Hallo Personalchefs!
Frage: Hat in einem Arbeitszeugnis einer Frau (35) die Formulierung „muntere Wesensart“ eine spezielle Bedeutung oder ist dies einfach das, was es sagt?
Gruß
Stefan
Hallo Personalchefs!
Frage: Hat in einem Arbeitszeugnis einer Frau (35) die Formulierung „muntere Wesensart“ eine spezielle Bedeutung oder ist dies einfach das, was es sagt?
Gruß
Stefan
Wahrscheinlich soll die Formulierung auf eine SEHR muntere Wesensart hinweisen, was evtl. zu Problemen geführt hat? Ansonsten würde so etwas wohl nicht im Zeugnis auftauchen.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo Stephan,
bin zwar kein Personalchef, aber diese Formulierung macht mich sehr stutzig, denn sie kommt in keinem der mir bekannten „Empfehlungsbücher“ vor, was darauf hindeutet, daß es eine negative Bedeutung hat.
Meine Interpretation:
Person, die evtl. schwierig sein könnte, oft sagt, was sie im Moment denkt (ohne auf Folgen zu achten), bringt „normalen“ Geschäftsbetrieb durcheinander usw.
Gruß
Sven
Hallo Stefan,
diese Formulierung hat in einem qualifizierten Arbeitszeugnis nichts, aber auch gar nichts zu suchen - also: rausstreichen (lassen)!!!
Munter bleiben
Hubert
Hallo Stefan,
ich bin zwar kein Personalchef, sondern (angehender) Personalberater :
Ich kann nur sagen: Es kommt drauf an.
Wenn das Zeugniss sonst in einem konservativen Zeugnis-Deutsch geschrieben worden ist, dann stöst die Äusserung
„muntere Wesensart“ negativ auf und läßt eher auf jemanden schließen, die ihre Kollegen von der Arbeit mit Späßen ablenkt.
Aber wenn das Zeugnis sonst auch eher in einem freien Stil geschrieben ist, kann diese Äußerung auch gut gemeint sein und auf eine gern gesehene Kollegin deuten…
Ist Sie denn im Guten oder im SChlechten auseinandergeganen, wie lange war sie dort, wer hat gekündigt ??? Alles Faktoren, die mitbetrachtet werden sollten.
Ich erinnere mich an keinen Fall, wo mir ein Bewerber NUR Aufgrund des Zeugnisses als nicht geeignet erschien. Ich versuche sowas immer im Kontext mit dem CV und dem Anschreiben zu betrachten. Im Zweifelsfall erfährt man im Gespräch ebenfalls sehr viel über die Person.
Ich hoffe ich konnte helfen.
Viele Grüße
Ercan Özdogan.
Ich tendiere auch dazu, diese „muntere Wesensart“ lieber gelöscht zu sehen. In einem qualifizierten Zeugnis sollte so etwas nur dann auftauchen, wenn das ganze Zeugnis in dieser Form geschrieben ist. Muntere Wesensart klingt eher aufmüpfig und zuviel Energie an der falschen Stelle. Frag doch nach, was damit gemeint sein soll und laß es umformulieren.
Gruß M. Fuchs