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Re: Was bedeutet Mehrfrequenzverfahren (MFV)?
bei telefonen werden zwei "wähltonverfahren" unterschieden:
das impulsverfahren (war bei den alten telefonen gut im hörer zu hören: wenn du die eins wählst, macht´s "tack", die zwei "tack tack", die drei "tack tack tack" unsw.). es gab also immer nur eine impulskette, an deren wiederholrate die vermittlung erkannte, welche nummer sie darstellen soll.
beim mehrfrequenzverfahren geht´s nun etwas flotter: statt ein und denselben ton (gleiche tonfrequenz) mehrmals zu wiederholen, um eine zahl darzustellen, liegen nun die töne für einzelne ziffern auf unterschiedlichen frequenzen, d.h. eine mehrstellige zahl besteht nicht mehr aus ewig vielen "tacks", sondern klingt eher wie eine melodie (so im stil "düt-dit-dit-döt-dut" oder so ähnlich). jeder einzelne ton steht also hier für eine bestimmte zahl.
mit dem mehrfrequenzverfahren (mfv) kann man aber nicht nur schneller wählen, sondern auch computer am anderen ende der leitung bedienen. bei der handy-mailbox z.b. werden bestimmte kommandos zur programmierung über die tastatur eingegeben, so z.b. fordert der computer per ansage auf "wenn sie die alte nachricht löschen wollen, drücken sie bitte die 7". wenn dann dein mfv nicht eingeschaltet ist, kannst du ein loch in dein handy drücken, der computer der mailbox kapiert niemals, was du willst (weil kein entsprechendes tonsignal an ihn abgesetzt wird).
ich hoffe, das ist halbwegs verständlich?
gruss
spot *dütdüt* ;-)