachweisen konnten, solange die Sendeleistung nicht um ein vielfaches über die allgemeinen Grenzwerte gesteigert wurde. Anderslautende Studien konnten bisher alle wiederlegt werden.

Auch wenn mir jetzt sicherlich Einseitigkeit vorgeworfen wird, bin ich der Meinung, daß hier viel Unsicherheit durch Sensationsjournalismus erzeugt wurde. Solange es keine haltbaren Studien zur Schädlichkeit von HF unterhalb der derzeitigen Grenzwerte gibt, fühle ich mich sicher. Das typische Argument, die Studien, die keine Gefahren nachweisen, seine alle von der Industrie u.ä. gekauft, kann ich bei der Vielzahl von Studien nicht glauben. Schließlich kann man auch andersherum sagen, daß Leberecht von Klitzing nicht wenig von seinen Aussagen profitiert…

Ich habe mir meine Meinung im übrigen nach intensiven Lesen diverser Quellen gebildet. Sei es http://www.bfs.de, http://www.regtp.de, http://www.fgf.de, http://www.handywellen.de, http://www.gwup.org oder eben auch die „andere Seite“, http://www.buergerwelle.de.
Mein Fazit daraus ist, daß sich die Mobilfunkgegner häufig schon selbst als unkundig beweisen.
Typisch zum Beispiel die Forderung, Basisstationen müßten ihre Leistungen auf das geringstmögliche Maß reduzieren. Wer einmal die Stromrechnung einer solchen Station gesehen hat, wird nicht mehr daran zweifeln, daß dies im ureigensten Interesse der Betreiber ist und im GSM-Standard explizit vorgeschrieben ist.
Außerdem können die Aussagen der Mobilfunkgegener der Mobilfunkgegner fast immer gut wiederlegt werden - andersherum gelingt das garnicht.

Mein Interesse an den Auswirkungen ist übrigens sehr groß: Ich vertraue meinem Arbeitgeber meine Gesundheit nicht blind an und möchte daher durchaus wissen, ob dessen Aussagen stimmen, bevor ich mich an meinen Arbeitsplatz eventuellen Gefahren aussetze!

Sven

PS: Bei Antworten bitte nur sinnvoll begrenzt zitieren, nachdem meine Ausführungen doch extrem lang geworden sind.