Hallo Leute,
wie weit geht die Akzeptanz der AG heute, Bewerbungen papierlos zu empfangen.
Beispiel:
- eigene Website mit allen Angaben wie in einer Bewerbungsmappe
- persönliches Anschreiben als EMail
Gruß
Uwe
Hallo Leute,
wie weit geht die Akzeptanz der AG heute, Bewerbungen papierlos zu empfangen.
Beispiel:
Gruß
Uwe
Hallo Uwe,
ich habe zur Zeit mit Bewerbungen zu tun (habe eine offene Planstelle im Team). Mittlerweile erhalte ich auch viele online-Bewerbungen, vornehmlich als PDF-Anhang in einer email.
Vorteile für unser Unternehmen:
ich kann die Bewerbung parallel auch anderen Teamleitern mit offenen Stellen zur Verfügung stellen. Das geht wesentlich schneller als die bisherige serielle Vorgehensweise bzw. kopieren. => die Bewerbung wird schneller bearbeitet und der Aufwand ist geringer.
Nachteile:
ich kann nicht mehr das „drumrum“ bewerten (verwendete Papierqualität, „Zustand“ der Bewerbung usw.)
Negativ wirkt sich aus, wenn der Kompromiss zwischen Dateigröße und Auflösungsqualität (insbesondere bei gescannten Zeugnissen) nicht passt. Zu grosse Datei: Probleme mit dem email-Anschluss
Schlechte Auflösung: Lese-Qualität
wie weit geht die Akzeptanz der AG heute, Bewerbungen
papierlos zu empfangen.
In der Industrie eigentlich ganz gut. Beim Handwerker ums Eck wohl eher weniger.
Beispiel:
- eigene Website mit allen Angaben wie in einer
Bewerbungsmappe
Schlecht, da ich extra auf die Homepage gehen muß, um sie mir anzuschauen. Ausserdem wirkt das Ganze ausgedruckt nicht so toll.
Ausnahme natürlich, wenn Du Dich als Web-Designer bewirbst…
- persönliches Anschreiben als EMail
Kommt je nach email-System optisch mehr oder weniger gut beim Empfänger an. Ausserdem ist die Optik spätestens beim Firmeninternen weiterleiten der mail futsch.
Ich würde eher eine kurze email schreiben und das richtige Anschreiben in den Anhang setzen.
Grüsse
Sven
Beispiel
Hi Uwe,
wie Sven schon schrieb, ist die Akzeptanz von online-Bewerbungen sehr unterschiedlich.
Mein Arbeitgeber betreibt seit einiger Zeit eine extra Page für online-Bewerbungen. Hier wird der Bewerber durch den gesamten Vorgang geführt. Der große Vorteil einer solchen Lösung ist, daß auch die betriebsinternen Abläufe entsprechend optimiert werden können.
http://www.come2merck.de/servlet/PB/menu/1057920/ind…
Generell ist es wohl so, daß die Akzeptanz von online-Bewerbungen größer ist, je stärker ein Unternehmen auf wissenschaftlich gut ausgebildetes Personal angewiesen ist.
Gruß Stefan
Hallo Uwe,
unter keinen Umständen würde ich mich per eMail o. ä. bewerben.
Ein Beispiel für das, was da schief laufen kann: Du hast traumhaft gestaltete Online-Unterlagen. Dein Portraitfoto ist ein vorteilhaft getroffenes Kunstwerk. Der Sachbearbeiter beim Empfänger druckt Deine Unterlagen tatsächlich aus. In seinem sw-Laserdrucker liegt rückseitig bedrucktes Recyclingpapier aus der Schmierzettel-Kiste. Der Laserdrucker könnte mal wieder eine Reinigung vertragen, der Ausdruck ist jedenfalls streifig. Dein Farbfoto gibt der sw-Drucker als schwarzen Dreckfleck wieder. Der Sachbearbeiter hat gerade nur eine Hand frei, mit der anderen Hand hält er seine Zigarette. Deshalb landet der Stapel Papier schief im Locher. Nun fingert der Sachbearbeiter nach einem Heftstreifen und greift das schon verbogene Exemplar, das beim vorigem Mal versehentlich am Papierkorb vorbei flog. Dieses so entstandene Prachtexemplar ist jetzt Deine Bewerbung, die auf dem Schreibtisch des Entscheiders landet. Herzlichen Glückwunsch!
Ich würde deshalb immer empfehlen, die Bewerbung in konventioneller Papierform zu schicken. Wenn die vollständigen Unterlagen einen Hinweis auf weitere online-Informationen enthalten, ist es akzeptabel, aber die Bewerbung muß auch ohne Internet-Zugriff aussagekräftig sein.
Nach meiner Überzeugung gelten diese Aussagen unabhängig von der Art der Tätigkeit und unabhängig vom Arbeitgeber. Das „Onlinezeitalter“ hat an bestimmten Umgangsformen nicht geändert.
Gruß
Wolfgang
Hi Uwe,
unabhängig von der Akzeptanz ein guter Link eines ehemaligen Mitglieds: http://www.selbstmarketing.de/leistung/bewerber/bew_…
Viele Grüße
Rolf Apin
Hallo Uwe,
jede Woche bekomme ich ca. 70 Bewerbungen auf den Tisch, der Verwaltungs- und Bearbeitungsaufwand ist enorm.
Meinen Kollegen und mir sind seit ca.3 Monaten Online-Bewerbungen lieber als die herkömmliche Mappe!
Auch muss ich dem Vorurteil wiedersprechen, das Digitalbewerbungen nicht ernstgenommen werden.
Allerdings drucken wir auch keine Bewerbung mehr aus.
Wir haben einen vollkommen digitalen Workflow der bis in die
Organisationseinheiten hinheinlangt, welche den aktuellen Personal Bedarf haben.
Was wir nicht bearbeiten, sind uns per E-Mail zugesandte Bewerbungen mit einem Anhang! (Sicherheit)
Tipp: Bewerbe dich online bei Unternehmen, die einen professionellen aufgemachten HR-Bereich publizieren.
Ein gutes Beispiel ist z.B. https://www.bcg.de/recruiting/index.cfm
oder bei Aral: https://www.refline.de/cgi-bin/WebObjects/RLApplicat…
Diese Seiten sind vorbildlich und du kannst sicher sein das deine Bewerbung in der richtigen Form an die richtige Person gelangt.
Bei Fragen -> Fragen!
Viel Grüße
Josef
Wie weit geht die Akzeptanz der AG heute, Bewerbungen
papierlos zu empfangen.
Beispiel:
- eigene Website mit allen Angaben wie in einer
Bewerbungsmappe- persönliches Anschreiben als EMail
Gruß
Uwe
Hallo Uwe,
wie weit geht die Akzeptanz der AG heute, Bewerbungen
papierlos zu empfangen.
Bei mir als AG sehr weit, da ich dadurch keinen Konservierungs- und Rücksendeaufwand habe:smile:
Beispiel:
- eigene Website mit allen Angaben wie in einer
Bewerbungsmappe
Halte ich für schlecht, da eine Bewerbung ein „Dokument“ ist, das ich unabänderlich bei mir haben will. Und eine Page, die ja jederzeit vom Bewerber änderbar ist, werde ich mir nicht komplett auf Platte ziehen oder ausdrucken. Also da lieber ein PDF verschicken.
- persönliches Anschreiben als EMail
Würde ich auch lieber als angehängtes Doku sehe. Email kann IMHO nur die formlose „Einleitung“ sein.
Also ich habe da relativ wenig Berührungsängste, da ich sowieso versuche mein Büro so papierlos wie möglich zu halten. Mit Qualitätsverlusten beim Ausdrucken kann ich sehr gut leben, wenn die Bildschirmdarstellung professionell ist…
Grüße
Jürgen
Hallo Jürgen,
OK !
Wie wärs mit:
a)
b)
Nicht jeder hat den ACROBATen.
Und die Light- Versionen sind qualitativ nicht besonders.
Allgemein:
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Hallo Uwe,
a)
- Anschreiben WORD
Ok
- Bewerbung als PowerPoint
PowerPoint ist gefährlich, da tatsächlich nicht jeder PowerPoint installiert hat. PPS ginge u.U. (falls es ausdruckbar ist). Drucken ist eher nachteilig zu sehen, da es sehr auf die Kenntnisse des einzelnen ankommt, was letztendlich aus dem Drucker fällt…
- Zeugnisse gescannt als JPG´s (in PP importiert)
Da nicht jeder eine vernünftige Grafiksoftware hat und jpg kein Standard ist, würde ich die Bilder in so einem Falle in eine Office-Applikation importieren (z.B. word)
b)
- Anschreiben und Bewerbung als WORD
- Zeugnisse gescannt als JPG´s
Halte ich für besser aufgrund der PowerPoint-Problematik. Die Zeugnisse s.o.
Nicht jeder hat den ACROBATen.
Und die Light- Versionen sind qualitativ nicht besonders.
Allgemein:
- alles auf Viren scannen und ein Hinweis in Email-
Einleitung.
Und kein Makro mitliefern!
Nachteil bei allen Vorschlägen ist, dass Du änderbare Dokumente verschickst, bei denen ein Nutzer schon mal was (aus Versehen) verrücken kann. Genau aus diesem Grund (und dem der Kompatibilität) halte ich PDF trotz des zustätzlichen Aufwands immer noch für am besten.
Und was ich schon an anderer Stelle hier im Forum schrieb: Ganz wichtig: Bleib unter 2MB! Viele, gerade größere Unternehmen haben eine Mailgrößenbegrenzung. 2 MB müßten allerdings bei allen gerade noch durchrutschen.
Grüße
Jürgen
Hi,
ich würde nicht unbedingt proprietäre Formate wie Word und Powerpoint verwenden:
Erstens besteht immerhin die (geringe) Möglichkeit, daß die Empfänger das entsprechende Programm nicht besitzen, zweitens ändern sich die Spezifikationen des Dateiformats von Version zu Version. Wenn Dein zukünftiger Arbeitgeben statt eines Anschreibens nur Buchstabensalat erhält, wird er wahrscheinlich nicht unbedingt erfreut sein.
Ein drittes Problem sind Makroviren, die in diesen Formaten besonders häufig auftreten - das wäre besonders peinlich.
Meine Empfehlung (selbst durchgeführt):
Anschreiben als email (im normalen Text)
Im Anhang: Lebenslauf als pdf, Zeugnisse gescannt als jpeg
LG
Stuffi
Hi Uwe!
Ich arbeite bei einer der beiden großen Jobbörsen in Deutschland. Der Trend geht ganz eindeutig in Richtung online, da dies mit erheblichen Vorteilen verbunden ist (Kosten, Effizienz, Effektivität, Zeit usw.)
Gerade die Großunternehmen implementieren Lösungen zu digigtalen Bewerberverwaltung, da in ein paar Jahren der „War for Talents“ losgehen wird.
Von der Initiativbewerbung per eMail mit großen attachments sollte man erstmal absehen. Lieber einmal zuviel telefonieren und nach dem präferierten Weg fragen. Immer mehr Unternehmen schaffen wie gesagt eigene Systeme, die z.B. die Online-Bewerbung möglich machen.
Unternehmen, die mit Online-Jobbörsen arbeiten, wollen größtenteils über die jeweiligen Systeme angesprochen werden. Also Lebenslauf eingeben und online auf die gefundene Anzeige bewerben.
Viele Grüße,
Mark
OT: PDF
Hallo Uwe,
Nicht jeder hat den ACROBATen.
Braucht man auch nicht.
Es geht relativ einfach mit ghostscript
Einmal googlen mit ‚ghostscript PDF win‘ sollte Dich u.a. zu dieser Seite
http://www.rumborak.de/produktives/ghostscript/win98…
führen. Es gibt aber auch andere mehr oder weniger kostenlose PDF-Maker.
Und die Light- Versionen sind qualitativ nicht besonders.
Zu Word: Hast Du mal den Zeichensalat gesehen, wenn zwei Drucker verschiedene Druckbereiche haben? Lecker, v.a. wenn Du es auf den einen Drucker optimal abgestimmt hast und dann auf dem zweiten dann Seiten hast, wo nur die ersten zwei Zeilen bedruckt sind.
Tschuess Marco.
Hallo Uwe,
wir (europäische Personalabteilung eines „Multi“) besetzen heute 80% unserer Stellen in Europa durch Job Maschinen. Da akzeptieren wir ausschliesslich online-Bewerbungen (die mit unserem internen System zu verarbeiten sind). Wir möchten nicht hunderte von Bewerbungsmappen erhalten, die wir gar nicht mehr administrieren können.
Auch bei Initiativ-Bewerbungen sind e-mails bei uns sehr willkommen:
kurzes Anschreiben und attachments (doc, ppt, adobe).
Wenn komplette Unterlagen gewünscht sind, wird man dir das sicherlich schnell mitteilen.
Viel Erfolg,
Moseligel
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