Hallo,
ich möchte meinen Splitter etwas weiter von der Telefondose der Telekom nutzen. Da ich schon, praktischer Weise, ein Loch in der wand habe, möchte ich mittels eines normalen 2 poligen Kabels direkt in den Splitter gehen. Es soll also kein „normales“ Telefonkabel mit Stecker verwendet werden (Stecker passt nicht durch das Loch in der Wand).
Meine Fragen dazu:
- Ist ein spezielles Kabel nötig, oder reicht ein x-beliebiges 2poliges Kabel?
- Die zu überbrückende Entwfernung beträgt ca10 Meter - zu weit?
- Bis jetzt habe ich es so gemacht, dass ich die Klemmen 1 u 2 von der Dose nutze und die in die entsprechenden Klemmen am Splitter schraube. Das dritte Kabel ignoriere ich. Ist das richtig?
Über Antworten würde ich mich freuen, da der Telekomtechniker, der am Montag kommt, mir sonst das Blaue vom Himmel erzählt.
Danke
Nichts einfacher als das!
Es geht genauso wie beschrieben. Ein x-beliebiges 2 adriges Kabel (bei 10 m sollte es allerdings mindestens einen Querschnitt von 0,4 mm² haben, besser 0,6) wird an die Klemmen 1 und 2 der TAE Dose (Telekom Anschlussdose) angeschlossen, also da wo schon die Telekom ihren Amtsanschluss draufgelegt hat (einfach dazuklemmen, Polung egal). Dann auf der anderen Seite die beiden Drähte in die Klemmen des Splitters stecken auf denen Amt oder UKo (soll ne kleine Null sein, lässt sich hier nicht darstellen) oder La Lb steht, meist auf der linken Seite der Klemmleiste. Dann kann man wahlweise direkt in den Splitter ein analoges Telefon stecken oder einen ISDN NTBA daran anhängen.
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Nichts einfacher als das!
Es geht genauso wie beschrieben. Ein x-beliebiges 2 adriges
Kabel
Hallo,
das ist unzulässig und technischer Blödsinn. Mindestanforderung an ein Telefonkabel (schon für Analog, erst recht für ISDN und DSL) sind verdrillte Adernpaare, und natürlich deren richtiger Anschluss. Bei 10 m unverdrilltem Kabel kann ISDN noch funktionieren, muss aber nicht.
Gruss Reinhard
Dass das Kabel verdrillt ist versteht sich von selbst, mir ist nicht bekannt, dass es 2 adrige Kabel gibt, die nicht verdrillt sind und by the way ich habe es sogar mit DSL 16000 und Klingeldraht schon gemacht (es stand nix anderes auf die schnelle zur verfügung und lief problemlos über 6 Monate bis ich Zeit gefunden habe, richtiges Telekomkabel zu verlegen und das bei einer Länge von bestimmt 15 Metern). Was technisch vorgeschrieben ist (laut DIN, ISO oder ähnlichem und was machbar und funktionabel ist sind zwei unterschiedliche Paar Schuhe. Ich habe mittlerweile über 15 Jahre Berufserfahrung in diesem Bereich, würde selber bei einem Kunden sicherlich nie mit irgendwelchen Notlösungen ankommen (schon allein aus Gewährleistungsgründen) aber es ist technisch erheblich mehr möglich als Normen oder Vorschriften es vorgeben. Solange keine sicherheitsrelevanten Komponenten wie Stromleitungen o.ä. betroffen sind kann man gerade im privaten Bereich vieles machen, was offiziell nicht geht
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Im Nachgang ist mir noch etwas eingefallen, das ich noch loswerden möchte. Nur zur Klarstellung: Ich rede hier von Verlegekabel, also Draht keine Litze (das was man an der Telefonanschlussschnur hat), das bekommt man nämlich nicht oder nur schwer in die Klemmen des Splitters rein, außerdem ist dieses Kabel glatt also nicht verdrillt (solches Kabel gäbe es also unverdrillt, hatte ich in meinem vorangegangenen Posting nicht dran gedacht)
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Dass das Kabel verdrillt ist versteht sich von selbst,
Hallo,
ganz und garnicht, du denkst immer Telefonkabel (Diagnose: Tunnelblick), aber das ist eben nicht x-beliebig. Nimm einen Katalog eines Kabelherstellers (z.B. Lapp), die weit überwiegende Mehrheit von Kabeln besteht NICHT aus verdrillten Paaren.
Der Fragesteller ist da wahrscheinlich unbedarft und schliesst aus deinem Posting, dass er Netzkabel, Klingeldraht, Lautsprecherkabel oder sonstwas nehmen kann. Selbst ausgewiesene „Datenkabel“ sind meist nicht paarweise verdrillt, siehe Centronics oder V24-Kabel.
Gruss Reinhard