Strahlunsabnahme bei DECT-Telefonen und WLAN

Hallo,
nach dieser Studie scheint es athermische, gesundheitsgefärdende Folgen durch den Einfluss gepulster Strahlung zu geben.
http://www.broschuerenreihe.net/assets/heft4_grenzwe…

Ich für meinen Teil möchte auf WLAN und Dect verzichten. Meine Mitmieter allerdings nicht. Deswegen hätte ich einige Fragen:

  1. Dect Telefone können mit 250mW strahlen.
    Wie stark ist die Strahlenbelastung in einem, zwei und fünf Metern Abstand?
  2. Wie stark strahken gängige WLAN-Karten in Notebooks?
    Ich habe gehört 100mW sind erlaubt, aber wird diese Leistung auch Standard?
    Wie kann man schätzen wie groß die Strahlenbelastung in Abstand x Metern ist?

Danke!

Viele Grüße,
chichi345

Elektrosmog-Diskussionstart, die 273.

Es gibt keine Beweise für die Schädlichkeit elektromagnetischer Wellen von DECT Telefonen, Mobiltelefonen, WLAN und anderen technisch genutzten Bandbereichen unterhalb der Grenzwerte.
Es gibt auch keine Beweise für die Unschädlichkeit.

Die Verbohrtheit und mit quasi-religiösem Pathos vorgetragene Polemik macher "Strahlungs"gegner lässt mich an deren Glaubwürdigkeit sehr zweifeln. Dass Studien gefälscht wurden, war ja vor ein paar Jahren auch in den Medien.

Eine „Kompetenzinitiative zum SChutz von Mensch, Umwelt, Demokratie e.V.“ - puh, welch hoher Anspruch im Namen, welche Ernüchterung beim Durchlesen: Sie reduzieren alles auf den Schutz vor elektromagnetischen Wellen.
Peinlich.

nach dieser Studie scheint es athermische,
gesundheitsgefärdende Folgen durch den Einfluss gepulster
Strahlung zu geben.

Zitat aus dieser Broschüre:

„Die Forderung beliebiger Reproduzierbarkeit
von Ergebnissen ist auf komplex funktionierende
Bioorganismen nicht anwendbar“

das heisst ja nicht weniger als dass wissenschaftliche Kriterien nach Ansicht der Verfasser nicht angewendet werden dürfen. Was soll ein Astrologe auch anderes sagen.

Gruss Reinhard

Es gibt auch keine Beweise für die Unschädlichkeit.

Eben! Nur weil die Schädlichkeit oder Unschädlichkeit nicht eindeutig nachgewiesen ist, bedeutet das nicht, dass esmog ungefährlich ist.
Die Beweise für eine Schädlichkeit häufen sich. Bis keine eindeutigen Ergebnisse vorliegen, muss man Menschen die sich vor esmog schützen wollen, ernst nehmen.

Die Verbohrtheit und mit quasi-religiösem Pathos vorgetragene
Polemik macher "Strahlungs"gegner lässt mich an deren
Glaubwürdigkeit sehr zweifeln. Dass Studien gefälscht wurden,
war ja vor ein paar Jahren auch in den Medien.

In den Medien wird auch immer viel aufgeblasen. Hier eine Aussage des Leiters dieser Studie. http://www.stopumts.nl/doc.php/Onderzoeken/3996/duit….

Eine „Kompetenzinitiative zum SChutz von Mensch, Umwelt,
Demokratie e.V.“ - puh, welch hoher Anspruch im Namen, welche
Ernüchterung beim Durchlesen: Sie reduzieren alles auf den
Schutz vor elektromagnetischen Wellen.
Peinlich.

Verstehe ich nicht. Alle Herrschaften sind auf diesem Gebiet hochspezialisiert und durchleuchten die schädigende Wirkung von Grenzwerten von allen notwendigen Gesichtspunkten.
Auf Seite 62 stellen sich die Autoren vor. Ich habe die Daten aber hierher kopiert. Außer Prof. Dr. jur. Klaus Kniep und Prof. Dr. phil. Karl Richter, die einen politischen sowie juristischen Beitrag leisten sollen, sind alle Spezialisten auf diesem Gebiet.Prof. Dr. med. Franz Adlkofer leitete z.B. die von der Europäischen Union finanzierte REFLEX-Studie.

PS:Eigentlich wollte ich nur meine Frage beantwortet haben und keine Diskussion starten. :smile:

Prof. Dr. med. Franz Adlkofer, (Berlin / München); Arzt für
Innere Medizin; Max-Planck-Institut für Biochemie München,
dann Freie Universität Berlin; 20 Jahre in der Industrie
tätig; seit 1992 Geschäftsführer der Stiftung Verum, seit
2002 Mitglied des Stiftungsrats.

Prof. Dr. med. Karl Hecht, (Berlin); emeritierter Neurophysiologe
der Charité der Berliner Humboldt-Universität; experimentelle
und klinische pathol. Physiologie, Stress-,
Schlaf-, Chrono-, Umwelt- und Weltraum-Medizin.

Dr. rer. nat. Lebrecht von Klitzing, visit. Prof. (CN), (Stokkelsdorf);
Biochemiker und Medizinphysiker; bis 2002 an
der Medizinischen Universität zu Lübeck; gegenwärtig Leitung
des Instituts für Umweltphysikalische Messungen GbR
in Stockelsdorf.

Prof. Dr. jur. Klaus Kniep, RA (Heilbronn); u. a. Staatsrecht,
Umweltrecht, Rechtsschutz; Tätigkeiten im Verteidigungsministerium,
1971-1995 in der Geschäftsführung einer Industrie-
und Handelskammer, akad. Vorlesungen, seit 1995
Tätigkeit als Rechtsanwalt.

Prof. Dr. med. Wilhelm Mosgöller, (Wien); Entwicklungsund
Zellbiologe an der Medizinischen Universität Wien;
2002 bis 2008 Koordinator des ATHEM-Projekts im Auftrag
einer Versicherungsgesellschaft.

Prof. Dr. phil. Karl Richter, (St. Ingbert /Saarbrücken); emeritierter
Literaturwissenschaftler der Universität des Saarlandes;
kulturwissenschaftliche und interdisziplinäre For -
schungen zu Interferenzbereichen der Wissenschaften.

Dr. med. Hans-Christoph Scheiner, (München); Allgemeinmedizin,
Umweltmedizin, Naturheilverfahren, Psychotherapie;
Institut für Holistische Medizin in München.

Dr. rer. nat. Ulrich Warnke, (Saarbrücken); Biowissenschaftler
der Universität des Saarlandes; Biomedizin, Umweltmedizin
und Biophysik; Gründungsmitglied der Gesellschaft
für Technische Biologie und Bionik, Universität des Saarlandes

ch möchte nicht alles nochmal schreiben. Schau bitte bei der Antwort zu xstroms Beitrag nach. :smile:

Gruss chichi345

Hi.

Ich für meinen Teil möchte auf WLAN und Dect verzichten.

Warum nicht, finde ich gut.
mehr freie Frequenzen für anderen, die auf WLAN/DECT nicht verzichten möchten

  1. Dect Telefone können mit 250mW strahlen.
    Wie stark ist die Strahlenbelastung in einem, zwei und fünf
    Metern Abstand?

Die Intensität bei einem Kugelstrahler nimmt mit dem Quadrat der Entfernung ab. Gut, die gängigen Antennen sind keine echten Kugelstrahler, aber als erste Näherung dürfte es reichen. In einem Meter verteilt sich die Leistung auf die Oberfläche einer Kugel mit dem Radius 1 Meter, also auf 12 m² Fläche. In 2 Meter ist die Intensität nur noch 1/4 von der in einem Meter, da die Kugeloberfläche nun 50m² ist. In 5 Meter entsprechend nur noch 1/25-tel und so weiter.

  1. Wie stark strahken gängige WLAN-Karten in Notebooks?
    Ich habe gehört 100mW sind erlaubt, aber wird diese Leistung
    auch Standard?

Nein. 1. Können nahezu alle WLAN-Karten die Leistung entsprechend der Entfernung/Qualität regeln. 2. Führt das Senden mit 100mW oft zu viel stärkeren Störungen (wegen Ruflektionen). Viele Router, die ich gesehen habe, senden mit ca. 20 bis 50 mW. Als Beispiel, die Broadcom WLAN Karte in meinem Dell kann laut Datenblatt mit maximal 60mW senden.

Wie kann man schätzen wie groß die Strahlenbelastung in
Abstand x Metern ist?

s.o.

Gruß,
Andreas

ich möchte nicht alles nochmal schreiben.

Nur mal so aus Interesse:

Der obige Artikel hat Deine Frage exakt beantwortet.
Du weißt nun die Leistungen und wie sich Leistungsdichte und Abstand zueinander verhalten.

Was willst Du denn mehr?

Die Antwort kam erst heute.

Die Antwort kam erst heute.

Wo Du natürlich Recht hast, ich habe mich in der Zeile vertan.

Senden DECT- Telefone, wie z.B. dieses hier http://gigaset.com/shc/0,1935,de_de_0_122364_rarnrnr…

auch mit 250mW Spitze gepulst oder regelt sich die Basis und das Telefon herunter, wenn das Telefon in der Basis liegt?