konkret hinterfragen
Hallo Sonja,
aaaah, jetzt hat Tim mich mehr oder weniger zur Antwort gezwungen *lach* (danke für die Buchempfehlung, Tim) … so pauschal lässt sich das, wie Tim schon sagt, nicht sagen. Nach dem Motto: Hier das ist der Job, der „Dein Traumjob“ ist.
Es ist ja tatsächlich völlig individuell. Und so pauschal in einer kurzen Forenantwort ist das natürlich auch nicht möglich.
Mal als Ansatzpunkt kann Dir das hier dienen. Du schreibst:
die hohe Anforderungen haben, gut bezahlt werden und die mir
das Gefühl vermitteln, etwas Sinnvolles zu tun ???
Der erste Schritt wäre, dass Du für Dich diese Kriterien mal runterbrichst und konkretisierst. Also:
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Hohe Anforderungen
Was heißt das für mich? Was verstehe ich darunter und in welcher Beziehung meine ich das? Wann bin ich gefordert, wann unter-, wann überfordert … also mal alles, was Dir einfällt.
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das Gefühl vermitteln, etwas Sinnvolles zu tun
Was verstehe ich unter sinnvoll? Wann ist was für mich sinnvoll? Was genau meine ich: die Tätigkeit pauschal, das Ziel/die Ergebnisse oder täglich mit neuen Erfahrungen das Gefühl haben, „Sinn“ gemacht zu haben.
So geht’s mit allen anderen Kriterien weiter.
Auch gut ist es, mit der „Gegenteilmethode“ zu arbeiten - also alles mal aufzuschreiben, was Du momentan a) sinnlos, b) langweilig, c) unterfordernd findest … und d) ganz allgemein: Was für eine Arbeit (konkrete Aspekte) fände ich furchtbar, falls will ich überhaupt nicht haben (Arbeitsbedingungen, Ambiente, Leute, mit denen Du zu tun hast und und und) - und das ganze dann wieder umdrehen. Oft tut man sich leichter an dem Ende anzufangen, was man nicht will.
Das Ganze am besten schriftlich mal sammeln.
Und jeweils hinterfragen:
- Was gehört zu dieser Antwort/zu diesem Begriff?
- Was genau meine ich damit?
Tipp: Beispiele finden zeigt Dir schnell, ob Du schon konkret genug bist oder noch weiter aufsplitten kannst.
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Wenn Du ungefähr die Richtung kennst, wo es hingehen soll, kann Dir zur Inspiration vielleicht eines der Bücher von Martin Massow helfen.
Dieser Autor hat eine Vielzahl so genannter Bücher aus der Reihe „Job-Atlas …“ herausgegeben (- für Medienberufe, für Dienstleistungberufe und und und). Da sind Berufe kurz beschrieben und dienen ganz gut der Orientierung.
Ansonsten kannst Du mal schauen: Bei
http://www.zeitzuleben.de/
gibt es einen „Selbstlernkurs Berufszielfindung“ - der kostet zwar was, ist aber ein sehr umfassendes Arbeitspapier (ich hab ihn mir mit kritischem Auge angesehen). Wenn Du Dich gut selbst durcharbeiten kannst, ist das eine gute Hilfe.
Viel Erfolg
Gitte
PS: @digi - ja, das von mir mitverfasste Buch heißt „Zweite Chance Traumjob. Mehr Erfolg durch berufliche Neuorientierung“ - und ich erwähne das nur, weil es von zwei Leuten explizit angesprochen wurde, nicht dass mir jetzt jemand wilde Werbung vorwirft 