Sind schnurlose Telefone gefährlich??

Von: , Frage gestellt am Di, 10. Apr 2001

Bonjour Freunde,

isch habe gehört, daß schnurlos Telefone (ich selber habe das Siemens Gigaset) eine Gefahrenquelle darstellen können. Angeblich sollen die Funkwellen auf "einer Herzfrequenz" strahlen. Wer weiß etwas darüber? Gibt es wohl Internetseiten die dieses Thema behandeln? Wie kann man sich wehren? Was sagen die Hersteller?

Merci
Willi

14 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach einer Stunde 0 hilfreich
    Re: Sind schnurlose Telefone gefährlich??

    schau mal hier: http://www.baubiologie.net/
    oder da: http://www.dect-telefone.purespace.de/

    wehren kannst du dich eigentlich nicht. die wellen der schnurlostelefone sind ja beileibe nicht die einzigen, die dich umgeben. da wär noch radio, fernsehen, computer....

    gruß

    michael [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

  2. Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
    Re: Sind schnurlose Telefone gefährlich??

    Hallo,

    die größte Gefahr geht von den Dingern von der Antenne aus!

    Wenn du nämlich stolperst kann sie dir ganz eklig ins Auge pieken! Aber bei nem Schnurgebundenen besteht die Gefahr, sich in der Schnur einzuwickeln und zu ersticken. Also so oder so ist es scheiße.


    ;-)

    ok, nich ganz ernst gemeint, aber etwas schon. Je nachdem, auf welcher Seite du stehst, wirst du ganz genau belegt bekommen, wie schädlich oder unschädlich solche Teile sind. Eine thermische wirkung ist unbestritten, eine direkte elektromagnetische einwirkung/störung auf das gewebe, die nicht reversiebel ist, wurde wohl noch nie am lebenden objekt nachgewiesen. also, du mußt es für dich entscheiden. ich würde mir darum nicht so viele sorgen machen.

    aber du wolltest ja links :-( habe aber leider keine

    tschau

  3. Antwort von nach 10 Tagen 0 hilfreich
    keine Panik

    Mio. Handynutzer halten sich Ihre HF-Strahler
    mit Abstrahlleistung von mehreren Watt immer schön
    dicht ans Hirn.
    Dagegen sind die wenigen Milliwatt eines DECT-Tel.
    wohl recht harmlos. Was hier von überempfindlichen
    Leuten bemängelt angesprochen wird, ist die
    Tatsache, daß die HF-Strahlung in einer Weise
    moduliert wird, für wir evtl. empfänglich sind.
    Aber wie gesagt, es geht nur um ein paar Milliwatt
    und bekanntlich macht die Dosis den Effekt.
    Gruß Uwi

    • Antwort von nach 11 Tagen 0 hilfreich
      Re: keine Panik

      Hi Uwe! Mio. Handynutzer halten sich Ihre HF-Strahler
      mit Abstrahlleistung von mehreren Watt immer schön
      dicht ans Hirn.
      Dagegen sind die wenigen Milliwatt eines DECT-Tel.
      wohl recht harmlos.
      [skipped] und bekanntlich macht die Dosis den Effekt.
      Das sind immerhin 10 mW (bei Siemens) und das bei 1900 und mehr MHz... Bei Handys sind's 1-2 W bei 1800 MHz (e-netz) Grob gesagt 10x weniger Leistung, nun denk aber dran wie lange du mit nem Handy und mit einem DECT-Telefon sprichst (bei mir 10 Min. Handy <-> 1-2 Std. DECT) Und das hälst du ja auch ans Hirn oder?

      Noch die zweite Sache, das ich erwähnen wollte: die Frequenz: wie schon gesagt Siemens 1,9 GHz, Panasonic bis 2,4 GHz und Mikowellenherd IMHO ca. 3 GHz ;-)) Da fühle ich mich mit 900 MHz D-Netz Handy wohler. ;-))

      Ich wollte bewusst keine Aussage zum Thema "Gefährlich" machen, das ist nicht bewiesen, das soll jeder für sich entscheiden.

      MfG
      Andreas

      • Antwort von nach 12 Tagen 0 hilfreich
        es ist ein weites Feld

        Das sind immerhin 10 mW (bei Siemens) und das bei 1900 und
        mehr MHz... Bei Handys sind's 1-2 W bei 1800 MHz (e-netz) Grob
        gesagt 10x weniger Leistung, nun denk aber dran wie lange du
        mit nem Handy und mit einem DECT-Telefon sprichst (bei mir 10
        Min. Handy <-> 1-2 Std. DECT) Und das hälst du ja auch
        ans Hirn oder?
        Noch die zweite Sache, das ich erwähnen wollte: die Frequenz:
        wie schon gesagt Siemens 1,9 GHz, Panasonic bis 2,4 GHz und
        Mikowellenherd IMHO ca. 3 GHz ;-)) Da fühle ich mich mit 900
        MHz D-Netz Handy wohler. ;-))
        Die 10mW stören mich eben überhaupt nicht.
        Wenn schon der Vergleich mit Mikrowelle, dann dazu
        1. Es geht dabei gerade um die termischen Effekte.
        Mikrowelle mit einigen hundert Watt gegeüber
        10 Milliwatt bei DECT oder auch 1..2 Watt beim Handy.
        Dabei wird nur ein kleinerer Teil vom Köper absorbiert.
        Da sind sich ziemlich alle Wissenschaftler einig, daß
        da die termischen Effekte nicht gefählich sein sollen.
        2. Die Resonanzfrequenz vom H2O-Dipol liegt bei 10MHz.
        Angeregt wird auch bei Wellenlängen mit vielfachen der
        Resonanzfrequenz also z.B. Mikrowelle bei ca. 4Lambda
        (ca2.5GHz) aber auch bei 5Lambda -> ca.2GHz oder auch
        10Lambda -> 1GHz. Ich wollte bewusst keine Aussage zum Thema "Gefährlich"
        machen, das ist nicht bewiesen, das soll jeder für sich
        entscheiden.
        Eben, das ist das Problem. Es gibt viele Aussagen dazu.
        Hat zum Thema gerade eine Artikel in Computerzeitung gelesen.
        Trau mich fast nicht den Titel zu nennen (Computerbild), weil
        ich sonst Zeitungen dieses Namens eigentlich nie lese.
        Trotzdem einige interessante Aspekte:
        1. Die Leute nehmen die Gefährlichkeit in Verbindung mit dem
        Abstand wahr. Je dichter am Sendemast, desto gefählicher.
        Messsungen beweisen aber, daß die Stahlenbelastung unter
        einem Mast aber sehr gering ist, wegen der
        Abstrahlcharakteristik der Antennen.
        2. Die meisten Symtome deuten nicht auf physiologische sondern
        auf Angstsymtome hin.
        Gag-Aussage dazu: Seit man in England die Sendetürme als
        Bäume tarnt, haben die Beschwerden abgenommen!
        und: Wer verhindert, daß Kirchtürme (hohe Bauwerke) als
        Sendemasten genutzt werden, tut sich einen Bärendienst.
        3. Wer das Geld für eine wissentschaftliche Untersuchung gibt,
        bestimmt auch mitm, was als Ergebnis rauskommen soll!
        4. Zig Mio. Handynutzer werden zunehmend belastet. Wenn
        denn gesundheitliche Schäden entstünden, müßte sich das
        ja irgendwie in Krankenstatistiken zeigen, tuts aber nicht.
        Wenn im Zusammenhang mit Vieltelefonierer, dann eher weil
        es eben Leute sind, die sowieso gestreßt sind, weil sie
        das handy nicht ausmachen können.
        Alles in allem wird eine Gefährdung als sehr unwahrscheinlich
        angesehen. Trotzdem wird durch viele Leute (auch Wissen-
        schaftler) eine Angstphychose geschürt. Das geht auch deshalb
        so gut, weil das Handy noch nicht die gleiche gesellschaftliche
        Anerkennung gefunden hat, wei z.B. das Auto, hier gibt's dagegen
        tätsächliche Gefährdung -> ca 5000Tote , zig tausend Verletzte.

        Wer aber natürlich Bedenken hat, der sollte eben doch das
        Handy nur bei Notwendigkeit benutzen und das DECT nicht
        neben sein Bett stellen.
        Gruß Uwi



        • Antwort von nach 27 Tagen 0 hilfreich
          Und wie erklärst Du Dir das?

          Ich weiss von einem kleinen Ort in Hessen, da hat man auf einem Mehrfamilienhaus einen D-Netz-Sender gestellt. Protest überall, und plötzlich, ab einem bestimmten Tag klagten die Bewohner unter Schlafstörungen, Unwohlsein, Kopfschmerzen etc. Es stellte sich HINTERHER (ohne Wissen der Bewohner) heraus, dass der Turm erst ab genau diesem Tag aktiv war, obwohl er schon seit einiger Zeit dort stand. Wie erklärst Du das denn nun????? Alles Einbildung? Wohl kaum!

          • Antwort von nach 28 Tagen 0 hilfreich
            Re: Und wie erklärst Du Dir das?

            Ich weiss von einem kleinen Ort in Hessen, da hat man auf
            einem Mehrfamilienhaus einen D-Netz-Sender gestellt.
            Gerade darum geht es ja, Sendemasten sollen hoch sein
            und Bewohner nicht dicht dran wohnen.
            Bei einer Antenne auf dem Mehrfamilienhaus kann
            wahrscheinlich nicht die Rede von hoch sein und zumindest
            die Bewohner der oberen Etagen sind der Anttene dann wirklich nahe. Protest
            überall, und plötzlich, ab einem bestimmten Tag klagten die
            Bewohner unter Schlafstörungen, Unwohlsein, Kopfschmerzen etc.
            Es stellte sich HINTERHER (ohne Wissen der Bewohner) heraus,
            dass der Turm erst ab genau diesem Tag aktiv war, obwohl er
            schon seit einiger Zeit dort stand.
            Also, ob sich das Einschalten des Sendemastes auf dem Haus
            heimlich machen läßt, bezweifle ich stark.
            Erstens müste ja zum Einschalten ihrend ein Techniker
            auf's Dach geklettert sein (was in einem Mehrfamilienhaus
            sicher nicht unbeobachtet bleibt.
            Zweitens merkt wohl jeder Handybenutzer an der Feldstärke-
            anzeige, daß über Nacht plötzlich eine neue Station in der
            Nähe arbeitet. Wie erklärst Du das denn
            nun????? Alles Einbildung? Wohl kaum!
            Möglich, daß es Leute gibt, die auf bestimmte Reize empfindlich
            reagieren. Wenn aber schlagartig alle Leute sich krank fühlen,
            wobei sie sich schon seid Wochen über die Antenne aufgeregt
            haben, dann ist das wohl eher der Gegenbeweis.
            Für einen Blindversuch halte ich es nicht.
            Wenn es wirklich allgemeingültig wäre, dann mußten inzwischen
            die Artzpraxen voller D-Netz geschädigter Leute sein, weil
            es inzwischen im Land tausende Antennen gibt, davon in
            Stadtgebieten auch sicher sehr viele nahe Wohnhäusern.
            Gruß Uwi

            • Antwort von nach 28 Tagen 1 hilfreich
              Re^2: Und wie erklärst Du Dir das?

              Ich weiss nicht, ob ALLE Bewohner des Hauses sich schlagartig schlecht gefühlt haben. Zumindest einige waren es. Ausserdem musste da alle paar Tage jemand hoch zum Montieren, Anschliessen etc. Da konnten die Bewohner vorher gar nicht wissen, ab welchem Tag denn nun das Ding in Betrieb war.
              Ausserdem: Natürlich sind die Praxen der Ärzte NICHT voll von Leuten, die krank von D-/E-Netz-Telefonstationen o.ä. sind. Ist doch logisch, bei der Vielzahl der Einflüsse die man heute hat. Man hat Beschwerden, aber denkt, naja das geht vorbei oder schiebt es auf eine Allergie oder wie auch immer...
              Bloss in diesem Fall war es ja wohl eindeutig!
              Übrigens: Nicht alle Menschen reagieren gleich, manche sind empfindlicher, manche eben nicht. Das heisst aber nicht, dass die, die empfindlich sind, sich das nur einbilden! Übrigens gebietet es gerade die Vielzahl der Umwelteinflüsse, die wir heute haben, zu Vorsicht mit jeder zusätzlichen Einwirkung euf den Organismus.
              Wenn man immer erst handelt, bis eine negative Auswirkung auf den Körper zu 100,000% bewiesen ist, ist es garantiert viiiieeeel zu spät! Muss es denn immer erst schwere Krankheitsfälle geben, ehe man wach wird????? Ich möchte mal sehen, was passiert, wenn der erste Krebsfall 100%ig aufgrund Mobilfunk nachgewiesen wird. Dann werden alle schreien: "Die Industrie ist schuld, die Regierung, die Grenzwert-normungskommissionen, und und und...
              Dafür hab ich nur einen Spruch übrig:
              Leute, Ihr habt den Kopf zum denken! Seid doch mal eigenverantwortlich Eurem Körper gegenüber! Und glaubt doch um Gottes Willen nicht immer alles was die Industrie Euch glauben lassen möchte. Denn die will nur eins: Produzieren+Verkaufen was das Zeug hält. Alles andere ist denen wirklich EGAL!!! (ich weiss wovon ich rede, bin selber Ingenieur in einem Industrieunternehmen und habe mit Handyantennen zu tun)
              "Die Industrie wird schon nichts auf den Markt bringen, was den Verbraucher schädigen kann, das darf die doch gar nicht. Das wird schon alles überprüft sein" Wie naiv muss man denn sein um sowas zu glauben?

            • Antwort von nach 28 Tagen 0 hilfreich
              Re^3: Und wie erklärst Du Dir das?

              Ich noch mal,
              keinesfalls wollte ich behaupten, daß es Elektrosmog nicht
              geben kann.
              Ich kann auch zu dem geschilderten Fall nichts weiter sagen.
              Allerdings bin ich auch skeptisch, wenn solche pauschalen
              Schlußfolgerungen gezogen werden. In Deinem Posting hast Du
              die Behauptung aufgestellt, daß die Bedingungen entsprechend
              einem Blindversuch vorhanden waren, und gerade diese
              Behauptung ist in diesem Zusammenhang sehr zweifelhaft.
              "Dann wurden die Bewohner krank", jetzt sind nur noch
              "einige"!
              Wie gesagt, daß der Sender eingeschaltet wurde, war sicher
              kein Geheimnis, deshalb kann man die angenommene Unkenntnis
              dieses Sachverhaltes nur in treuen Glauben annehmen.
              Ich denke auch, daß die verbitterten Anwohner auch nicht
              zugeben würden, daß Sie Kenntnis über die Einschaltung hatten.
              Vielleicht hat der Techniker ja auch kurz mit irgend einem
              Mieter geschwätzt.
              Wie auch immer, wäre es so einfach die physiologischen
              Wirkungen zu registrieren, dann wäre es längst gelungen einen
              wissenschaftlichen Beweis zu erbringen. Aber ganz so einfach
              ist es offensichtlich doch nicht.
              Abgesehen davon, bin ich auch skeptisch, was die evtl. Wirkungen
              von Handys angeht. Ich glaube aber auch, daß die rel. hohe
              Leistung der Antenne dicht am Gehirn eher eine Wirkung hat,
              als eine Stationsantenne in vielen Metern Abstand.
              Ich bin eigentlich kein Fan von Gefährlichkeitsdiskusionen,
              da diese meist unsachlich und ohne Bezug zur Realität geführt
              werden.
              Wenn es z.B. um Lebensgefahr geht, müßten zunächst erst mal Zigaretten und Alkohol verboten werden. Daran steben jedes
              Jahr einige Tausend Menschen (was wissentschaftlich beweisbar
              ist). Auto sollten ebenfalls sofort verboten werden
              (7000 Tote jedes Jahr). Es gibt weitere mörderischen
              Belastungen. Wo bleibt da die Verhältnismäßigkeit bei der
              Gefährlichkeitsdiskusion? Es geht doch wohl eher um Gefahren,
              die derzeit nicht nachzuweisen sind, zumindest wenn die
              vorgeschriebenen Grenzwerte eingehalten werden.
              Gruß Uwi







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