Ich bin Inhaber einer Computerfirma und stehe vor der Aufgabe, wegen anhaltenden Erfolges, weitere Vertriebsmitarbeiter engagieren zu müssen. Wir beschäftigen uns mit dem Vertrieb von Hardware, Standardsoftware, Systemen, Netzwerken usw. Jetzt frage ich mich, ob ich den Bewerbern eine Provisionsbasis anbieten sollte, ob das sinnvoll bzw. üblich ist und wenn, in welcher Höhe. Der Rat eines Experten (sprich Unternehmerkollege, Berater) wäre hier natürlich interessant, doch auch einfach Erfahrungsberichte von Verkäufern im EDV-Bereich.
provisionen sind schon was feines, aber sie foerdern nicht den teamgeist.
jemand, der zufaelligerweise einen riesenaccount schnappt - moeglicherweise noch mit hilfe seiner kollegen - kann nicht jahrelang provision dafuer kassieren, besonders dann nicht, wenn dieser kunde noch waechst, und dann diese provisionszahlungen ins unermessliche steigen .
für viel besser halt ich tantiemen, die nach einem durschaubaren verteilungsschlüssel wie z.b. firmenzugehoerigkeit aus den profits an alle bezahlt werden.
das schafft keinen futterneid, ein gemeinsames interesse ist da, und leute bleiben in der firma
gruss
khs
Hallo Bernd,
kenne mich zwar in der Computer-Branche nicht allzusehr aus, als Ex-Selbstständiger würde ich jedoch sagen:
Provision = Verkaufspreis - Werbekosten - etwas vom Gewinn
Alles Andere macht Dir nach einiger Zeit Probleme in Deiner Kalkulation.
Natürlich darf man die Futterneid-Sache nicht vergessen.
Daher wäre es evtl. interessant, nicht nach Umsatz, sondern nach Gewinn zu bezahlen (manche Verkäufer verkaufen unter den Selbstkosten um die Provision zu kassieren), allerdings wehren sich die Verkäufer oft dagegen, da Gewinne nicht nur vom Verkäufer abhängen…
Möglichkeit, schlechte Verkäufer auszusondern:
Team-Provision einrichten. Die guten Verkäufer werden dann die „Luschen“ schon rausekeln => natürliche Auslese.
Grüssle
Sven