ich habe gestern versucht einem Bekannten bei seinem Modem/Internetprobelm zu helfen und bin auf folgenden Sachverhalt gestossen:
aeleterer Windows98SE PC mit Elsa Microlink 56 basci Modem.
Aktuelle Treiber sind installiert.
Modem wird ducrh ELSA Software als „unbekannter Typ“ an Com2 erkannt.
Hyperterm erkaennt Modem nicht
In Systemsteuerung ist Modem eingtragen.
Am Modem leuchtet Power, Tcx LED
Dann habe ich gesehen, das er das modem nicht mit dem original Netzteil angeschlossen hat.
Laut Modem Spec: Stromversorgung 9V , 350/700mA
Das Neztteil das er verwendet hatte 12V/300mA.
Ist es moeglich, das die ueberhoegte Spannung das Modem „geschossen“ hat?
Ist es moeglich, das die ueberhoegte Spannung das Modem
„geschossen“ hat?
Ist es möglich, das dein Auto eine Beule bekommt wenn ich mit
dem Hammer
vorhaue?
radikaler Vergleich, aber korrekt…
Na klar ist das möglich, warum glaubst du schreiben die
Hersteller sowas
auf das Gehäuse.
Die Voltzahl muss in jedem Fall übereinstimmen!
Zu wenig - kein Betrieb des Modems möglich…
zu viel - Modem platt!
Wenn das Netzteil mehr mA liefert, ist das nicht weiter tragisch, das Modem nimmt nur die angegebene Menge maximal auf. Liegt das Netzteil damit aber unter den Anforderungen geht gar nichts, oder das Modem verweigert stellenweise die Arbeit…
Na klar ist das möglich, warum glaubst du schreiben die
Hersteller sowas
auf das Gehäuse.
Wenn sie wenigstens was draufschreiben wuerden, dann waere das ja noch Ok, aber dem ist nicht so!!! Das findet man nur in der PDF-Datei der Bedienungsanleitung, und nicht mal im gedrueckten Handbuch.
trotzdem besten Dank fuer die Antwort
Tachau
Peter
Die Voltzahl muss in jedem Fall übereinstimmen!
Zu wenig - kein Betrieb des Modems möglich…
Auch damit kann das Gerät zerstört werden (z.B. LatchUp).
Wohl war! Ist natürlich korrekt.
Nur denke ich mal, dass die Gefahr eines entgültigen Todes durch ein zu schwaches Netzteil in der Regel gering ist. Meistens sind die Geräte einfach nur nicht einsatzbereit und mit einem passend dimensionierten Netzteil anschliessend noch benutzbar. (oder hatte ich bisher nur in solchen Fällen verdammt viel Glück? lol )
Dann habe ich gesehen, das er das modem nicht mit dem original
Netzteil angeschlossen hat.
Laut Modem Spec: Stromversorgung 9V , 350/700mA
Das Neztteil das er verwendet hatte 12V/300mA.
Ist es moeglich, das die ueberhoegte Spannung das Modem
„geschossen“ hat?
wie schon geschrieben, ist das natürlich möglich, aber
im Gegensatz zu den bisherigen Behauptungen ist es nicht
zwingend kaputt gegangen.
Das Nodem hat intern eine eigene Spannungsatbilisierng, die von
dem 9V-Netzteil ausreichend versorgt wird. Diese 9V-Netzteile
sind aber meist nicht stabilisiert und geben je nach Netzspannung
(z.B. im Bereich von 200-240V) mehr oder weniger Spannung ab.
Bei deutlich höherer Spannung geht es trotzdem erstmal.
Allerdings kann je nach Schaltungstechnik deutlich mehr Verlust-
leistung erzeugt werde, infolge gibt es eine Überhitzung des
Reglers.
Diese muß aber wiederum nicht zwingend zum Tod der Schaltung
führen. Im günstigen Fall wird die Spannungsregelung bei
Übertemp. einfach abgeregelt und schützt sich damit selbst.
Evtl. ist durch die zu hohe Spanung und resultierenden höherem
Strom nur eine Sicherung durchgebrannt. Die kann evtl. auch
im Innern des Gehäuses verbaut sein, so daß sie nur nach
aufschrauben zugänglich wird.
Was nun konkret für ein Problem vorliegt, kann man aus der
Ferne aber nicht sagen. Ein Elektroniker kann das Problem
möglicherweise leicht eingrenzen und evtl auch beheben.
Gruß Uwi