Das sind immerhin 10 mW (bei Siemens) und das bei 1900 und
mehr MHz... Bei Handys sind's 1-2 W bei 1800 MHz (e-netz) Grob
gesagt 10x weniger Leistung, nun denk aber dran wie lange du
mit nem Handy und mit einem DECT-Telefon sprichst (bei mir 10
Min. Handy <-> 1-2 Std. DECT) Und das hälst du ja auch
ans Hirn oder?
Noch die zweite Sache, das ich erwähnen wollte: die Frequenz:
wie schon gesagt Siemens 1,9 GHz, Panasonic bis 2,4 GHz und
Mikowellenherd IMHO ca. 3 GHz ;-)) Da fühle ich mich mit 900
MHz D-Netz Handy wohler. ;-))
Die 10mW stören mich eben überhaupt nicht.
Wenn schon der Vergleich mit Mikrowelle, dann dazu
1. Es geht dabei gerade um die termischen Effekte.
Mikrowelle mit einigen hundert Watt gegeüber
10 Milliwatt bei DECT oder auch 1..2 Watt beim Handy.
Dabei wird nur ein kleinerer Teil vom Köper absorbiert.
Da sind sich ziemlich alle Wissenschaftler einig, daß
da die termischen Effekte nicht gefählich sein sollen.
2. Die Resonanzfrequenz vom H2O-Dipol liegt bei 10MHz.
Angeregt wird auch bei Wellenlängen mit vielfachen der
Resonanzfrequenz also z.B. Mikrowelle bei ca. 4Lambda
(ca2.5GHz) aber auch bei 5Lambda -> ca.2GHz oder auch
10Lambda -> 1GHz.
Ich wollte bewusst keine Aussage zum Thema "Gefährlich"
machen, das ist nicht bewiesen, das soll jeder für sich
entscheiden.
Eben, das ist das Problem. Es gibt viele Aussagen dazu.
Hat zum Thema gerade eine Artikel in Computerzeitung gelesen.
Trau mich fast nicht den Titel zu nennen (Computerbild), weil
ich sonst Zeitungen dieses Namens eigentlich nie lese.
Trotzdem einige interessante Aspekte:
1. Die Leute nehmen die Gefährlichkeit in Verbindung mit dem
Abstand wahr. Je dichter am Sendemast, desto gefählicher.
Messsungen beweisen aber, daß die Stahlenbelastung unter
einem Mast aber sehr gering ist, wegen der
Abstrahlcharakteristik der Antennen.
2. Die meisten Symtome deuten nicht auf physiologische sondern
auf Angstsymtome hin.
Gag-Aussage dazu: Seit man in England die Sendetürme als
Bäume tarnt, haben die Beschwerden abgenommen!
und: Wer verhindert, daß Kirchtürme (hohe Bauwerke) als
Sendemasten genutzt werden, tut sich einen Bärendienst.
3. Wer das Geld für eine wissentschaftliche Untersuchung gibt,
bestimmt auch mitm, was als Ergebnis rauskommen soll!
4. Zig Mio. Handynutzer werden zunehmend belastet. Wenn
denn gesundheitliche Schäden entstünden, müßte sich das
ja irgendwie in Krankenstatistiken zeigen, tuts aber nicht.
Wenn im Zusammenhang mit Vieltelefonierer, dann eher weil
es eben Leute sind, die sowieso gestreßt sind, weil sie
das handy nicht ausmachen können.
Alles in allem wird eine Gefährdung als sehr unwahrscheinlich
angesehen. Trotzdem wird durch viele Leute (auch Wissen-
schaftler) eine Angstphychose geschürt. Das geht auch deshalb
so gut, weil das Handy noch nicht die gleiche gesellschaftliche
Anerkennung gefunden hat, wei z.B. das Auto, hier gibt's dagegen
tätsächliche Gefährdung -> ca 5000Tote , zig tausend Verletzte.
Wer aber natürlich Bedenken hat, der sollte eben doch das
Handy nur bei Notwendigkeit benutzen und das DECT nicht
neben sein Bett stellen.
Gruß Uwi