Arbeiten im Paradies!

Hallo Leute,

wer hat Lust mal ein paar Wochen/Monate im Paradies zu arbeiten und zu lernen?

Wir sind in der Dominikanischen Republik (nicht am Meer, sondern im viel schoeneren Inland) und braeuchten mal ein wenig Hilfe.

Voraussetzungen: Internet und HTML-Kenntnisse, vielleicht Grundkenntnisse im Programmieren oder Interesse es zu lernen (Perl/CGI/XBase). Englischkenntnisse.

Wir bieten: Computer/Internet-Praktikum, Unterkunft, Verpflegung, Domi-Gehalt (gutes Taschengeld).

Wenn Du Interesse hast, schreib mir einfach und erzaehl mal ein bisschen ueber Dich - was Du so vor hast, was Du schon kannst, was Du lernen moechtest und wann Du kommen kannst. Ein Foto an die email waere auch nicht schlecht.

Herzliche Gruesse
Christian

Auch wenn die Idee und die Verpackung sehr originell und verlockend ist:

Ich denke für Stellenangebote gibt es weitaus geeignetere Foren, als dieses hier.
Oder ?!

Gruß
Ercan.

Hallo Leute,

wer hat Lust mal ein paar Wochen/Monate
im Paradies zu arbeiten und zu lernen?

Herzliche Gruesse
Christian

ich rate nur den Lesern dieses Forums:
höchste Vorsicht!!

Habe selber auf eigener Faust etwa ein halbes Jahr in der Dom.Rep. zugebracht. Es ist fantastisch, aber man braucht Geld - verhältnismäßig mehr als hier in der BRD.
Ein solches Angebot finde ich äußerst verdächtig, denn unqualifizierte, oder angelernte Arbeitskräfte gibt es mehr als genug im „Paradies“. Und dann wird einem noch Verpflegung und Unterkunft gestellt incl. Einheimischen-Gehalt, naja.???

Gruß Marc

Hallo Marc,

Du hast recht - man sollte bei allen Angeboten vorsichtig sein und sie genau pruefen.

Deiner Schilderung zufolge warst Du wahrscheinlich in der Gegend von Sosua oder Cabarete, die zwar fuer einen Urlaub ganz nett sind, aber wo ich auch nicht leben moechte!!! Um keinen Preis…

Dort ist auch alles wesentlich teurer - vor allem wenn man jeden Tag Disco oder anderen touristischen Vergnuegungen nachgehen will. Bei den Touristen und den Auslaendern in den Touristengegenden wird eben abgezockt was geht!

Wir sind eher an jemandem interessiert, der sich ein bisschen fuer die Kultur und die Schoenheit des Landes und den Kontakt mit Einheimischen interessiert.

Ich habe in Deutschland uebrigends immer Lehrlinge ausgebildet, obwohl es nach allen offiziellen Berechnungen ein Minus-Geschaeft ist!!! Also Vorsicht vor Lehrstellen in Deutschland!!!

Es ist nach meiner Ansicht schade, dass es die frueheren sogenannten Wanderjahre nicht mehr gibt, wo junge Leute die Moeglichkeit hatten einfach verschiedene Betriebe, Arbeitsweisen und Gegenden kennenzulernen. Das hat den Horzont erheblich erweitert und das fehlt leider vielen jungen (und oft auch aelteren) Menschen. Eine Reise in fremnde Laender als Tourist (auch wenn es fuer ein halbes Jahr ist) ist dafuer kein Ersatz…

Herzliche Gruesse
Christian

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Hallo Marc,

Du hast recht - man sollte bei allen Angeboten vorsichtig sein und sie genau pruefen.

Deiner Schilderung zufolge warst Du wahrscheinlich in der Gegend von Sosua oder Cabarete, die zwar fuer einen Urlaub ganz nett sind, aber wo ich auch nicht leben moechte!!! Um keinen Preis…

Dort ist auch alles wesentlich teurer - vor allem wenn man jeden Tag Disco oder anderen touristischen
Vergnuegungen nachgehen will. Bei den Touristen und den Auslaendern in den Touristengegenden wird eben
abgezockt was geht!

Wir sind eher an jemandem interessiert, der sich ein bisschen fuer die Kultur und die Schoenheit des Landes und den Kontakt mit Einheimischen interessiert.

Ich habe in Deutschland uebrigends immer Lehrlinge ausgebildet, obwohl es nach allen offiziellen Berechnungen ein Minus-Geschaeft ist!!! Also Vorsicht vor Lehrstellen in Deutschland!!!

Es ist nach meiner Ansicht schade, dass es die frueheren sogenannten Wanderjahre nicht mehr gibt, wo junge
Leute die Moeglichkeit hatten einfach verschiedene Betriebe, Arbeitsweisen und Gegenden kennenzulernen. Das hat den Horzont erheblich erweitert und das fehlt leider vielen jungen (und oft auch aelteren) Menschen. Eine Reise in fremnde Laender als Tourist (auch wenn es fuer ein halbes Jahr ist) ist dafuer kein Ersatz…

Herzliche Gruesse
Christian
Hallo Christian,

klar muß man vorsichtig sein. Ebenfalls ist zu einem interessanten und erfüllten Leben hin und wieder eine Portion Mut und Risiko notwendig, will ich gar nicht bestreiten.
Aber der Knackpunkt ist, daß dort unheimlich viele Deutsche leben, die Probleme mit ihrem Land haben und man sich vor solchen Leuten hüten sollte, um nicht ebenfalls in diese Wege abzugleiten, oder gar von einem Einheimischen, das leben weggenommen zu bekommen.
Es ist ein sehr schönes Land, mit fantastischen Vielseitigkeiten der Natur, aber mit europäischen Verhältnissen nie zu vergleichen- in kaum einer Weise. Somit ist dort für einen Europäer eine individuelle
Existensgründung machbar, wovon er sich selbst ernährt, aber keine ganze Familie
Jemand der mir erzählt, er habe dort ein gewinngringendes Geschäft gemacht, glaube ich aus zwei Gründen niemals -das Land ist bitterarm, und die armen Menschen können dir kein Geld einbringen ;
arbeiten tut man dort solange „bis der Rum ausgeht" - funktioniert also nicht. An die reichen Weißen bzw. auch einige dukler Häutigeren kommt kaum einer ran, wenn er nicht selbst in dieser Society verkehrt. Und wie dann Geschäfte mit denen machen?

Wenn mehrere Arbeitgeber so denken würden wie du, so würden wir hier in Deutschland noch mehr Schulabgänger ohne einen Ausbildungsplatz haben, prost Deutschland! Der Standtortfaktor Bildung ist einer unseren Wichtigsten !

… :Es ist nach meiner Ansicht schade, dass es die frueheren sogenannten Wanderjahre nicht mehr gibt, wo junge :Leute die Moeglichkeit hatten einfach verschiedene Betriebe, Arbeitsweisen und Gegenden kennenzulernen. :smiley:as hat den Horzont erheblich erweitert und das fehlt leider vielen jungen (und oft auch aelteren) Menschen. :Eine Reise in fremnde Laender als Tourist (auch wenn es fuer ein halbes Jahr ist) ist dafuer kein Ersatz…

Naklar, in früheren Wanderjahren sind meine Großeltern in die Karibik geflogen, um dort ihre Berufe zu erlerne bzw. zu qualifizieren…

Gruß Marc

Hallo Marc

Hallo Christian,

klar muß man vorsichtig sein. Ebenfalls
ist zu einem interessanten und erfüllten
Leben hin und wieder eine Portion Mut und
Risiko notwendig, will ich gar nicht
bestreiten.
Aber der Knackpunkt ist, daß dort
unheimlich viele Deutsche leben, die
Probleme mit ihrem Land haben und man
sich vor solchen Leuten hüten sollte, um
nicht ebenfalls in diese Wege
abzugleiten,

Da wo Du warst ja - hier wo wir leben gibt es im Umkreis von 100 Km so gut wie keine Deutschen mit Problemen in ihrem Land, bzw ueberhaupt kaum Deutsche, was durchaus angenehm ist.

oder gar von einem
Einheimischen, das leben weggenommen zu
bekommen.

Da wo Du warst ja - hier wo wir leben habe ich weder von einem Ueberfall noch von einem Mord an Auslaendern gehoert. Im Gegenteil unsere besten Freunde sind Dominikaner - und keineswegs nur reiche!!!

Es ist ein sehr schönes Land, mit
fantastischen Vielseitigkeiten der
Natur, aber mit europäischen
Verhältnissen nie zu vergleichen- in
kaum einer Weise. Somit ist dort für
einen Europäer eine individuelle
Existensgründung machbar, wovon er sich
selbst ernährt, aber keine ganze Familie

Da hast Du recht - ein wunderschoenes Land!!!
Alle Menschen hier ernaehren Ihre Familien und es gibt kaum welche die hungern. Wenn man natuerlich den westlichen Luxus anstrebt - dafuer reicht es sicher nicht.

Jemand der mir erzählt, er habe dort ein
gewinngringendes Geschäft gemacht, glaube
ich aus zwei Gründen niemals -das Land
ist bitterarm, und die armen Menschen
können dir kein Geld einbringen ;
arbeiten tut man dort solange „bis der
Rum ausgeht" - funktioniert also nicht.

Dort wo Du warst wahrscheinlich ja. Sicher die Menschen trinken gerne mal einen Rum - auch mal einen zuviel, aber die „normalen“ Dominikaner sind sehr fleissig (fuer ein warmes Land) und ehrlich.
Wusstest Du dass in Santo Domingo 40% aller Haushalte einen Computer und 30% sogar mit Internet-Anschluss haben?
Ich weiss, dass das Land arm ist, hauptsaechlich die Bevoelkerung auf dem Land, aber fast alle grossen internationalen Firmen sind in diesem aufstrebenden Land vertreten. Es gibt seit Jahren praktisch keine Inflation und Arbeitslosigkeit ist ruecklaeufig (im Gegensatz zu Deutschland).

An die reichen Weißen bzw. auch einige
dukler Häutigeren kommt kaum einer ran,
wenn er nicht selbst in dieser Society
verkehrt. Und wie dann Geschäfte mit
denen machen?

All das trifft auf die touristischen Kuestenregionen zu…

Wenn mehrere Arbeitgeber so denken würden
wie du, so würden wir hier in Deutschland
noch mehr Schulabgänger ohne einen
Ausbildungsplatz haben, prost
Deutschland! Der Standtortfaktor Bildung
ist einer unseren Wichtigsten !

Das verstehe ich nun nicht ganz. Meine Bemerkung mit der Vorsicht bei Lehrstellen war eher etwas ironisch gemeint…
Ich bin ausgebildeter Systemprogrammierer und hier in der Karibik koennte jemand bei einem Praktikum schon eine Menge lernen…
In Deutschland fehlen doch so viele Informatik-Fachkraefte, dass Ihr sogar eine Art Greencard erfinden muesst…
Klar wer einigermassen intelligent ist laeuft davon - vor den hohen Steuern - den hohen Sozialabgaben - den korrupten Politikern - den Gaengeleien und Bevormundungen durch unnoetigen Gesetze, die die Farbe des Daches beim Hausbau regeln usw. und natuerlich auch vor dem ewigen Winter und dem schwachen Sommer…

… :Es ist nach meiner Ansicht
schade, dass es die frueheren sogenannten
Wanderjahre nicht mehr gibt, wo junge

Leute die Moeglichkeit hatten einfach

verschiedene Betriebe, Arbeitsweisen und
Gegenden kennenzulernen. :smiley:as hat den
Horzont erheblich erweitert und das fehlt
leider vielen jungen (und oft auch
aelteren) Menschen. :Eine Reise in
fremnde Laender als Tourist (auch wenn es
fuer ein halbes Jahr ist) ist dafuer kein
Ersatz…

Naklar, in früheren Wanderjahren sind
meine Großeltern in die Karibik geflogen,
um dort ihre Berufe zu erlerne bzw. zu
qualifizieren…

Nun Marc falls Du es noch nicht gemerkt hast - die Zeiten haben sich geaendert - man muss nicht mehr zu Fuss von Hamburg nach Muenchen wandern um etwas Neues zu lernen, wie unsere Grosseltern - man hat heute alle Moeglichkeiten in er ganzen Welt dazuzulernen - und ich bedauere jeden, der nie im Ausland gearbeitet und Erfahrungen gesammelt hat. Egal ob in einem reichen oder armen Land.

Herzliche Gruesse
Christian

Hallo Christian,

ich hab eigentlich alle größeren Städte abgeklappert, wo ich ebenfalls reichlich Kontakte gewonnen habe und immer noch habe. Ebenfalls recht viele Landstriche. Also eigentlich viel das wenig mit Sosua, Cabarete, oder Juan Dolio - wie Du vielleicht wissen solltest typischen Urlaubsgegenden, zu tun hat
Dein Versuch mich als einen klassichen Strandlieger abzustempeln mislingt also. Keine Chance.
Beleidige bitte meine Nation nicht, denn es ist dumm zu verallgemeinen.

Da wo Du warst ja - hier wo wir leben gibt es im Umkreis von 100 Km so gut wie keine Deutschen mit

:stuck_out_tongue:roblemen in ihrem Land, bzw ueberhaupt kaum Deutsche, was durchaus angenehm ist.

Mit wem möchstest Du denn dann Deine Geschäfte denn betreiben ? Mit den armen Haitianern die auf Zuckerrohrfeldern für 50 Peso am Tag schuften?

Da wo Du warst ja - hier wo wir leben habe ich weder von einem Ueberfall noch von einem Mord an

:Auslaendern gehoert. Im Gegenteil unsere besten Freunde sind Dominikaner - und keineswegs nur reiche!!!

Weil solche Sachen nicht veröffetlicht werden. Außerdem , warum sollte man einen Touristen angreifen?
Was ich meine, sind Businnesbeziehungen zu Einheimischen - stell Dich da mal quer- dann viel Glück!
Eine Freundin von mir, die nach dem dritten Aufbau ihres Restaurants infolge von Brandstiftung , ihr Business aufgegeben hat, ist eine von wenigen Beispielen, von denen der unwissende Bevölkerungsteil ebenfalls nichts gehört hat.
Sage ich doch, an die kommt man kaum ran und Freunde trifft man dort tausende, weil viele, aber nicht alle, sich eine Möglichkeit erhoffen paar Pesos zu machen, also sei vorsichtig. und nicht so naiv

Da hast Du recht - ein wunderschoenes Land!!!

:Alle Menschen hier ernaehren Ihre Familien und es gibt kaum welche die hungern. Wenn man natuerlich den
:westlichen Luxus anstrebt - dafuer reicht es sicher nicht.

Klar , weil die Kinder ebenfalls auf die Straße geschickt werden, um Geld zu verdienen. Mit Schuhputzen, Information oder gar Prostitution. Das ganze Land hat eine enorm hohe Infektionsrate-HIV.
Also finanziell ist der Durchschnitt sehr, sehr arm. Kaum schulische Mögichkeiten, geschweige denn soziale Sicherheit.Ich weiß zwar nicht in welchen Verhältnissen Du lebst. aber ein Dach über dem Kopf und fließendes Wasser finde ich schon recht notwendig!
Wo hast Du diese Angaben denn her? Was du überhaupt schon mal in Santo Domingo?
Ein Slumviertel nach dem anderen. Kinder die aus Mülltonne Essbares raussuchen, jeder will mit Dir Geschäfte machen um etwas Geld zu verdienen - und die sollen einen PC haben mit Internetanschluß?
Die meisten Leute haben zwar nicht so großen Hunger weil ihnen die Natur soviel vielseitige Nahrung bietet, aber alles andere ist für die meisten unerschwinglich.

gruß marc

Hallöchen…ich bin ein 20 Jähriges Mädel, mit ziemlich guten Englischkenntnissen.
Bis zum 01.04.00 bin ich noch frei…würde mir gerne 4 Wochen in der DomRep um die Ohren schlagen…nein nein ich bin wirklich sehr aktiv in Sachen internet + Webpage bauen und auch sehr lustig…ein Bild von mir gibt es, wenn Ihr mich mit genaueren Informationen bombadiert.
Jedenfalls hört sich das alles nicht sehr seriös an…aber probieren geht über studieren…liebe grüße aus norddeutschland …Daniela