Hallo Leute,
für die die es wissen eine dämliche Frage, möchte aber bitte
endlich Klarheit.
Wenn ich, nachdem ich mich online geschaltet habe, nochmal
die aktive DFÜ-Verbindung (win 98) anklicke erscheint ein Meldefenster (wo ich u.a. auch auf „trennen“ gehe) mit der Anzeige " Verbindung mit 115.300 bps ". Eine statische Anzeige,
die mir wohl angibt, wie flott ich mich eingewählt habe.
Jetzt… ich habe zwar ISDN, aber da sind doch nur 64 kbs drin.
Bei Kanalbündelung sind’s dann 128 kbs. Kanalbündelung kann’s
bei mir aber nicht sein, weil ich nicht’s dergleichen eingestellt habe und ich noch telefonieren kann, wenn ich online
bin. Beim Modem hatte ich immer 49.300 bps, was bei 56 k ja o.k.
ist.
Was hat es also mit diesen 115.300 auf sich ?
Die 115.300 BpS (Bit pro Sekunde) sind die Geschwindigkeit, mit der dein PC die Daten zum Gerät schickt. Die tatsächliche Geschwindigkeit von deinem Modem/ISDN Karte kann er nämlich nicht feststellen.
Wenn du einmal Kanalbündlung machst, werden 2 Ports geöffnet und du bekommst 230.xxx BPS angezeigt.
Danke Marcus,
das ist eine schön verständliche, logische Erklärung.
Aber wieso hatte ich mit meinem 56 K Modem beim gleichen Provider
meist eine „Verbindung mit 33300 bps“ und dann mal wieder 43000 bps.
Und wenn immer die maximale Geschwindigkeit vom PC zum Modem
angezeigt wird, müsste das ja beim analogen Modem auch ein
konstanter Wert sein ?
Grüsse
Erik
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Aber wieso hatte ich mit meinem 56 K Modem beim gleichen
Provider
meist eine „Verbindung mit 33300 bps“ und dann mal wieder
43000 bps.
Und wenn immer die maximale Geschwindigkeit vom PC zum Modem
angezeigt wird, müsste das ja beim analogen Modem auch ein
konstanter Wert sein ?
Ich wette, du bist/warst Kunde bei dem großen Amerikanischen Provider mit den 3 Buchstaben?!
Dessen Server sind total überlastet. Damit du überhaupt noch ins Internet kommst, werden dir halt nur 33 oder 43000 k genehmigt.
Bei „anständigen“ Providern bekommst du deine 56 bzw. 64k meistens auch.
Hi nochmal,
nö, ich bin nicht bei a…chso. Ich habe z.Z. 3 Provider (natürlich alles ohne Grundgebühr), und die hatte ich auch schon
wärend meinen Analog-Modem_Zeiten. Bei allen dreien hatte ich
jeweils unterschiedliche Angaben s.o… Ich weis auch, daß gerade bei einer analogen Verbindung sehr viel von der Leitungsqualität der Telekom abhängt (du mußt nicht unbedingt Störungen haben auf
den Leitungen), d.h. wie weit ist die nächste Vermittelungsstelle entfernt, aber vor allem wird noch oft mit
sogenannten Multiplexern gearbeitet (Sparmaßnahmen der Telekom). Das sind Relais, mit denen 2 oder mehrere Teilnehmer sich eine Leitung „teilen“ können. Die Dinger schalten dann ständig hin und her und damit hast du für Onlinegeschichten schlechte Karten. Die Telekom ist auch nur verpflichtet, dir eine Verbindung mit 14000 nochwas kbs zur Verfügung zu stellen
( wennse mehr wollen, dann holen Sie sich doch ISDN
Na ja, diese Platzhirsch-Zeiten werden sich sehr bald ändern.
Siehe USA.
Nun nochmal zu den 115200 bps. Diese sind nun bei allen meinen
Providern immer konstant (zumindest in der Anzeige vom DFÜ).
Und wenn das so ist wie du sagst, daß das die Geschwindigkeit ist, welche vom PC zum ISDN-Modem übertragen wird, dann dürfte
sich doch bei der Übertragung vom PC zum Analog-Modem auch nichts ändern; will sagen die interne Geschwindigkeit hat doch
dann nichts mit der Verbindung zum Host zu tun. Oder verstehe
ich da was falsch?
hasta luego
Erik
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Nun nochmal zu den 115200 bps. Diese sind nun bei allen meinen
Providern immer konstant (zumindest in der Anzeige vom DFÜ).
Und wenn das so ist wie du sagst, daß das die Geschwindigkeit
ist, welche vom PC zum ISDN-Modem übertragen wird, dann dürfte
sich doch bei der Übertragung vom PC zum Analog-Modem auch
nichts ändern;
Nein, da ändert sich nix.
will sagen die interne Geschwindigkeit hat doch
dann nichts mit der Verbindung zum Host zu tun. Oder verstehe
ich da was falsch?
Das einzige, was sie damit zu tun hat, ist das sie höher sein sollte, als die Modem-Geschwindigkeit, weil du sonst dein Modem ausbremst, klar. Alte PCs (lassen wir mal die ganz alten weg, also alles unter 486 DX) sind durch die unglaubliche Geschwindigkeit von 115000 Bps ausgebremst worden. Deshalb kann man in der Systemsteuerung diese Geschwindigkeit runterstellen. Ich vermute, daß das bei deinem Modem der Fall war. Es wurden also nur 33600 o.ä. zum Modem und vom Modem hin/weg übertreiben.
Falls dein Modem schneller war und es tatsächlich mal passiert ist, daß mehr übertragen wurde, ist das in den Modem Puffer gekommen und wenn der voll war, gelöscht worden. Die Daten mußten dann noch einmal neu übertragen werden.
Ich hoffe, ich habe deine Frage hiermit zufriedenstellend beantwortet, wenn ich etwas falsches geschrieben habe, bitte ich alle Leser, die’s besser wissen mich zu korrigieren.
Nun nochmal zu den 115200 bps. Diese sind nun bei allen meinen
Providern immer konstant (zumindest in der Anzeige vom DFÜ).
Und wenn das so ist wie du sagst, daß das die Geschwindigkeit
ist, welche vom PC zum ISDN-Modem übertragen wird, dann dürfte
sich doch bei der Übertragung vom PC zum Analog-Modem auch
nichts ändern;
Nein, da ändert sich nix.
will sagen die interne Geschwindigkeit hat doch
dann nichts mit der Verbindung zum Host zu tun. Oder verstehe
ich da was falsch?
Das einzige, was sie damit zu tun hat, ist das sie höher sein
sollte, als die Modem-Geschwindigkeit, weil du sonst dein
Modem ausbremst, klar. Alte PCs (lassen wir mal die ganz alten
weg, also alles unter 486 DX) sind durch die unglaubliche
Geschwindigkeit von 115000 Bps ausgebremst worden. Deshalb
kann man in der Systemsteuerung diese Geschwindigkeit
runterstellen. Ich vermute, daß das bei deinem Modem der Fall
war. Es wurden also nur 33600 o.ä. zum Modem und vom Modem
hin/weg übertreiben.
Falls dein Modem schneller war und es tatsächlich mal passiert
ist, daß mehr übertragen wurde, ist das in den Modem Puffer
gekommen und wenn der voll war, gelöscht worden. Die Daten
mußten dann noch einmal neu übertragen werden.
Ich hoffe, ich habe deine Frage hiermit zufriedenstellend
beantwortet, wenn ich etwas falsches geschrieben habe, bitte
ich alle Leser, die’s besser wissen mich zu korrigieren.
Gruß
Marcus
Danke vielmals für deine Geduld. Nur eines wollte ich noch anfügen. Die 33600 bps hatte ich i.d.R. in Osnabrück mit meinem analogen Modem. Im Emsland (also anderer Ort) hatte ich dann immer (gleicher Provider, gleiches Modem) „Verbindung mit 49300 bps“.
take care
Erik
gerade bei einer analogen Verbindung sehr viel von der
Leitungsqualität der Telekom abhängt (du mußt nicht unbedingt
Störungen haben auf
den Leitungen), d.h. wie weit ist die nächste
Vermittelungsstelle entfernt, aber vor allem wird noch oft mit
sogenannten Multiplexern gearbeitet (Sparmaßnahmen der
Telekom). Das sind Relais, mit denen 2 oder mehrere Teilnehmer
sich eine Leitung „teilen“ können. Die Dinger schalten dann
ständig hin und her und damit hast du für Onlinegeschichten
schlechte Karten. Die Telekom ist auch nur verpflichtet, dir
eine Verbindung mit 14000 nochwas kbs zur Verfügung zu stellen
( wennse mehr wollen, dann holen Sie sich doch ISDN
Na ja, diese Platzhirsch-Zeiten werden sich sehr bald ändern.
Siehe USA.
Hallo Hase,
(mein Beitrag gehört nur indirekt zu diesem Thema)
wahrscheinlich ist das (sprich: Telekom) die Ursache meines Problems (Brett ‚Zugang und Provider‘: 56k-Modem - aber nur 28800 bps).
Ganz kurze Problemschilderung: neuer Computer, 56k-Elsa-Modem, Analog-Anschluß. Geschwindigkeit bei allen möglichen Providern 28800 bps (teilweise auch 26,4 oder 31,2).
Die Auskunft 'wennse mehr wollen, dann holen Sie sich doch ISDN ’ habe ich auch schon 2mal von der technischen Hotline der Telekom bekommen.
Der Telekom stand ich bis zu diesem Zeitpunkt eigentlich recht moderat gegenüber (kleine Probleme passieren überall) - aber das Platzhirsch- und Raffzahn-Verhalten in diesem Punkt erregt mich jetzt eigentlich fast täglich… ,
weil *auf Internet-Seiten wart*