Bezahlnummern, 0900, 0137 & Co., Details erbeten

Von: , Frage gestellt am Mi, 23. Mai 2007

Hallo!

Wir möchten eine kostenpflichtige Telefonhotline für Kundenanfragen einrichten.

Bei der Bundesnetzagentur habe ich nun zwei Möglichkeiten entdeckt, die wohl für uns in Frage kommen könnten:

1.) 0900:
frei tarifierbar, was uns sehr gefällt. Allerdings bin ich nicht sicher, ob das seriös genug wirkt.


2.) 0137 MABEZ:
kaum jemand scheint dies bislang zu nutzen. Die BNetzA nennt um die 30 Nutzer.
Darf man dieses Prefix auch für eine Kundenhotline benutzen? Oder geht das am Sinn der Sache vorbei? Es werden ja 10.000er Nr.-Blöcke angeboten. So viele brauchen wir nicht, eine Nr. reicht aus...
Generell möchten wir eine Telefonhotline anbieten.
Wir möchten eine geringe Gebühr für telefonische Kundenafragen erheben. Es soll eine Lenkungsfunktion hin zu Anfragen per E-Mail sein, aber nicht allzu teuer (evtl. 50 Cent pro Anruf) und unbedingt seriös.

Fällt Euch noch eine andere Möglichkeit ein?

Danke Euch und Grüße,

Mathias

11 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 9 Stunden 0 hilfreich
    Re: Bezahlnummern, 0900, 0137 & Co., Details erbet



    Hallo Mathias,

    Wie wäre es mit 0180- meiner Meinung seriös- ob es Preislich deinen Aufwendungen gerecht wird??

    Gruß Bernd

    • Antwort von nach 10 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: Bezahlnummern, 0900, 0137 & Co., Details erb

      Hallo Mathias,

      Wie wäre es mit 0180- meiner Meinung seriös- ob es Preislich
      deinen Aufwendungen gerecht wird??
      Soll Sie nur kostenpflichtig sein oder soll man damit auch was verdienen? Bei einer 0180er Nummer verdient der Inhaber gar nix. Der einzige Vorteil ist dass Sie sich auf jeden vorhandenen Telefonschluß aufschalten läßt.

      Bei den 0900 & Co.-Nummer mußt Du zudem bedenken, dass die Provider daran immer noch am meisten verdienen. Schließlich kostet ja auch die monatliche Grundgebühr etwas. Sowas rechnet sich also nur wenn wirklich viel darauf angerufen wird. Außerdem sind kostenpflichtige Rufnummern auf vielen Telefonen gesperrt. Daran sollte man also auch denken.

      Die 0137 Nummern sind den Televotings und ähnlichen Votings-Calls vorbehalten. Radio- und TV-Sender haben sowas.

      Um Geld zu verdienen kommt für eine normale Firma daher nur die 0900-Rufnummer in Frage. Je höher die Grundgebühr des Anbieters, umso höher ist in der Regel der Gewinn pro Minute und andersrum. Die tollen billig-Anbieter die sowas alles komplett ohne Grundgebühr anbieten zahlen meist erst nach 3 Monaten (entgegen den Werbeversprechen) und noch später und gehen dann regelmäßig Pleite, so dass Du vom größten Teil Deines Geldes dann auch wieder nichts siehst (oft genug schon selbst erlebt). Hier sind die Preise der DTAG:
      http://mwl.t-com.de/produkte/index.ph...

      Gruß, Edison

      • Antwort von nach 21 Stunden 0 hilfreich
        Re^3: Bezahlnummern, 0900, 0137 & Co., Details erb

        Hallo Edison, Wie wäre es mit 0180- meiner Meinung seriös- ob es Preislich
        deinen Aufwendungen gerecht wird??
        Soll Sie nur kostenpflichtig sein oder soll man damit auch was
        verdienen?
        Es soll ein kleiner Betrag verdient werden, um das Servicecenter evtl. sogar zu amortisieren.
        Der Preis soll vernünftig sein, also z.B. 50 Cent pro Anruf oder 30 Cent pro Minute.
        Hast Du Erfahrungen, was man für einen solchen Service im seriösen B2C-Bereich verlangen kann? Bei einer 0180er Nummer verdient der Inhaber gar
        nix. Der einzige Vorteil ist dass Sie sich auf jeden
        vorhandenen Telefonschluß aufschalten läßt.
        Das wäre keine Alternative. Bei den 0900 & Co.-Nummer mußt Du zudem bedenken, dass die
        Provider daran immer noch am meisten verdienen. Schließlich
        kostet ja auch die monatliche Grundgebühr etwas. Sowas rechnet
        sich also nur wenn wirklich viel darauf angerufen wird.
        Außerdem sind kostenpflichtige Rufnummern auf vielen Telefonen
        gesperrt. Daran sollte man also auch denken.
        M.W. kann man die 0900... Nr. nach Bereichen trennen. 09001, 09002.... Es werden wohl meistens nur die unseriäsen Suffixes gesperrt.

        Das Freischalten der Nr. scheint bei BNetzA ca. 62 Euro zu kosten.
        Unser Provider schaltet uns das dann, allerdings für einen sehr geringen Betrag. Die 0137 Nummern sind den Televotings und ähnlichen
        Votings-Calls vorbehalten. Radio- und TV-Sender haben sowas.
        Ah ja, danke Dir. Das kommt dann wohl für uns nicht in Frage. Um Geld zu verdienen kommt für eine normale Firma daher nur
        die 0900-Rufnummer in Frage. Je höher die Grundgebühr des
        Anbieters, umso höher ist in der Regel der Gewinn pro Minute
        und andersrum. Die tollen billig-Anbieter die sowas alles
        komplett ohne Grundgebühr anbieten zahlen meist erst nach 3
        Monaten (entgegen den Werbeversprechen) und noch später und
        gehen dann regelmäßig Pleite, so dass Du vom größten Teil
        Deines Geldes dann auch wieder nichts siehst (oft genug schon
        selbst erlebt). Hier sind die Preise der DTAG:
        http://mwl.t-com.de/produkte/index.ph...
        Danke, wir haben einen seriösen Provider.Die Nr. würde ich auch direkt selbst beantragen und ihn dann nur schalten lassen.

        Vielen Dank für Deine Hilfe und viele Grüße!

        Mathias

        • Antwort von nach 23 Stunden 0 hilfreich
          Re^4: Bezahlnummern, 0900, 0137 & Co., Details erb

          Hast Du Erfahrungen, was man für einen solchen Service im
          seriösen B2C-Bereich verlangen kann?
          Das kommt darauf an was man denn für sein Geld bekommt und inwieweit der Kunde von diesen Informationen abhängig ist, weil sie anderweitig nicht verfügbar sind. Es käme es also sehr auf den Anwendungsfall an um hier was sagen zu können.

          Das Nummern auch in Teilbereichen gesperrt werden können ist sicher richtig, meiner Erfahrung nach werden aber erstmal immer gleich generell alle 0900-Nummern gesperrt. Schließlich sind es meist Firmen oder die Eltern, die keine unangenehmen Telefonrechnungen bekommen wollen. Da ist erstmal egal was da hinten dran für eine Ziffer kommt. Entscheidend ist das zusätzliche Gebühren anfallen können.

          Gruß Edison.

          • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
            Re^5: Bezahlnummern, 0900, 0137 & Co., Details erb

            Hallo Edison!

            Danke Dir erst mal! Hast Du Erfahrungen, was man für einen solchen Service im
            seriösen B2C-Bereich verlangen kann?
            Das kommt darauf an was man denn für sein Geld bekommt und
            inwieweit der Kunde von diesen Informationen abhängig ist,
            weil sie anderweitig nicht verfügbar sind. Es käme es also
            sehr auf den Anwendungsfall an um hier was sagen zu können.
            Es geht darum, dem Kunden eine Möglichkeit zu geben, Fragen zu einem Produkt auch(!) telefonisch stellen zu können. Da wir jedoch auch einen guten E-Mail-Support anbieten und ein Call-Center recht teuer ist, möchten wir den Telefonsupport nicht komplett kostenfrei anbieten, sondern die Kosten dafür auch ein wenig als "Abschreckung" verwenden. Das Nummern auch in Teilbereichen gesperrt werden können ist
            sicher richtig, meiner Erfahrung nach werden aber erstmal
            immer gleich generell alle 0900-Nummern gesperrt. Schließlich
            sind es meist Firmen oder die Eltern, die keine unangenehmen
            Telefonrechnungen bekommen wollen. Da ist erstmal egal was da
            hinten dran für eine Ziffer kommt. Entscheidend ist das
            zusätzliche Gebühren anfallen können.
            Guter Punkt...
            Vielleicht ist 0180 dann doch das beste. Manche Provider erstatten einen Teil für den Inhaber der Nummer, habe ich jetzt gelernt...

            Danke nochmal und viele Grüße!

            Mathias

  2. Antwort von nach 9 Stunden 0 hilfreich
    Re: Bezahlnummern, 0900, 0137 & Co., Details erbet

    Hallo!

    Wir möchten eine kostenpflichtige Telefonhotline für
    Kundenanfragen einrichten.

    Bei der Bundesnetzagentur habe ich nun zwei Möglichkeiten
    entdeckt, die wohl für uns in Frage kommen könnten:

    1.) 0900:
    frei tarifierbar, was uns sehr gefällt. Allerdings bin ich
    nicht sicher, ob das seriös genug wirkt.

    Noch seriöser wirkt es, wenn es eine Festnetznummer ist!

    Und Service nenne ich das wenn es nichts kostet! Die meisten haben eh eine Festnetzflat.
    2.) 0137 MABEZ:
    kaum jemand scheint dies bislang zu nutzen. Die BNetzA nennt
    um die 30 Nutzer.
    Darf man dieses Prefix auch für eine Kundenhotline benutzen?
    Oder geht das am Sinn der Sache vorbei? Es werden ja 10.000er
    Nr.-Blöcke angeboten. So viele brauchen wir nicht, eine Nr.
    reicht aus...
    Generell möchten wir eine Telefonhotline anbieten.
    Wir möchten eine geringe Gebühr für telefonische Kundenafragen
    erheben. Es soll eine Lenkungsfunktion hin zu Anfragen per
    E-Mail sein, aber nicht allzu teuer (evtl. 50 Cent pro Anruf)
    und unbedingt seriös.

    Fällt Euch noch eine andere Möglichkeit ein?

    Danke Euch und Grüße,

    Mathias

    • Antwort von nach 10 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: Bezahlnummern, 0900, 0137 & Co., Details erb

      Noch seriöser wirkt es, wenn es eine Festnetznummer ist!

      Und Service nenne ich das wenn es nichts kostet! Die meisten
      haben eh eine Festnetzflat.
      Es geht hier nicht um Service, sondern um eine kostenpflichtige Kundenhotline. Um einen Service finanzieren zu können muß man auch irgendwo Geld dazu verdienen. Oder würdest Du gerne irgendwo umsonst den ganzen Tag arbeiten wollen?

      • Antwort von nach 10 Stunden 0 hilfreich
        Re^3: Bezahlnummern, 0900, 0137 & Co., Details erb

        Ich vergaß: Was nichts kostet das taugt nichts!
        Wenn ich Qualität verkaufe habe ich nicht viele Anfragen!
        Wenn eine z.B. eine ordentliche Bedienungsanleitung beilege habe ich vermutlich auch wenige Anrufe. Alternativ kann man auch einen ordentlichen Internetaufritt realisieren mit dem ich Anfragen minimieren könnte.
        Wenn ich Quantität verkaufe würde ich eine 0900... für 2€/ Min. nehmen. [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

        • Antwort von nach 21 Stunden 0 hilfreich
          Re^4: Bezahlnummern, 0900, 0137 & Co., Details erb

          Ich vergaß: Was nichts kostet das taugt nichts!
          Wenn ich Qualität verkaufe habe ich nicht viele Anfragen!
          Ach, Du hast aber noch keine umfangreiche Profi-Software an einen Otto-Normal-User verkauft, oder? Oder irgend ein High-End-Gerät an einen DAU? Wenn eine z.B. eine ordentliche Bedienungsanleitung beilege
          habe ich vermutlich auch wenige Anrufe.
          Von wegen, die meisten Käufer lesen dicke Schinken ja schon gar nicht, sondern werfen Sie lieber ins Eck und erwarten, dass ihnen das dann alles mal schnell in 5 Minuten am Telefon erklärt wird wenn schon der heilige Geist es ihnen nicht zeigen mag. Schließlich sind solche Kunden ja nicht so dämlich als dass Sie eine Anleitung bräuchten. :-) Entweder verdienst Du jetzt mit dem Produkt wirklich soviel um derartige Anfragen dann kostenlos beantworten zu können oder Du muß zusehen wie Du diese Mehrarbeit wieder auf anderem Wege refinanzierst. Alternativ kann man
          auch einen ordentlichen Internetaufritt realisieren mit dem
          ich Anfragen minimieren könnte.
          Der könnte ja auch schon zusätzlich bestehen. Ich weiß nicht um welche Art von Hotline es den Ursprungsposter überhaupt ging, aber irgend einen Grund wird er wohl haben wenn er eine haben will.

          Gruß, Edison



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