Folgende Situation: Wohne in Hamburg, mache zur Zeit bis Ende Mai Zivildienst, ab Oktober werde ich bei der Texterschmiede lernen, das ist eine einjährige „Ausbildung“ zum Werbetexter. Es handelt sich um eine private Schule, die 290 Euro im Monat kostet. Von 9-17.30 Uhr bezahltes Praktikum (320 Euro, daher 30 E über), von 18 bis 21 Uhr Unterricht. www.texterschmiede.de
Meine Frage ist, woher das Geld für eine Wohnung wohl kommen könnte.
Für einen relevanten Nebenjob ist bei o.g. Arbeitszeit wohl kaum Platz, freiberufliche Tätigkeiten sind zu riskant.
-Gibt es in meinem Fall Möglichkeiten irgendwie staatliche Hilfen zu bekommen?
-Was mache ich zwischen Mai und Oktober?
-Was gibt es für meine tragische Situation sonst für Rettungsmöglichkeiten?
Ich frage hier, weil mir niemand sonst helfen konnte.
Wenn Du keinen Job findest, melde Dich auf jeden Fall arbeitslos.
Du hast nämlich nach dem Zivildienst Anspruch auf Arbeitslosengeld (vorausgesetzt, dass sich die Bestimmungen seit 1998 nicht geändert haben, da war nämlich mein Zivildienst vorbei).
Wenn du in der Zeit noch zuhause wohnst, kannst Du vielleicht etwas davon zurücklegen. Ist dann wenigstens ein Notgroschen, den Du sicher hast.
-Was gibt es für meine tragische Situation sonst für
Rettungsmöglichkeiten?
Hast Du bei der Texterschmiede schonmal nachgefragt wie die Zahlungsmöglichkeiten sind?
Einige Privatschulen bieten an, dass man während der Ausbildung nur einen Teil der Gebühren zahlt oder sogar gar nichts. Die Kosten bzw. Restkosten werden dann in Form von Ratenzahlungen fällig, wenn Du nach der Ausbildung im Beruf stehst und somit die Möglichkeit zur Zahlung hast.
Vielleicht geht das bei denen ja auch.