TK-Anlage für bis zu 50 analoge TN gesucht

Moin zusammen,

ich bin auf der Suche nach einer TK-Anlage mit bis zu 50 analogen Nebenstellen.
Das Problem ist, das die Herstellerfirma die unsere derzeitige gemietete Anlage gebaut hat, nicht mehr in der Lage ist bzw. sein will diese aufzurüsten.

Nun wollen wir eine zweite Anlage die nur zur Anbindung von analogen Modems genutzt werden soll. Ich brauche keine großartigen Telefoniemerkmale oder aufrüstbarkeit für irgendwelchen Schnickschnack.

Ob die Anlage per PMxAs, normalem ISDN mit 2 B-Kanälen oder analog angeschlossen werden kann, das soll erstmal egal sein.

Ich bräuchte erstmal nur Hinweise darauf, wer solche Anlagen herstellt bzw. was zu empfehlen ist.
Unnötig zu erwähnen, das ich keine zehntausende Euro ausgeben kann.

CU - Dominik

ich bin auf der Suche nach einer TK-Anlage mit bis zu 50
analogen Nebenstellen.

Müssen diese Nebenstellen sich gegenseitig erreichen können?
Weil z.B. sechs Anlagen mit je acht a/b preiswerter sein dürften als eine dem semiprofessionellen Bereich zuzuordnende Anlage mit 50 Ports.
Eine Anlage aus eben diesem Bereich wäre eine AS45 - gekoppelt natürlich, also zwei AS45. Die bietet dann 10 Modulplätze (nicht-modulare mit sovielen Ports kenne ich nicht!). Je Modulplatz wären 8 a/b möglich, dann noch ein paar S0 Module als Amt oder ein S2M Modul (ist bei Agfeo leider noch auf 20 Kanäle eingeschränkt!).

Nun wollen wir eine zweite Anlage die nur zur Anbindung von
analogen Modems genutzt werden soll.

50 analoge Modems??? Wozu braucht man denn sowas?

Ich bräuchte erstmal nur Hinweise darauf, wer solche Anlagen
herstellt bzw. was zu empfehlen ist.
Unnötig zu erwähnen, das ich keine zehntausende Euro ausgeben
kann.

Zwei AS45, sechs a/b Module, ein S2M Modul = 3000€
Gegenrechnung:
Vier AS35, mit jeweils zwölf a/b und vier S0 = 2500€
Oder sechs AS181+ mit je 8 a/b und zwei S0 = 2000€
Oder sechs Eumex 800 mit je 8a/b und einem S0 = 1200€

Ob eine Anbindung über mehrere Telefonanlagen möglich ist, musst Du selber wissen. Der Einsatzzweck würde mich allerdings brennend interessieren. Kann man keine PMX ISDN Karte mit Modem-Emulation einsetzen?

Moin,

Müssen diese Nebenstellen sich gegenseitig erreichen können?

Nicht gegenseitig, sondern ein Anrufer muß alle Modems erreichen, und wenn ich das ohne Festnetz hinkriege, wäre mir das sehr recht, bin gerne selber Herr und Verantwortlicher über meine Modems und deren Netzstrecke.

Weil z.B. sechs Anlagen mit je acht a/b preiswerter sein
dürften als eine dem semiprofessionellen Bereich zuzuordnende
Anlage mit 50 Ports.

Das sicherlich, ist aber auch sehr weit weg von einer halbwegs semiprofessionellen Installation und auch die Wartung, bzw. Unterhaltung wird dabei immer schwieriger. Auch der Platzbedarf ist dabei sicherlich nicht zu unterschätzen.

Eine Anlage aus eben diesem Bereich wäre eine AS45 - gekoppelt
natürlich, also zwei AS45. Die bietet dann 10 Modulplätze
(nicht-modulare mit sovielen Ports kenne ich nicht!). Je
Modulplatz wären 8 a/b möglich, dann noch ein paar S0 Module
als Amt oder ein S2M Modul (ist bei Agfeo leider noch auf 20
Kanäle eingeschränkt!).

Das hört sich doch schonmal sehr gut an, Agfeo habe ich noch im Hinterkopf von früher mit einer kleinen ISDN-Anlage. Da werde ich mich mal umschauen.

50 analoge Modems??? Wozu braucht man denn sowas?

Kann ich Dir sagen. Ich arbeite bei einem kommunalen Energieversorger. Gesetzliche Bestimmungen verlangen ab Oktober die Möglichkeit das ein Kunde z.B. einen intelligenten Stromzähler bekommen kann, der dann irgendwie ausgelesen werden muß.
Bei vielen Industriekunden, bei denen wir auch eigene Fernmeldekabel liegen haben ist dann das auslesen per Modem die einfachste un kostengünstigste Lösung.
Per Funk, Powerline oder ähnliche Lösungen brauchen zumindest in unserem Netz extreme Investitionen im sechsstelligen Bereich, obwohl noch keiner so recht weiß wohin der Weg geht.

Daher die Frage nach einer für uns praktikablen und bezahlbaren Variante um die erste Zeit zu überbrücken, bis man endlich mal weiß was Sache ist.

Zwei AS45, sechs a/b Module, ein S2M Modul = 3000€
Gegenrechnung:
Vier AS35, mit jeweils zwölf a/b und vier S0 = 2500€
Oder sechs AS181+ mit je 8 a/b und zwei S0 = 2000€
Oder sechs Eumex 800 mit je 8a/b und einem S0 = 1200€

Die AS45 hört sich auch mit dem Preis absolut bezahlbar an, die kommt auf jeden Fall mal in die engere Wahl.
Gibbet noch von Mitbewerbern vergleichbare Anlagen?

Ob eine Anbindung über mehrere Telefonanlagen möglich ist,
musst Du selber wissen. Der Einsatzzweck würde mich allerdings
brennend interessieren. Kann man keine PMX ISDN Karte mit
Modem-Emulation einsetzen?

Den Zweck hab ich ja oben schon geschrieben, die Modem sitzen abgesetzt beim Kunden am Zähler und daher brauche ich tatsächlich diese Art und Weise von Modemanschaltungen.

Danke schonmal für Deine Auskünfte, interessanterweise hat sich die Herstellerfirma unserer derzeitigen „großen“ Anlage auch einmal doch in der Lage gezeigt eventuell flexibel zu sein - allerdings bin ich mittlerweile auf dem Trip, das hier hauptsächlich nur noch der Preis entscheiden wird.

CU - Dominik

50 analoge Modems??? Wozu braucht man denn sowas?

Kann ich Dir sagen. Ich arbeite bei einem kommunalen
Energieversorger. Gesetzliche Bestimmungen verlangen ab
Oktober die Möglichkeit das ein Kunde z.B. einen intelligenten
Stromzähler bekommen kann, der dann irgendwie ausgelesen
werden muß.
Bei vielen Industriekunden, bei denen wir auch eigene
Fernmeldekabel liegen haben ist dann das auslesen per Modem
die einfachste un kostengünstigste Lösung.

Bei uns haben die Industriekunden sowieso Lastgangzähler und Modems, mit denen der VNB die Zähler regelmäßig ausliest. Der Kunde ist dabei verpflichtet, einen analogen Port dafür zur Verfügung zu stellen, wahlweise ein GSM Modem für 30€ monatlich beim VNB zu mieten.

Wenn Du nun zentrla bei euch eine Telefonanlage aufstellst, dann ruft sich der Kunde letztendlich selber an (über den Umweg über euer Leitungsnetz). Damit hat die Anlage bei euch eine ganz schöne Länge zu überbrücken - das wird ein Problem, da nur einige hundert Meter Reichweite bei a/b garantiert sind.

Hallo,

Zwei AS45, sechs a/b Module, ein S2M Modul = 3000€
Gegenrechnung:
Vier AS35, mit jeweils zwölf a/b und vier S0 = 2500€
Oder sechs AS181+ mit je 8 a/b und zwei S0 = 2000€
Oder sechs Eumex 800 mit je 8a/b und einem S0 = 1200€

Das „Gefriemel“ mit mehreren Anlagen aus dem SoHo-Umfeld und sonstige Einschränkungen kann man sich sparen, wenn man sich eine gebrauchte Profi-Anlage zulegt wie die nachfolgende:
http://cgi.ebay.de/Siemens-HiPath-3750-Hipath-4-0-Au…
Erweiterungen wie S2M
http://cgi.ebay.de/TMS2-S2M-Amts-Baugruppe-fuer-Siem…
und Analog-Ports
http://cgi.ebay.de/SLA16-Baugruppe-SLA-16-mit-HVT-Ka…
sind problemlos möglich

Grüsse max

Zwei AS45, sechs a/b Module, ein S2M Modul = 3000€
Gegenrechnung:
Vier AS35, mit jeweils zwölf a/b und vier S0 = 2500€
Oder sechs AS181+ mit je 8 a/b und zwei S0 = 2000€
Oder sechs Eumex 800 mit je 8a/b und einem S0 = 1200€

Das „Gefriemel“ mit mehreren Anlagen aus dem SoHo-Umfeld und
sonstige Einschränkungen kann man sich sparen, wenn man sich
eine gebrauchte Profi-Anlage zulegt wie die nachfolgende […]

Die man natürlich mittels beiliegender Software problemlos auch als Laie selber programmieren und in Betrieb nehmen kann?

Die einzige Einschränkung sind bei ner neuen großen Agfeo die 20 Kanäle S2M.

Aber jetzt, wo wir die Anforderungen kennen, zeigt sich:

  • 20 Kanäle wären für gelegentliche Einwahl schon mehr als nötig
  • die Leitungslänge beim a/b Port ist mit mehreren Kilometern aber das ernste Problem.

Die man natürlich mittels beiliegender Software problemlos
auch als Laie selber programmieren und in Betrieb nehmen kann?

Die Software (Manager-E) wird bei diversen Anbietern mitgeliefert.
Ich gebe dir recht, man muss darauf achten ob sie im Lieferumfang enthalten ist.
Ich habe mir die Lieferung meiner Version damals im Kaufvertrag explizit bestätigen lassen.
Zur Bedienung: ich habe auch nie eine Siemens-Schulung gebraucht um mit der Software arbeiten zu können. Von der Schwierigkeit ist sie auch nicht komplexer als die der SoHo-Anbieter.
Wem das zu viel ist - es gibt genug Dienstleister, die das für den OP erledigen können.

Aber jetzt, wo wir die Anforderungen kennen, zeigt sich:

  • 20 Kanäle wären für gelegentliche Einwahl schon mehr als
    nötig

Eigentlich nur wenn die Ablesung nahezu zeitgleich erfolgen muss.

  • die Leitungslänge beim a/b Port ist mit mehreren Kilometern
    aber das ernste Problem.

Das sehe ich auch so.

Die Alternative wäre, wie du schon geschrieben hast, die Modems in die TK-Infrastruktur der Industriekunden oder über VoIP einzubinden und per Fernabfrage anzuwählen und auszulesen, zumal eigene TK-Kabel dort liegen.
Ich verstehe nicht ganz warum die Modems als Nebenstelle beim OP eingerichtet werden sollen, da sie doch sowieso abgesetzt beim Kunden stehen sollen.

Grüsse max

Vielleicht hätte ich so eine Anlage für dich nebst ca 33 System-Telefone…
Wenn Interresse besteht, melde dich… [email protected]

Hallo Dominik,

für diesen Fall kann ich dir nur das Portal www.robase.de empfehlen. Hier kannst du deine Anforderungen und Wünsche darstellen lassen und erreichst somit den passenden Partner, denn deine Anfrage wird manuell an IT Dienstleister weitergegeben. Du hast somit auch einen ASP bei Robase und kannst ausserdem selbst festlegen wieviele IT Händler dich kontaktieren dürfen. Gerade bie Neuanschaffung oder Optimierungsangeboten eine sehr kompetente Plattform. Habe diese schon 2mal genutzt und wurde nicht enttäuscht.

Viele Grüße Jon.