Lästige Faxwerbung

Bekomme ständig Werbefaxe von einer angeblichen Firma im Antwerpener Hafen mit der Rück-Fax-Nr. 01805005486
mind. schon 60 stck.
Unter der selben Nr. kann ich auch ein Verbandskoffer bekommen.

Wie kann ich die Rufnummer Identifizieren.
Abmahnung und dergl. alles ohne Erfolg!!

Hatte schon ähnliche Fälle, die habe ich aber alle „abstellen“ können!

Was nu…?

Gruss

Matthias

Hallo Matthias,
diese Firma mit dem Verbandskoffer nach angeblich neuer EU-Norm?
Du kannst unter http://www.regtp-de versuchen den Inhaber der Nummer herauszubekommen und ihn per Fax auffordern, dies zu unterlassen. Oder wende dich an Klaus und Rolf unter http://www.spamflam.de
Gruss Sebastian

Hallo Matthias,

ich habe eine Software zur Rückwärtssuche bei Telefon-/Faxnummern. Habe die Nummer mal eingegeben. Sie zeigt mir allerdings kein Ergebnis an. Die Nummer ist also nicht im Datensatz enthalten.

Sorry.
Dany

Bekomme ständig Werbefaxe von einer angeblichen Firma im
Antwerpener Hafen mit der Rück-Fax-Nr. 01805005486
mind. schon 60 stck.
Unter der selben Nr. kann ich auch ein Verbandskoffer
bekommen.

Wie kann ich die Rufnummer Identifizieren.
Abmahnung und dergl. alles ohne Erfolg!!

Hatte schon ähnliche Fälle, die habe ich aber alle „abstellen“
können!

Was nu…?

Wegen der Deppen habe ich über die IHK Informationen eingeholt. Es wurde mir schriftlich mitgeteilt, daß die „Wettbewerbszentrale“ in Bad Homburg geschickt hat, aber aus Kostengründen nicht in Belgien klagen wird. Desweiteren habe ich eine Berufsgenossenschaft wegen der Ähnlichkeiten des Warenzeichens angesetzt. Auch diese beurteilen eine Klage in Belgien als problematisch. Kurzum, auf legale Art gibt es derzeit keine Möglichkeiten, dem Schwachsinn schnell ein Ende zu bereiten. Eine Möglichkeit wäre, daß über die RegTP denen die 0180er-Nummer entzogen wird. Doch die sind bislang dazu nicht zu bewegen gewesen. Vielleicht hilft ein Massenprotest oder der Druck, den - oh Wunder - seit wenigen Tagen der Petitionsausschuß des Bundestages auf die Bundesregierung ausüben will.

Mehr dazu im nachfolg. Text von http://www.heise.de

Petitionen gegen Spam
[15.09.2002 13:51]

Der Petitionsausschuss[1] des Deutschen Bundestags will sich dafür einsetzen, die Zusendung unverlangter Werbung mittels Telefax, E-Mail und SMS zu erschweren. Er hat vergangene Woche einvernehmlich beschlossen, die Bundesregierung und die Fraktionen über entsprechende Eingaben zu informieren.

Mehrere Petenten hätten beim Ausschuss die Zusendung von Spam gerügt. Diese erfolge auch, wenn sich der Empfänger in so genannte Robinsonlisten wie E-Robinson[2] eingetragen hat. In den Werbesendungen werde regelmäßig dazu aufgefordert, wertlose Informationen zu hohen Gebühren abzurufen. Einigen Petenten forderten ein härteres Vorgehen des Gesetzgebers: Ein Bußgeld für das Versenden unerwünschter Werbefaxe, -SMS oder -E-Mails soll auch für Telefongesellschaften gelten, wenn sie 0190er-Nummern solchen Unternehmen zur Verfügung stellen, die ihren Sitz im Ausland haben und von dort aus Werbung versenden.

Wer sich beim Petitionsausschuss über Spam beschweren möchte, findet auf dem Server des Bundestags ein PDF-Formular[3], das man ausgefüllt und unterschrieben per Fax oder Post einsenden muss. In dem Formular sind die Bedingungen für eine gültige Eingabe beschrieben. (ad[4]/c’t)


URL dieses Artikels:
http://www.heise.de/newsticker/data/ad-15.09.02-002/
Links in diesem Artikel:
[1] http://www.bundestag.de/gremien/a2/index.html
[2] http://www.robinsonliste.de/
[3] http://www.bundestag.de/gremien/a2/pet_formular.pdf
[4] mailto:[email protected]


Copyright 2002 by Verlag Heinz Heise

Gruss

Matthias