Vorgestern fiel ich aus allen Wolken. Ich bekam eine Kündigung meines DSL-Anschlußes, weil ich die Frechheit hatte, eine Frage zu stellen, die mir bis heute nicht korrekt beantwortet wurde. Ich wollte wissen, wozu ich einen sog. Mitbenutzeranschluß akzeptieren soll, wo ich gar keinen Mitbenutzer beantragt und damit auch in Zukunft nicht haben will. Anstatt einer Anwort wurde mir der Anschluß gekündigt. T-Online will nur Ja-Sager und sonst nichts! Ausdrücklich gekündigt habe ICH nicht, weil ich gar nicht auf diese Idee gekommen bin.
Da ich einen guten Draht zur Muttergesellschaft (in Bonn) habe, machte ich einen Aufstand! Nun sind einige bonner Stabstellen damit beschäftigt, der T-Online in Darmstadt zu erklären, daß man Kunden, die nachfragen, nicht so ohne weiteres rausschmeißen soll/darf. Es ist zu vermuten, daß es auf Geschäftsleitungsebene demnächst einige harte Diskussionen geben wird. Meine Rechnungen habe ich, nebenbei bemerkt, bislang immer bezahlt.
Bei der Regulierungsbehörde habe ich erfahren, daß ich nicht der Einzige bin, denn es getroffen hat. Vornehm ausgedrückt, die http://www.regtp.de hat VIELE Anfragen…
Mich würde interessieren, wen es von Euch getroffen hat. Sollte T-Online in den nächsten Tagen, im Verhältnis zu mir, nicht schnell einlenken, werde ich nämlich die Presse mobilisieren. Dazu kann es nicht schaden, daß auch hier welche dabei sind, die sich über diesen seltsamen Verein und der Tarifumstellung zum 1.5. ärgern.
T-Online kann dir gar nicht den DSL-Anschluß kündigen, weil für den Anschluß dein Vertragspartner die Telekom ist. Dir kann höchstens dein T-Online Zugang gekündigt worden sein.
alf
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T-Online kann dir gar nicht den DSL-Anschluß kündigen, weil
für den Anschluß dein Vertragspartner die Telekom ist. Dir
kann höchstens dein T-Online Zugang gekündigt worden sein.
alf
Ach Alf,
wie man das Vieh bezeichnet ist letztlich wurscht; Tatsache ist, daß T-Online, bezogen auf meine T-Online-Nummer, meinen T-Onlineanschluß = DSL gekündigt hat. Du solltest mal auf Deine Vertragsunterlagen schauen, wer der jeweilige Partner ist. Beim DSL ist es, zunmindestens bei mir, die T-Online, beim Handy die T-Mobile, beim normalen Telefonanschluß die Deutsche Telekom. Rechtlich alles selbständige Unternehmen, die natürlich alle zum gleichen „Verein“ gehören.
Ich zitiere: „Da es uns im Falle eines Widerspruches Ihrerseits nicht möglich ist, Ihren T-Online Zugang weiterhin auf Grundlage der bisherigen Mitbenutzer-Kondition (auch wenn diese nicht eingerichtet sind) anzubieten, werden wir Ihren T-Online Zugang unter Berücksichtigung der Kündigungsfrist von acht Tagen kündigen. Die Kündigung wird somit am 6. Mai 2003 wirksam.“
Wenn die DTAG in Bonn zuständig wäre, dann würden die sich nicht so für mich einsetzen. Zwei Fachabteilungen kapieren überhaupt nicht, warum T-Online Leute rausschmeißt.
Ich habe den Eindruck, daß da einige Leute schlichtweg verrückt spielen. Wie formulierte ein Freund so treffend: „Also, wenn ich das recht verstehe, die Bahn hat mit ihrem Verständnis von Kundenservice Nachahmer gefunden“.
„werden wir Ihren T-Online Zugang unter Berücksichtigung der Kündigungsfrist von acht Tagen kündigen“
also kannst du den DSL-Anschluß mit nem anderen Internetanbieter, z.B. Freenet oder AOL nutzen. Also richtig lesen und dann ist es doch auch verständlich oder? Ich verstehe schon deinen Frust, aber ich glaube da steckt noch irgendwas anderes dahinter. Meistens verschweigen manche Kunden noch was, was evtl. sehr entscheidend ist.
alf
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„werden wir Ihren T-Online Zugang unter Berücksichtigung der
Kündigungsfrist von acht Tagen kündigen“
also kannst du den DSL-Anschluß mit nem anderen
Internetanbieter, z.B. Freenet oder AOL nutzen. Also richtig
lesen und dann ist es doch auch verständlich oder? Ich
verstehe schon deinen Frust, aber ich glaube da steckt noch
irgendwas anderes dahinter. Meistens verschweigen manche
Kunden noch was, was evtl. sehr entscheidend ist.
alf
Ich glaube Alf,
Du machst einen Denkfehler. Sicherlich kann ich mit AOL o.a. DSL betreiben. Doch will ich das? Ich kenne die anderen „Vereine“ aus der Modemzeit und weiß, daß die kein Stück besser als T-Online sind. Es ist also egal, wer der Vertragspartner ist. Service ist für alle ein Fremdwort!
Wie ich bereits zitierte, hat die Regulierungsbehörde eine SEHR große Anzahl von Beschwerden, die sich alle auf den gleichen Sachverhalt beziehen, nämlich der Mitbenutzereinrichtung. Meine Kontaktperson bei einer Verbraucherzentrale ist derzeit krank, sonst hätte ich auch hier längst erfahren, ob ich der EINZIGE bin, den es betrifft. Vielleicht solltest, wenn Du ein T-Online-Konto hast, mal das Schreiben vom 24.3.03 „Wichtige Information für Ihre Mitbenutzer-Einrichtung“ mal auf der Zunge zergehen lassen. Das Schreiben landete in meinem T-Online-Emailbriefkasten.
T-Online will, daß man deren Bedingungen bedingungslos akzeptiert, ansonsten fliegst raus. Einen weiteren Hinweis auf die Geschäftspraktik von T-Online steht in den News von Heise.
Na dann haben wir doch endlich geklärt, das nicht dein DSL-Anscluß, sondern nur dein T-Online Zugang, gekündigt wurde. Genau das und nichts anderes habe ich ja geschrieben. Das Prob mit T-Online habe ich nie angezweifelt.
alf
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